[Gastrezension] Tote Mädchen lügen nicht - von Jay Asher

11:59 Tinten Hexe 1 Kommentare


Titel:
Tote Mädchen lügen nicht

Autor:
Der amerikanische Autor Jay Asher begann Lehramt zu studieren. In einem der Literaturseminare verfasste er sein erstes Kinderbuch und kurz vor seinem Abschluss noch verlässt er die Universität, denn er möchte sein Ziel vom Schriftsteller weiter verfolgen. Nebenbei hat er schon in verschiedenen Bereichen gearbeitet, so war er schon als Buchhändler und Schuhverkäufer tätig. Viele seiner Erfahrungen spielen auch in seinen Büchern eine Rolle.
Der erste Jugenroman „thirtheen reasons why“ wurde 2007 veröffentlich und führte über ein Jahr lang die Bestsellerliste der Jugendliteratur an.
Jay Asher ist verheiratet und lebt heute mit seiner Familie im Bundesstaat Kalifornien.

Inhalt:
Der Schüler Clay Jensen kommt nachhause und findet Kassetten – zwölf Stück um genau zu sein. Diese stammen von Hannah Baker, seinem heimlichen Schwarm, die sich das Leben genommen hat. Hannah fühlte sich isoliert und alleine gelassen. Sie beschliesst, Suizid zu begehen. Der Auslöser dafür ist eine Kette von traurigen Ereignissen, die vorangegangen sind. Diese Ereignisse befinden sich auf den Kassetten. Clay legt die erste in den Kassettenrekorder und hört sie – Hannahs Stimme. Sie erzählt. Was los war, wer Teil dieser Kette ist. Auch Clay ist ein Teil davon. Doch was hat er getan? Um das herauszufinden, muss er die Kassetten bis zum Schluss hören!
Und so nehmen die Dinge ihren Lauf...

Meine Meinung:
Momentan ist die Verfilmung des Buches, welches als Serie ausgestrahlt wurde, ja in aller Munde. Ein Volltreffer könnte man meinen.
Das Buch fand ich gut, irgendwann fing Hannah mich allerdings etwas zu nerven. Nicht wegen ihren Problemen, sondern dem Selbstmitleid. Dennoch ist das Buch sehr traurig, aber leider heutzutage immer mehr Realität.
Die Serie finde ich super gemacht. Dass es eine zweite Staffel geben soll, verstehe ich leider gar nicht, denn ein zweiter Teil des Buches ist weder veröffentlicht worden noch ist einer geplant.
Ich bin trotzdem froh, das Buch gelesen zu haben, bevor ich mir die Serie angeschaut habe.

Mein Highlight:
Ein Highlight ist es zwar nicht, ABER: Das Thema find ich total super! Es geht jeden etwas an und leider werden immer mehr Menschen gemobbt und alleine gelassen. Meiner Meinung nach kann jeder etwas aus dem Buch lernen und mitnehmen. Mich hat es extrem nachdenklich gestimmt.

Meine Empfehlung:
Eigentlich ist es ein Jugendbuch ab 14 Jahren, ich finde aber, dass man es auch als erwachsene Person sehr gut lesen kann. Es geht jeden von uns etwas an und öffnet die Augen! Ich würde es auch den Lesern von John Green (z.B. das Schicksal ist ein mieser Verräter) empfehlen. Der Schreibstil ist gleichermassen berührend und einfach nur fesselnd.

Das Cover:
Das Cover ist in der Signalfarbe Rot gehalten. Die grünen Striche markieren die 13 Gründe für Hannah Bakers Selbstmord. Schlicht und einfach. Ich find es perfekt.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar:
Da es ein ebook ist, welches ich runtergeladen habe, wird es einfach auf meinem Tolino bleiben. Vermutlich werde ich es irgendwann noch einmal lesen.

Links:

Die Rezensentin:
Dies ist die inzwischen dritte Gastrezension von der lieben Steffi, die auf ihrem Blog oncearoundtheworld über ihre Reisen berichtet. Hier kommt ihr zu ihrem Blog.

1 Kommentare:

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[Mein Buch] Imke Kubin

10:10 Tinten Hexe 0 Kommentare

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[Rezension] Das ferne Land - von Charlotte Thomas

18:52 Tinten Hexe 0 Kommentare


Inhalt: 
Katharinas Mann ist in Arabien verstorben. Der Verdacht besteht, dass sie dort im Weihrauchhandel um ihr Vermögen betrogen wurde. Sie reist in Begleitung des Händlers Massimo ebenfalls nach Arabien, doch wem kann sie trauen? Plötzlich spielen ihre eigenen Gefühle verrückt. 

Meine Meinung:
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen durch die fesselnde Erzählerstimme, aber auch die spannende Handlung. Arabien ist ein Land, in dem ich noch nicht viele Bücher gelesen habe und das mich definitiv fasziniert, nachdem ich es selbst mal besucht habe. Manchmal hätte ich mir zwar eine weibliche Erzählerin gewünscht, nachdem die Autorin ebenfalls eine Frau ist, doch allzu schlimm war das nicht. Charlotte Thomas ist definitiv eine talentierte Autorin, die das deutsche Reich ebenso wie das arabische sehr lebendig hat werden lassen beim Lesen. Die Charaktere, und zwar nicht nur die Protagonisten, werden ebenfalls sehr greifbar durch gute Ecken und Kanten. Obwohl der Roman sehr fundiert recherchiert ist und geschichtlich lückenlos funktioniert, ist er nicht trocken oder zu sehr auf die Fakten fixiert. Im Gegenteil kann man das Buch an manchen Stellen kaum weglegen, weil es so mitreissend geschrieben ist.

Das Cover:
Auf dem Hörbuch ist das Cover mit grün kombiniert, auf dem Buch mit rot. Das gefällt mir fast besser, da es zur arabischen Welt passt. Auf dem Buch ist zudem eine junge Frau abgebildet, die einfach gut zur Protagonistin passt und somit der Geschichte ein Gesicht gibt. Ich hätte auch wegen der Gestaltung und dem Titel im Buchladen danach gegriffen.

Mein Highlight:
Ich denke, selbst in Arabien gewesen zu sein hat meinen Blick auf dieses Buch verändert und man schaut genauer hin und liest aufmerksamer, wenn die Welt rund um das Buchgeschehen beschrieben wird. Das fand ich richtig schön.

Meine Empfehlung:
Ich empfehle dieses Buch allen Fans von historischen Romanen. Meine Mutter wird viel Freude daran haben, besonders weil sie so gerne Hörbücher hört und dazu haushaltet, putzt oder was immer man dazu so gut machen kann. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Es war ein Hörbuch-Download - leider. Also kann ich es weder ins Regal stellen noch behalten. 

Die Autorin:
Charlotte Thomas hat Philosophie und Rechtswissenschaften studiert, war bis 1992 im Richteramt und danach als selbstständige Rechtsanwältin tätig. Seit 2005 ist sie freiberufliche Schriftstellerin und lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen. Mit ihren historischen Romane hat sie sich als versierte Venedigkennerin bewiesen, überzeugt aber auch bei Schauplätzen der deutschen Geschichte.

Links:
Hier könnt ihr das Buch bestellen.
Hier kommt ihr zum Hörverlag, der das Buch herausgegeben hat. 



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[Mein Buch] Markus Tillmanns

13:05 Tinten Hexe 0 Kommentare


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[Interview] Katharina Gerlach ist in jedem Genre daheim

13:52 Tinten Hexe 2 Kommentare


Wenn man durch dein Portfolio scrollt findet man über fünf verschiedene Genres. Wie kommt es dazu?
Echt, so viele? Ich bin halt vielseitig interessiert. ;-)
OK, die Antwort ist vielleicht etwas zu kurz, als hier die ausführlicherere. Ich bin mitten im Wald aufgewachsen und hatte Eltern, die auf jede meiner Fragen eine Antwort wußten oder wenigstens wussten, wo man nachsehen konnte. Dazu kamen drei Brüder, ähnlich wissbegierig wie ich, was zu einer Art Wettlauf wurde (wer findet's zuerst raus). Ich war auch einer jener Fraks, die gerne zur Schule gegangen sind.
Nach der Schule studierte ich Forst, ein Fach wo man neben den rein forstlichen Dingen in sehr vielen Bereichen gerade genug lernt, um überall mitreden zu können (Mathe, Bio, Chemie, BWL, Psychologie, Politik, Computerprogrammierung, Technik, Vermessung, Meteorologie und vieles mehr). Das war ideal für mich. Ich schob sogar noch ein Jahr Schottland zwischen Vordiplom und Diplom, um noch mehr zu lernen.
Tja, und seit es dann mit dem Schreiben ernst wurde, schlich sich immer wieder einiges von dem, was mich interessiert, in meine Geschichten. Ich tue mein Bestes, um es auf ein Minimum zu beschränken, aber ganz abstellen kann ich es nicht. Daraus resultieren diverse Genres und Geschichten, in denen es immer auch ein Stück reale Welt zu entdecken gibt.

Wie viele Prozent deiner Bücher mit Frauen in der Hauptrolle sind autobiografisch?
Eigentlich keines – oder alle, je nachdem wie man es sieht. Natürlich steckt viel von mir in meinen Figuren, aber ich verfüge auch über genügend Lebenserfahrung, um andere Leute, die mir über den Weg gelaufen sind zu „verwursten“. Eine Sache ist mir allerdings in allen meinen Büchern wichtig: eine starke Hauptfigur. Ich tue mich schwer, über Frauen zu schreiben, die andere Menschen für wertvoller halten als sich selbst. Wenn ich es doch einmal tue, dann entwickeln sie sich im Laufe der Geschichte zu Kämpferinnen. Ich bin keine Feministin, aber Kinder-Küche-Kirche als Lebensziel aller Frauen ist mir zuwider.

Wie lange schreibst du im Durchschnitt an deinen Büchern?
Bis Ende letzten Jahres brauchte ich ca. 2 Monate für eine Novelle bzw. 5 Monate für einen Roman (inkl. Überarbeitung). Im Augenblick schreibe ich, wann immer ich ein paar Minuten finde. Leider ist das nicht viel, denn mein neuer Enkel lässt mich kaum zur Ruhe kommen.

Welche Szene aus einem deiner Bücher würdest du gerne mal miterleben?
Also, im Prinzip habe ich alle miterlebt, denn sonst hätte ich sie nicht so schreiben können, wie ich es getan habe. Aber ich würde gerne einmal in der Realität sehen, wie sich ein Mensch in einen Drachen verwandelt (Feuerküsse). Ich denke, dass wäre extrem cool.

Mit welchem Charakter aus deinen Büchern würdest du eine Bank ausrauben?
Ich bin ein ehrlicher Mensch und würde daher keine Bank ausrauben (allerdings könnte ich mir vorstellen, mit einer Bande Nerls (Nebenfiguren in Waffenruhe) eine Bibliothek auszurauben, wenn ich anders nicht an Bücher käme).

Mit welchem in die Kiste hüpfen?
Geheimsache, da noch nicht fertig geschrieben :D

Du warst schon mal auf einer Buchmesse. Als Autorin oder Leserin oder beides? Was ist der Unterschied?
Ich war bereits als beides da, aber als Autorin hat es mir noch besser gefallen. Natürlich ist es bereits ein tolles Erlebnis, sich mit den Menschenmassen über die Messe zu schieben und die vielen Bücher zu entdecken, die es dort gibt. Aber von begeisterten Fans umlagert zu werden (wie es mir bei der letzten Leipziger Buchmesse passiert ist), ist einfach noch eine Klasse besser.

Du hast mir erzählt, dass dein erster Enkel zur Welt gekommen ist. Welches deiner Bücher soll er als erstes lesen?
Das kleine Gespenst Bodo und der Brief. Die andern 5 Folgen davon sind derzeit in Arbeit, so dass ihm der Lesestoff wohl so schnell nicht ausgehen wird.

Von welchem wirst du ihm nicht so schnell erzählen?
Victor's Wut und Regen für Juma (enthalten die einzigen beinahe Sex-Szenen, die ich je geschrieben habe) und Paralan's Kinder (weil jemand stirbt, den ich sehr gern hatte).

Wem hast du als erstes von deiner Autorentätigkeit erzählt?
Das weiß ich nicht mehr. Aber alle, die ich kenne, haben viel Verständnis, wenn ich mal wieder geistesabwesend bin. Es heißt dann: „Die ist in ihrer eigenen Welt, aber keine Sorge, man kennst sie da.“ :D

An was schreibst du aktuell?
Ich schreibe die nächste Märchennovelle, die auf einem sehr unbekannten Märchen basiert, in dem drei Schwestern Herzen aus Glas haben. Als zusätzliches Schmakerl verarbeite ich darin auch das Lied „Jet Black Heart“ von 5SOS, einer australischen Band.
Außerdem bin ich gerade dabei, den zweiten Band von Feuerküsse fertig zu planen, denn er soll als nächstes geschrieben werden.

Was ist dein Wunschtraum als Autorin?
Ich träume davon, dass ganz viele Menschen meine Bücher toll finden und mir das entweder über meine Webseite, über FB, oder bei einem eBook-Händler mitteilen (solche Mitteilungen (Rezi genannt) bei Händlern helfen mir übrigens sehr, meine Bücher zu verkaufen, denn es erleichtert LeserInnen die Entscheidung, ob das Buch etwas für sie sein könnte oder nicht).

Was möchtest du anderen Jungautoren mit auf den Weg geben?
Es ist ein langer Weg, gut zu schreiben, aber wenn man es will, ist es möglich. Die ersten paar Geschichten, die man schreibt sind i.D.R. Mist und sollten nicht veröffentlicht werden (Andreas Eschbach meinte einmal, jeder angehende Autor muss erst einmal 100 000 Worte Mist schreiben, bevor das gute Zeugs käme). Doch das Handwerkszeug kann man lernen, und wer am Ball bleibt, wird sicherlich etwas Lesenswertes schreiben. Es ist nur kein Weg, um über Nacht reich zu werden.

Welcher berühmten Person würdest du dein letztes Buch gerne schenken und warum?
Mein zweitletztes (Jagd auf den Grimm(sch)en Schnitter) würde ich gerne Sir Arthur Conan Doyle schenken, denn es ist zumindest zum Teil eine Hommage an Sherlock Holmes. Mein letztes Buch (Feuerküsse) wäre sicherlich am besten bei Edtih Nesbit aufgehoben, in meinen Augen die erste ernstzunehmende Kinderbuchautorin der Welt.

Was war dein allererster Berufswunsch als Kind?
Hebamme – Mein Bruder war schwanger und trug eine Puppe und ein Kopfkissen unter dem Pulli (als Mutterkuchen, den wir uns wie eine Schokoladentorte vorstellten, aber die unter den Pulli zu bekommen war etwas zu matschig), und ich war die Hebamme, die ihm bei der Entbindung half. Am Ende aßen wir dann gemeinsam mit dem Kind Kuchen. Man, was war er enttäuscht, als er erfuhr, dass Männer keine Kinder zur Welt bringen können. :D

Wie sollen die Leser deines Buches das Buch lesen? Welche Tageszeit, welche Getränke dazu, welche Stimmung, welcher Leseplatz? Wo würdest DU dein Buch gerne lesen?
Ganz gleich wie und wo, sie sollen so viel Spaß daran haben, dass sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Ich will es gar nicht mehr lesen, weil ich sonst keine zeit habe, weitere Geschichten zu Papier zu bringen.



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Tintenhexes Tagebuch

12:48 Tinten Hexe 0 Kommentare

Es ist mal wieder Zeit für den Einblick in mein Tagebuch. Diesen Monat bin ich spät dran, weil ich übers Wochenende im Ausland an einer wunderschönen, riesigen Hochzeit teilnehmen durfte. Daneben hatte ich in der letzten woche erstaunlich viel Zeit, zu Lesen. Ich konnte einige Bücher beenden und habe mir sogar wieder mal selbst zwei gekauft. Von allen Büchern, die keine Rezensionsexemplare sind, werdet ihr die Rezensionen allerdings vorerst nicht zu lesen bekommen. Denn wie ihr wisst lege ich ja gegen Ende Jahr eine kleine Pause ein. Wer von euch also noch Lust hat, ebenfalls einen Beitrag zu schreiben, sein Lieblingsbuch vorzustellen und zu rezensieren, ist herzlich eingeladen, sich zu melden. 
Ansonsten ist mein Leben aktuell geprägt vom Thema ‚Auto‘. Zuerst hatte mein Mann einen Unfall, unser 2. Auto ist Schrott. Das erste Auto ist einGeschäftsauto, bei welchem ich Probleme mit der Kupplung hatte und das ausgerechnet auf einem Reitturnier: Ergebnis: Wir mussten die Pferde dalassen, ein anderes Auto holen und konnten dann erst nach Hause. Nun und dann ging das Auto von der Person kaputt, die uns das Geschäftsauto gegeben hatte. Also haben wir dieses vorübergehend retour gegeben und gleichzeitig wird es auch noch durchgecheckt. Währenddessen haben wir das Auto von meinem Schwager leihen dürfen und bei diesem hat an Tag drei die Motorenwarnleuchte aufgeleuchtet - also auch ab in die Garage. Nun, ich frage mich ob das jemals ein Ende nimmt. Hat auch jemand von euch so Pech mit Autos? 
Schreibtechnisch geht bei mir aktuell auch wieder ziemlich viel voran, wenn auch ein wenig in eine andere Richtung als erwartet. Da könnt ihr euch hoffentlich bis Ende Sommer noch aus meiner Feder überraschen lassen. 
Unser Verlag will ja auch immer noch gegründet werden. Tatsächlich steht schon ziemlich viel Zeug für die Webseite, das erste Buch ist im Layout/Korrektur und wir sind zuversichtlich, euch bald das Gesamtpaket präsentieren zu können. 

Nun, das ist es vorerst von mir. Was passiert bei euch so? Ich hoffe, dass ich nächsten Monat auch wieder Zeit habe, etwas ausführlicher für euch aus meinem Leben zu berichten, oder etwas mehr erzählen zu können!

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[Rezension] Vereint in Thunder Point - von Robyn Carr

08:00 Tinten Hexe 0 Kommentare


Inhalt:
Peyton Lacoumette stammt aus einer grossen, baskischstämmigen Familie und ist auf einer Farm aufgewachsen. Jetzt ist sie Assistenzärztin und hat eine schlimme Trennung hinter sich. Nie wieder will sie sich mit einem alleinerziehenden Vater einlassen. Dann trifft sie auf Dr. Scott Grant, der eine Aushilfe sucht, in der Kleinstadt Thunder Point. Erst als sie sich schon in ihn verliebt hat, stellt sie fest, dass er ebenfalls zwei kleine Kinder hat. Was jetzt?

Meine Meinung:
Mich hat es schon immer gereizt, die Reihe Thunder Point anzufangen. Nun hatte ich die Gelegenheit, allerdings mittendrin einzusteigen. Nicht weiter tragisch, denn man kann die Bücher in beliebiger Reihenfolge lesen und jedes ist in sich selbst abgeschlossen. Nur unglaublich schön ist, dass man die Charaktere aus vergangenen Büchern wieder trifft. Deswegen will ich auch die anderen Bände noch lesen, um die Geschichten dieser Menschen kennenzulernen. Es ist keineswegs nur die Geschichte eines Paares, sondern gleich mehrere Personen haben immer wieder Handlungsstränge und es entwickeln sich zahlreiche Nebenplots, was ich einfach schön finde. Man hat tatsächlich das Gefühl, mitten in diesem Dorf zu leben. Ich kenne Robyn Carr ja schon länger, besonders von ihrer Virgin River Reihe und war auch hier wieder sofort von ihrem Schreibstil eingenommen. Diese Frau weiss ganz genau was sie machen muss um ihre Leser zu erfreuen. Man kann sich die Schauplätze gut vorstellen und es ist am Ende des Buches, als hätte man neue Freunde gewonnen. Ich finde Oregon einfach ein faszinierendes Fleckchen Land und sehr gut gewählt für diese Geschichte. Ein grosser Negativpunkt gibt es aber für mich: Peyton und auch die Arzthelferin Devon. Was bitteschön sind das für Namen? Grässlich und männlich. Sorry. Motzmodus wieder aus. 

Meine Empfehlung:
Wer die Virgin-River Reihe von Robyn Carr kennt und mag, wird diese hier sehr stark wiederkennen. Es ist auch ein Dorf, es spielt am Meer, in den USA und es ist vor allem wieder die altbekannte Art, Liebesgeschichten in ein spannendes Setting zu verstricken und Individuen aufeinander loszulassen. Wer Chicklit mit Drum und Dran sucht, ist hier auf jeden Fall richtig und wird an diesem Buch Freude haben. Es weckt übrigens auch ein bisschen Urlaubsfeeling! 

Mein Highlight:
Das ist jetzt voll schwer zu sagen, da ich mit diesem Band in die Reihe eingestiegen bin und nicht so genau weiss, was hier anders ist als bei den anderen Büchern. Ich finde auf jeden Fall die Idee, dass zwei Mal dasselbe passiert in Sachen Beziehung und beim zweiten Mal klappt und aufgeht, noch sehr speziell. Zuerst dachte ich, dass ich nicht recht lese, als die Protagonistin mit einem Mann in der exakt selben Situation zusammenkommt, wie ihr Ex damals war. 

Das Cover:
Ich finde diese Cover besonders in der Gestaltung mit Schrift noch schöner als diejenigen von Virgin River. Sie zeigen einfach den Schauplatz genau so, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Jeder Band der Reihe hat andere Farben, was ich zusätzlich schön finde. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ich habe mich bereits umgesehen, um weitere Bände der Reihe gebraucht bestellen zu können und werde auf jeden Fall weiterhin dabei bleiben, da mir dieser süsse Ort einfach ans Herz gewachsen ist. Dieses Buch kommt zu meiner Sammlung aus meinem Lieblingsverlag und zu den anderen Büchern der Autorin. 

Die Autorin:
Robyn Carr ist bekannt für ihre langen und romantischen Reihen. Mit Virgin River hat sie insgesamt 20 Bände herausgegeben, eine richtig stolze Leistung. Sie lässt ganze Dörfer lebendig werden und macht, dass einem die Bewohner richtig ans Herz wachsen. Dies ist nicht meine erste Rezension von ihr und wird nicht die letzte sein. 

Links:
Hier könnt ihr das Buch bestellen. 
Hier kommt ihr zum Mira Taschenbuch Verlag, der das Buch herausgegeben hat.

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[Mein Buch] Sandra Berger

08:37 Tinten Hexe 0 Kommentare

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Buchzitat des Monats

00:00 Tinten Hexe 0 Kommentare


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[Rezension] Neue Träume in Sunshine Valley - von Candis Terry

10:19 Tinten Hexe 0 Kommentare


Inhalt:
Jordan Kincade kehrt nach dem plötzlichen, tragischen Verlust seiner Eltern zurück nach Sunshine Valley, wo er mit seinen fünf Brüdern und seiner Schwestern das elterliche Weingut übernehmen soll. Doch er ist hin- und hergerissen, denn sein Team kämpft gerade um den Stanley-Cup. Zuhause bemerkt er, wie wenig er noch Teil seiner Familie ist, nachdem er ständig unterwegs war. Nur langsam kommt er seinen Brüdern wieder näher - und auch sich selbst. Doch seine Schwester bleibt ein unergründliches Rätsel für ihn. Er übernimmt die Aufgabe, sich mit ihrer Lehrerin zu treffen und eine Lösung zu finden. Dabei rechnet er auf keinen Fall damit, dass besagte Lehrerin eine Frau aus seiner Vergangenheit ist. Ärger ist vorprogrammiert. 

Meine Meinung:
Ich liebe ja die Romane aus dem Mira Taschenbuchverlag. Sie sind einfach so voller Gefühle aber auch voller spannender Charaktere. Diesmal hat mich besonders das schöne Cover gereizt und dass ich eine neue Autorin aus dem Programm kennenlernen konnte. Das Buch stammt aus dem neuen Bloggerportal von Harper Collins und auch wenn dieses noch einige Defizite gegenüber demjenigen von der randomhouse-Gruppe aufweist, finde ich es dennoch toll, dass diese Plattform geschaffen wurde. Nun, zurück zum Buch. dieses begründet (hoffentlich) eine Reihe, die sich um das Weingut und die Familie der Kincades dreht. Keiner von ihnen hatte wirkliches Glück in der Liebe, doch Jordan macht den Anfang und probiert, sein Leben in Ordnung zu bringen. Ich finde es schön, mitzuerleben, wie die Familie wieder zusammenfindet. Der Schreibstil passt total gut zu den anderen Romanen aus dem Verlag und ich habe mich damit sofort wohlgefühlt. Es ist mir gelungen, das Buch total schell zu lesen und auch wenn ich schon einige Geschichten dieser Art kenne, war ich von A bis Z gefesselt und habe es genossen, mir die tollen Schauplätze vorzustellen. Das Buch kann ich sofort weiterempfehlen, besonders als Ferienlektüre. Es ist ein klassischer Chicklit-Roman - all zu hohe Erwartungen sollte man also nicht haben, aber unterhalten wird man auf jeder Seite gut.

Mein Highlight:
Ich habe Reihen wie Marcelli oder Kowalski total gemocht, wo es sich um Familien dreht, und ein Mitglied nach dem anderen  seine grosse Liebe findet. Deswegen freue ich mich besonders über diese Geschichte, da immerhin sechs weitere Geschwister darauf warten, verkuppelt zu werden. Ich werde auf jeden Fall mitlesen, wenn dies passiert.

Meine Empfehlung:
Wer die Bücher aus dem Verlag kennt und mag, wird auch hier glücklich werden. Es beinhaltet recht viel Story für eine simple Liebesgeschichte, weshalb man das Buch regelrecht verschlingen kann. Ab und an landet jemand miteinander im Bett, aber keinesfalls sind die Szenen übertrieben lang oder oft eingebaut, sondern es hat viel Handlung daneben. wer also diese Art von Liebesroman mag, ist hier richtig.

Das Cover:
Diese wundervollen Farbtöne und die Bildkombination haben mich schlussendlich für dieses Buch eingenommen. Der Font, der verwendet wurde, ist aussergewöhnlich aber genau das hebt das Buch von anderen seinesgleichen ab. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Das bleibt schön im Regal. Bei der Recherche für diese Rezension habe ich Band zwei dieser Reihe gesehen - ganz in Orange. Einfach nur wow. Nun wartet die Geschichte von Declan, Jordans Zwillingsbruder auf uns. Ich freue mich schon sehr auf September, wenn es endlich soweit ist!

Die Autorin:
Candis Terry wuchs im sonnigen Kalifornien auf und lebt inzwischen auf einer Farm in Idaho. Sie hat sich in vielen Jobs ausprobiert: von der Arbeit in einem Tonstudio in Hollywood bis hin zum Einfangen von eigensinnigen Rindern. Dabei hat sie herausgefunden, dass eine Leidenschaft immer geblieben ist: die Liebe zum Schreiben, die Begeisterung Romances zu verfassen, die spätestens auf der letzten Seite in ein großes Happy End münden. Von mir ein grosses Kompliment für dieses Buch!

Links:

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[Rezension] The Wellington Saga 1 - von Nacho Figueras

06:00 Tinten Hexe 0 Kommentare


Inhalt: 
Georgia kommt auf Drängen ihres besten Freundes hin nach Florida, um dort ein Wochenende lang Polo zu sehen und sich in der Welt der Reichen und Schönen herumzutreiben. Das alles ist eigentlich überhaupt nicht ihre Welt, die bodenständige Tierärztin aus New York hat nicht einmal etwas zum Anziehen für diesen Anlass. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse und Georgia begegnet dem attraktiven Teamchef Alejandro. Ausgerechnet er, der so viele Probleme bringt. Doch dann bekommt sie ein unglaublich verlockendes Angebot und weiss plötzlich nicht länger, ob sie widerstehen kann: Dieser glamourösen Welt und Alejandro.

Meine Meinung:
Dieses Buch scheint die neue In-Story überhaupt zu werden. Meist ist dies für mich eher eine Abschreckung, doch diesmal habe ich einfach zu viel Neugierde verspürt, um widerstehen zu können. Nun, als passionierte Reiterin und Pferdenärrin ist dieses Buch für mich ein wahrer Schatz, da Polo darin eine wichtige Rolle spielt. Auch ich habe schon einige Poloturniere gesehen und würde den Sport auch gerne selbst probieren. Aus diesem Grund war diese Welt so unglaublich lebendig für mich und ich war sofort gefangen in dieser Geschichte. Ich erwartete hier, was ähnliches wie Royal oder eben Shades of Grey, denn von der Aufmachung und der Vermarktung sind sich diese beiden Reihen mit der Wellington Saga sehr ähnlich. Nun, ich war angenehm überrascht. Die Gefühle sind so unglaublich greifbar und die unterschwellige Anziehung zwischen den beiden Protagonisten einfach fühlbar, ohne dabei übertrieben zu sein. Der Sex ist wichtig und gut beschrieben, aber nervt nicht, weil zuviel davon. Die Romantik, von der ich Angst hatte, dass sie bei einem männlichen Autor auf der Strecke bleiben würde, war ebenfalls spürbar und schön beschrieben ohne dabei etwas anderes zu vernachlässigen. Es passiert sehr viel in dem Buch, aber es ist nicht überladen und die Storyline mit der ganzen Spannung baut sich logisch auf. 

Meine Empfehlung:
Pferde sind in der Bücherwelt nicht so grossartig vertreten, was ich als Tierliebhaberin wirklich schade finde. Hier bemerkt man schon auf den ersten Seiten dass ein leidenschaftlicher Reiter hinter der Geschichte steckt. Das Buch ist also für alle Fans von diesen schönen Vierbeinern, die gleichzeitig ein wenig Romantik und Erotik nicht abgeneigt sind. Natürlich ist es mehr für Frauen, aber gerade da ein männlicher Autor dahinter steckt können es auch Männer damit versuchen, wenn sie mutig genug dafür sind.

Mein Highlight:
Das ist der Polosport. Nachdem ich es ja schon schön finde dass Pferde vorkommen fand ich es einfach genial, diese nicht so bekannte Sportart in den Fokus zu rücken, mit ihren Schattenseiten, ihren Herausforderungen und ihrem Alltag. Das hat mich einfach sehr interessiert und deswegen schnell an dieses Buch gefesselt.

Das passiert jetzt mit meinem Exemplar:
Nun, im Juli und September bekommt es Zuwachs von den Nachfolgebänden. Auf jeden Fall behalte ich dieses Buch, denn es hat mir sehr gut gefallen.

Das Cover:
Schlichtere Cover die mehr auf eine Farbe und Typografie setzen, sind inzwischen recht modern geworden. Ich finde es hier mit der weissen Farbe sehr gut gestaltet, tatsächlich verrät sich das Buchthema nur wenig aber macht doch Lust, es aufzuschlagen und reinzuschnuppern. Ausserdem wurde ein spezielles Papier gewählt, was ich immer schön finde.

Der Autor:
Nacho Figueras ist selbst passionierter Reiter und ein erfolgreicher Polo-Spieler. Für seinen Debütroman hat er sich Unterstützung an Board geholt. Er ist übrigens Repräsentant der Marke Ralph Lauren und seiner Polo-Shirts. Mit seiner Frau Delfina hat er vier Kinder und pendelt zwischen Kalifornien und Argentinien. Seine Co-Autorin Jessica Whitman lebt und schreibt im Hudson Valley.

Links:

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Kommentator des Monats: Juni

00:00 Tinten Hexe 0 Kommentare

Kommentator des Monats

Für denjenigen oder diejenige, der oder die zwischen dem ersten und dem letzten Tag des Monats die meisten Kommentare verfasst hat, winkt am Ende des Monats ein dickes Goodie-Paket, bestehend aus mindestens zehn Artikeln wie Lesezeichen, Leseproben, Postkarten, Magnete und vielem mehr. Teilnehmen tut automatisch jeder, der auf diesem Blog kommentiert. 


Der Gewinner wird im nächsten Post publiziert und gebeten, sich innert 7 Tagen mit seiner genauen Anschrift an tintenhexe92@gmail.com zu wenden. 

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[Rezension] Sind Sie betrunken - Verrückte Tests für alle Lebenslagen

09:48 Tinten Hexe 0 Kommentare


Inhalt:
In diesem witzigen Buch gibt es eine Menge Tests, alle zwischen zwei und fünf oder sechs Seiten lang. So kommt zum Beispiel ‚Bist du ein guter Autofrahrer?‘ oder ‚Liebt dich deine Katze?‘. Man wählt zwischen zwei oder drei Antworten und am Ende gibt es eine Auswertung der gemachten Punkte. 

Meine Meinung:
Ich habe diese Tests zusammen mit meinem Mann gemacht. Was soll ich sagen? Das Niveau ist nicht gerade unterirdisch, aber nur knapp drüber. Dennoch haben wir viel gelacht und immer abwechselnd die Tests ausgefüllt. Das Buch ist auf jeden Fall ein witziges Geschenk oder kommt sicher auch auf Partys gut.

Meine Empfehlung:
Löst die Tests nüchtern oder betrunken. Beides ist sicher witzig, je nach Stimmung.

Mein Highlight:
Das war der Test mit der Katze, obwohl ich selbst keine habe.

Das Cover:
Passt einfach. Es ist sogar ein wenig 3 Dimensional und ausserdem hat es sogar einen Trinkrand von Kaffee. 

Links:


Da ich nicht unbedingt finde, dass das ein Buch ist, welches eine gleich lange Rezension wie gewohnt möglich macht, möchte ich euch hier zeigen, wie das Buch von innen aussieht. Viel Spass beim ebenfalls testen. 





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[Rezension] Das Rosenholzzimmer - von Anna Romer

13:07 Tinten Hexe 1 Kommentare


Inhalt:
Audreys Exfreund verstirbt und hinterlässt ihr und seiner Tochter Bron ein altes Haus, in das sich die beiden auf den ersten Blick verlieben. Schnell sind sie aus der Stadt nach Queensland gezogen und machen sich daran, das alte Haus zu erforschen. Dabei stösst Audrey auf die Fotografie eines Vorbesitzers, der als Mörder verdächtigt wurde. Sie stöbert weiter in der Vergangenheit und plötzlich stellt sich heraus, dass der wahre Mörder noch lebt, auf freiem Fuss ist und Audrey und Bron im Visier hat.

Meine Meinung:
Ich habe bei diesem Buch ewig gebraucht, um reinzukommen. Die ersten 150 bis 200 Seiten habe ich ein wenig gesucht, nach einer Möglichkeit in die Geschichte einzutauchen und mich mit den Charakteren zu identifizieren. Danach jedoch war ich sofort voll dabei. Die vielen Geheimnisse, die Vergangenheit die sich mit der Gegenwart verflicht und natürlich auch die Spannung, die nach und nach immer mehr gesteigert wird, all das hat dazu beigetragen, dass ich das Buch kaum mehr aus den Händen legen konnte - es hat einfach so viel Spass gemacht. Die Schauplätze sind sehr detailreich beschrieben, was den Anfang schwierig macht aber gleichzeitig die eigene Fantasie mächtig ankurbelt. Es liest sich danach ruckzuck durch und läuft auf ein fulminantes aber dennoch unerwartetes Ende hinaus.

Mein Highlight:
Das war das Schlafzimmer von Tonys Grossvater, (Tony war besagter Exfreund von Audrey), das eigentliche Rosenholzzimmer, in dem alles seinen Lauf nimmt. Ich hätte es gerne selbst unter die Lupe genommen und hatte seinen Anblick beim Lesen lebhaft vor mir.

Meine Empfehlung:
Ich habe dieses Buch sofort an meine Mama weitergegeben. Diese Geschichte muss man einfach mögen wenn man alte Landhäuser und längst vergangene Geschichten voller Geheimnisse gerne mag. Es ist einerseits ein historischer Roman, andererseits eine grosse Familiengeschichte und dazwischen auch ein bisschen Krimi. Und nochwas an alle, die daran denken dieses Buch zu lesen: Lasst euch vom Anfang nicht abschrecken, es lohnt sich wirklich durchzubeissen.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Wie schon gesagt: Das Buch ist jetzt bei meiner Mama, danach wird es schön im Regal bleiben oder weiter ausgeliehen an meine Schwägerin und meine Schwiegermama, die beide ebenfalls solche Bücher mögen.

Das Cover:
Gelungen! Wirklich. Es ist jetzt nicht das Schönste das ich je gesehen habe aber es bringt auch die düstere Stimmung toll rüber und passt einfach gut zum Titel des Buches. Im Laden hätte ich durchaus danach gegriffen.

Die Autorin:
Anna Romer wuchs in New South Wales in einer Familie von Büchernarren und Geschichtenerzählern auf, weshalb sie sich schon früh für Literatur zu interessieren begann. Sie arbeitet als Grafikerin und hat lange Reisen ins australische Outback, nach Asien, Neuseeland, Europa und Amerika unternommen, wo sie viel Stoff sammelte, den sie in ihren Bildern und Texten verarbeitet. Bereits ihr erster Roman »Das Rosenholzzimmer« lebte von ihrer Faszination für vergessene Tagebücher und Briefe, dunkle Familiengeheimnisse und alte Häuser und ihrer Liebe zur einzigartig schönen australischen Landschaft. Die Autorin lebt in einem abgelegenen Landsitz im nördlichen New South Wales, wo sie an ihrem nächsten Roman schreibt.

Links:
Hier könnt ihr das Buch bestellen.
Hier kommt ihr zum Goldmann-Verlag, der das Buch herausgegeben hat.

1 Kommentare:

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[Mein Buch] Kirsten Sawatzki

11:25 Tinten Hexe 0 Kommentare

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Blog des Monats: Mai

10:49 Tinten Hexe 0 Kommentare


Nenne mir zuerst deinen Lieblingsmonat
Ich glaube, wenn ich wählen muss der Mai. Erstens ich habe Geburtstag und zweitens ist es langsam so schön, dass man wieder draußen sitzen kann.

Was bedeutet dein Blogname? Wie bist du darauf gekommen und hast du ihn auch schon geändert?
Lustigerweise habe ich ihn nach einem Jahr Überlegungszeit gerade erst geändert, beziehungsweise gekürzt. Vorher hieß er „Books on PetrovaFire“ und nun nur noch „Books on Fire“, so wie er von Beginn an eigentlich heißen sollte. Im Juni 2013 war allerdings der neue Name bei Blogger bereits vergeben – heute nicht mehr – daher musste ich mir eine Alternative einfallen lassen. Damals war ich ein großer Fan von „The Vampire Diaries“ und dem Charakter Katherine Pierce aka Katerina Petrova. Da es ein Zitat über ihre Nachfahrin gab, dass diese ebenfalls das Petrovafire hätte, habe ich mich davon inspirieren lassen.
Heute steht „Books on Fire“ einfach nur für meine Leidenschaft zur Literatur.

Was war deine bisher schlimmste Erfahrung als Bloggerin?
Ehrlich gesagt, bin ich bisher relativ verschont geblieben von all dem Übel. Meine „nervigste“ Erfahrung war eine Autorin, welche via PN mit mir diskutiert, warum ich ihrem Buch nur 4 statt 5 Sternen gegeben habe. Sie war freundlich, aber beharrlich. In meinen Augen hatte ich meine Kritik in der Rezension gut genug dargelegt. Die Rezension ist trotzdem so geblieben wie sie war.

Was muss ein Autor oder eine Autorin tun um ein Buch für dich zum Must-Read zu machen?
Wer meinen Blog verfolgt, hat sicherlich bereits bemerkt, dass ich eine Vorliebe für den Adel habe. Wer darüber schreibt, hat schon mal eine gute Chance bei mir. Geht es dann noch um eine Frau in Führungspositionen, steht es eigentlich sofort auf meiner Wunschliste.

Cover oder Klappentext, was ist dir wichtiger?
Beides ist wichtig. Meine Aufmerksamkeit erregt aber immer zuerst das Cover. Wenn mich das bereits überzeugen konnte, muss auch der Klappentext passen. Daher rate ich jedem Self-Publisher das Geld in ein professionelles Cover zu investieren, wenn er Laufkundschaft anziehen will.

In welchen Buchcharakter würdest du dich gerne mal für einen Tag verwandeln?
Niemanden. Jeder Charakter hat irgendwo seine Macken und Problemchen, die man selbst nicht haben möchte. Genau das macht ihre Geschichten ja so spannend.

Welchen Autor oder welche Autorin möchtest du unbedingt einmal treffen?
Kristin Cashore und Teri Terry würde ich sehr gerne treffen, da sie beide tolle und einzigartige Geschichten geschrieben haben, die ihren jugendlichen Lesern ein gesundes Selbstbewusstsein und ein gutes Moralempfinden mitgeben.

Was ist das Seltsamste, was die je in deiner Karriere als Buchbloggerin passiert ist?
Seltsames eigentlich nichts. Eher für mich lustiges. So kannten mich einige auf der letzten Buchmesse, von denen ich das nicht gedacht hätte. Mein Lieblingssatz war daher „Ach, du bist das?!“. Danke auch an Sophia von Sophias Bookplanet, welche mich verlorenes Wesen in der Bloggerlounge gesichtet und zu sich gewunken hat.

Was ist die witzigste Begebenheit rund um das Bloggen und Lesen, die dir passiert ist?
Wie eben schon erwähnt, die Ereignisse auf und rundum die letzte Leipziger Buchmesse. Besonders hängen geblieben ist mir der Kinobesuch mit Tina von „Mein Buch, Meine Welt“, Rachel von „Herzensbücher eines Luftmenschen“ und Autorin Marie-Luis Rönisch sowie noch einigen anderen. Wir haben den dritten Teil von „Die Bestimmung“ so zerrissen und gelacht. Ich hoffe, dass es dieses Jahr eine Wiederholung geben wird.
Sonst hatte ich mal einen peinlichen Wortfehler in einer Rezension. Ich meinte eigentlich gut betucht, allerdings hatte mein Gehirn betucht und betagt in die gleiche Schublade geworfen. Erst eine Leserin machte mich darauf aufmerksam. Da war die Mail an den Verlag natürlich schon längst raus und die Rezension auf allen möglichen Rezensionsportalen. Im Nachhinein eine lustige Sache, in dem Moment aber sehr peinlich.

Wen würdest du gerne mal interviewen?
Wie beim Treffen, Kristin Cashore und Teri Terry. Aus den gleichen Gründen wie zuvor bereits genannt.

Wenn dein Leben ein Buch wäre, wie würde der Titel lauten?
Ich glaube es würde in der englischen Version „Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me” heißen und in der Übersetzung dann “Vergeben und Vergessen? Ich bin weder Jesus, noch habe ich Alzheimer“.

Wo kannst du absolut nicht lesen?
An lauten Orten. Daher lese ich selten im Zug, da mich bereits das kleinste geflüsterte Gespräch ablenkt.

Was ist das schlimmste Buch, das du je gelesen hast?
Abgesehen vom Klassiker „Shades of Grey“ – danke liebe Tanten für den Satz „Das musst du unbedingt gelesen haben.“ – war es ein amerikanisches Self-Publisher Buch. „A Royal’s Love“ von Mary Smith klang wirklich interessant, war aber in meinen Augen ein Fall für die Mülltonne.

Welchen fiktiven Buchschauplatz würdest du gerne mal besuchen?

Gibt es Buchcharaktere, die nach deinem realen Namen benannt sind? Welche?
Sarah ist ein Allerweltsname, aber mir fällt spontan nicht ein einziger Charakter ein. Vielleicht, weil ich mich dabei auch immer ein wenig schizophren fühle. Dafür gibt es unheimlich viele Autorinnen mit dem gleichen Vornamen.

Welche magische Fähigkeit hättest du gerne?
All magic comes with a price“. Aber ich glaube, ich wäre gerne eine Bösewichtin, die die dunklen Künste beherrscht. Ich glaube man merkt, dass ich in sehr nachtragender Mensch bin, oder?

Wenn du in einem Krimi dabei wärst: Welche Rolle würde dir besser gefallen? Polizist oder Privatdetektiv?
Oh Gott Krimi. So gar nicht mein Genre. Ich wäre wohl eher Täter oder Opfer. Aber ich glaube Privatdetektiv hätte mehr Potenzial. Bei Polizei denke ich immer sofort an Tatort und CSI *gähn*.

Wenn du ein Tier als ständiger Begleiter haben könntest, was wäre es?
Einen Bernhardiner. Ich hatte vor etwa zehn Jahren tierische Angst vor Hunden und eine ganz liebe – und auch ziemlich verrückte - Magyar Viszla Hündin hat mich geheilt. Mein Onkel hat seit 3 Jahren jetzt einen Bernhardiner und ich habe mich sofort in den Hund verliebt.

Würdest du lieber Hogwarts besuchen oder nach Mittelerde reisen?
Keines von beiden hat Internet. Kann ich umbuchen? Im Ernst, ich habe Harry Potter nach Band 5 abgebrochen und bin bei Herr der Ringe immer eingeschlafen.

Was trinkst du am liebsten während dem Lesen?
Unterschiedlich. Mal den klassischen Tee – wobei klassisch dehnbar ist, denn ich mag nur Krümeltee – mal eine Cola und mal einfach nur Wasser. Nur Kaffee geht gar nicht.

Was ist einzigartig an deinem Blog?
Einzigartig ist in der Welt des Internets nun wirklich nicht leicht. Ich blogge neben Büchern auch über Serien, aber das tun inzwischen auch einige andere Buchblogger. Leidenschaftlich gerne erstelle ich Listen zu bestimmten Themen. Ist zwar auch nichts Originelles oder Einzigartiges (man schaue sich nur Buzzfeed an), aber meine Leser scheinen sie zu lieben. Die Listen machen immerhin 50% meiner Top 10 geklickten Beiträge aus. In der Top 3 stehen sie sogar auf Platz 1 und 2. Wobei hier „6 Serienstarts in 2017, die du (vermutlich) bisher noch nicht kanntest“ knapp vor „5 Jugendbücher, die nicht in den USA oder Deutschland spielen“ liegt. Weitere Listen sind bereits in Planung.

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[Rezension] Endless - in einem anderen Leben - von Amanda Frost

10:57 Tinten Hexe 0 Kommentare


Inhalt:
Audrey Keen wurde vor 250 Jahren als Emily Beauchamp in Quebec geboren. Seitdem hat sie dank ihrer Unsterblichkeit schon viele verschiedene Identitäten angenommen und forscht nun mit modernster Technologie nach einer Möglichkeit, ihrem Leben doch noch ein Ende zu setzen. In Washington nun hat sie beinahe ihren Traumjob an der Angel - endlich Zugang zu Hightech-Laboren. Doch ihr kommt eine Routine-Überprüfung durch das FBI und der sexy Agent Kyle dazwischen. Was kann sie tun, um ihr Ziel doch noch zu erreichen, ohne ihr Herz dabei an den attraktiven Typen zu verlieren?

Meine Meinung:
Diesmal war Amanda Frosts Buch ein wenig dünner als gewohnt. Nur knapp 250 Seiten von ihrem tollen Schreibstil sind fast zu wenig für mich. Nun gut, sie weiss ja dass ich wieder auf das nächste Buch warte. Denn auch dieses hier hat mich mehr als nur ein bisschen überzeugt. Es ist eine actionreiche Geschichte mit der richtigen Prise Fantasy. Die Story bleibt meist glaubhaft und auch unlogische Facts werden super erklärt. So ist dieses Buch für mich das bisher Beste von Amanda Frost, nachdem mich ihre letzte Reihe weniger überzeugt hatte als die vorherigen. Hier hat sie zum ersten Mal auf ein Happy End verzichtet und auch wenn ich ihr dafür im ersten Moment böse war, ist es wirklich spannend abgerundet und viele Elemente sehr klug eingesetzt. Da kann ich also gar nichts dagegen sagen. Schrifstellerisch ist das für mich eine Top-Leistung. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen und muss sagen, dass ich es in einem Tag durchhatte, weil ich so gefesselt war. Diesmal haben die Charaktere auch wieder mehr Tiefe, Ecken und Kanten, was Amanda inzwischen einfach draufhat. Wenn sie das Buch ein bisschen länger gemacht hätte und dafür zb noch ein wenig mehr von Kyles traumatischen Erfahrungen berichtet hätte, dann wäre das toll gewesen. Ich habe bei ihm irgendwie auf ein dunkles Geheimnis gewartet. Aber nach diesem Ende habe ich das Gefühl, dass dieses Paar zum ersten Mal zwei Bücher bekommen wird. Liege ich richtig? Ich kanns kaum abwarten das zu erfahren. 

Mein Highlight:
Das war die Geschichte von Audrey, besonders deren Anfänge in der Vergangenheit auf der Farm in Quebec. Aber einfach ihre ganze Reise durch die Zeit und um die Welt hat mich total gefesselt. Davon hätte es ruhig auch noch mehr und vertiefter Hintergrundinfos geben können. So eine spannende Storyline. 

Meine Empfehlung:
Wer Amanda Frost bisher gemocht hat, wird dieses Buch lieben. Wer gerne Lovestorys mit einer spannenden Prise Action und Fantasy liest, ist hier ebenfalls richtig. Dies ist ein Buch für starke Frauen, also holt es euch.

Das Cover:
Ich hatte das auf Instagram bereits erwähnt. Für mich sind die Cover von Amanda Frost immer ein Highlight gewesen. Nun hat sie aber dieses Buch und die ersten drei ihrer Bücher total anders gestaltet und das finde ich nicht mehr ganz so toll wie bisher. Aber der Inhalt zählt schliesslich!

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Das steht schon im Regal. Neben all meinen Büchern von Amanda Frost, von denen ich keines weggeben werde, nur schon der süssen und schönen Widmungen wegen.

Die Autorin:
Amanda Frost ist längst keine Unbekannte mehr hier auf dem Blog. Dies ist ihr Buch Nummer 10!!! wow! Ich bin seit Anfang dabei und bin einfach ein Fan. Sie ist als Selfpublisherin durchgestartet und ein Beispiel wie man das auch durchaus schaffen kann. Allerdings ist es nicht easy, da sie inzwischen ihre Nebenbeschäftigung zugunsten des Schreibens aufgegeben hat. Also kauft ihre Bücher und zeigt dieser tollen Autorin wie sehr ihre Werke geschätzt werden!

Links:

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