[Rezension] Die sieben Königslande von Westeros - von Daniel Bettridge

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Inhalt: 
Spätestens seit dem Serien-Hit, ist jedem klar, was Westeros ist. Hier kommt nun der Reiseführer dazu, der einen davor bewahren soll, auf Reisen durch Westeros allzu schnell den Kopf zu verlieren.

Meine Meinung: 
Ich bin ja ein grosser Fan von Westeros und Game of Thrones. Nicht die ganze Story, sondern auch die Welt rundherum macht mich richtig an. Ich würde sie am liebsten wochenlang bereisen und erkunden. Meist bin ich auch bei Games so. Mir ist die rundherum-Welt einfach sehr wichtig und ich könnte stundenlang durch die Gegend latschen, wenn diese gut ausgearbeitet ist, ohne dass ich jemals einen Quest oder eine Storyline brauchen würde. Ich wäre die Person, die jedes Restaurant in Königsmund testen würde und dabei die Zeit mit dem Beobachten von Leuten vertreibt. Nun ihr seht, ich bin mit grossen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Schade ist auf den ersten Blick, dass es zwar als Reiseführer deklariert, aber nicht wirklich so aufgebaut ist. Bildmaterial hätte definitiv darin Platz haben müssen, was natürlich nicht einfach zu handeln ist, aber zum Beispiel die Illustrationen, die man von den Spielen kennt, oder aber Fotos von den Drehorten, das hätte schon gepasst.
Was mir rasch aufgefallen ist, ist dass die Aktualität dieses Buches ein wenig gelitten hat unter dem ständigen Wandel, den man nunmal aus Westeros kennt. Ich wäre als Autor darauf eingegangen und hätte zum Beispiel darauf hingewiesen, dass der Reiseführer zu Joffreys Krönung herausgegeben wurde, oder wie auch immer, sodass man weiss, wo man gerade steht. Auch wird humorvoll auf die Serie hingewiesen, aber manchmal kommt es so rüber, als sei nicht gerade gut recherchiert worden. Wobei ich halt denke, dass man schon George Martin selbst sein muss, um als wirklicher Westeros-Experte aufzutreten, da dies ja alles in seinem Kopf stattfindet. 
Mir haben ebenfalls Details gefehlt, die mich wirklich interessiert habe, wie Angaben zu den Jahreszeiten und solche Dinge. Alles in allem habe ich es als Fan genossen, dieses Buch zu lesen, aber es hat mich auch an einigen Stellen verwirrt zurück gelassen. Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre ein Vor- oder Nachwort gewesen, um ein wenig über den Autor zu erfahren.

Meine Empfehlung: 
Ich empfehle dieses Buch Fans der Serie und der Bücher von Game of Thrones. Wer sich selbst schon als Experte sieht, wird hier nicht allzu viel Neues erfahren, aber ich persönlich fand es dennoch schön, mit diesem Buch noch einmal nach Westeros zu reisen.

Mein Highlight: 
Das ist nur schon die Tatsache, dass es so etwas wie einen Reiseführer für Westeros überhaupt gibt! Wie cool ist dass denn!

Das Cover:
Es ist nicht unbedingt ein Reiseführer-Cover, aber es hat mir gut gefallen, es passt zu den Büchern und man kann es im Regal daneben stellen. Es passt auch zum Inhalt und macht auch keinen Hehl daraus, dass in Westeros nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist. Genial.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar? 
Was wohl? Regal!!! Meine GOT-Bücher haben ein eigenes Regal und da gehört auch dieses Buch hin. Oder ich gebe es noch an andere Fans weiter. Aber dann: Behalten!!!

Der Autor:
Daniel Bettridge ist selbsternannter Popkultur-Süchtiger. Als Journalist widmete er sich Kino und TV für The Guardian, The Times und das New York Magazine. Er ist Comicsammler, Fantasyfan und Gamer. Mit seinem Reiseführer zum Schauplatz des Serienhits »Game of Thrones« erfüllte er sich den Traum, Westeros näher kennenzulernen als jeder andere vor ihm.

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