Blog des Monats Juni


Nenne mir zuerst deinen Lieblingsmonat Da hab ich eher Mai und Juni
Was bedeutet dein Blogname? Goldkindchen = Gold und Kindchen aber auch Go(l)dKindchen... sozusagen ein Wortspiel.
Wie bist du darauf gekommen und hast du ihn auch schon geändert? Innere Eingebung. Nein nicht geändert.
Was war deine bisher schlimmste Erfahrung als Bloggerin? Autoren, die nicht stehen lassen können, wie andere ihr Buch wahrnehmen und um jeden Preis um gute Sterne kämpfen.
Was muss ein Autor oder eine Autorin tun um ein Buch für dich zum Must-Read zu machen? Authentität, Ehrlichkeit, Herzblut … es ist immer wieder auch für mich überraschend mich auf neue Sachen einzulassen.
Cover oder Klappentext, was ist dir wichtiger? Ehrlich? Ich glaube eher beides zusammen macht für mich ein buntes Bild
In welchen Buchcharakter würdest du dich gerne mal für einen Tag verwandeln? In keinen Dazu hab ich schon mit meinem Leben genügend zu tun
Welchen Autor oder welche Autorin möchtest du unbedingt einmal treffen? Nachdem ich mittlerweile aufgehört habe, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, lass ich mich überraschen welcher Autor noch von mir getroffen wird
Was ist das Seltsamste, was die je in deiner Karriere als Buchbloggerin passiert ist? Deckt sich irgendwie mit dem schlimmsten Erlebnis.
Was ist die witzigste Begebenheit rund um das Bloggen und Lesen, die dir passiert ist? Ich forme das hier mal um: Am schönsten für mich waren: 1) Liebevolle Kontakte, die schon Freunde wurden 2) Mails die mir geschrieben wurden, mit ganz viel Herzblut 3) tolle Überraschungen mit denen ich so und überhaupt nie gerechnet hätte.
Wen würdest du gerne mal interviewen? Bei mir gibt es ja öfters Autoren-Interviews deswegen hab ich hier gar keinen Wunsch Wer aber gerne interviewt werden möchte von den Autoren, meldet euch gerne Ansonsten wenn ich euch oder und Buch tolle finde, komme ich gerne auf euch zu
Wenn dein Leben ein Buch wäre, wie würde der Titel lauten? Das Leben der scharfkantigen Sterne Da darf jetzt jeder schauen, was er daraus erkennt
Wo kannst du absolut nicht lesen? Klo!
Was ist das schlimmste Buch, das du je gelesen hast? Das kann ich so gar nicht beantworten.
Welchen fiktiven Buchschauplatz würdest du gerne mal besuchen? Arnheim – weil da meine Ur-Oma meine Oma zur Welt brachte. Oder in die Welt von Mio mein Mio, wobei da schon die Schweiz sehr deutlich hinkommt
Gibt es Buchcharaktere, die nach deinem realen Namen benannt sind? Nein – nicht das ich wüsste.
Welche magische Fähigkeit hättest du gerne? Heilung
Wenn du in einem Krimi dabei wärst: Welche Rolle würde dir besser gefallen? Polizist oder Privatdetektiv? Gar keine
Wenn du ein Tier als ständiger Begleiter haben könntest, was wäre es? Eule – oder einfach meine Haustiere
Würdest du lieber Hogwarts besuchen oder nach Mittelerde reisen? Nichts von beiden Beides zu gefährlich.
Was trinkst du am liebsten während dem Lesen? Wasser oder Tee. Kakao
Was ist einzigartig an deinem Blog? Das muss mein Leser entscheiden. Ich möchte gerne verschiedene Dinge vorstellen. Kinder und Jugendbücher, Christliche Aspekte, und einfach ich als Mensch Hier kommt ihr zum Blog!

[Rezension] Harry Potter und der Gefangene von Askaban - von J. K. Rowling


Inhalt: 
Harry Potter startet bereits ins dritte Schuljahr auf Hogwarts. Nachdem er in den Ferien seine Tante in die Luft gejagt hat, erwartet er bereits den Schulverweis, doch plötzlich packen ihn alle mit Samthandschuhen an. Erst zufällig erfährt er den Grund: Ein verurteilter Mörder ist aus dem Zauberergefängnis Askaban ausgebrochen und zwar nur, um Harry ebenfalls zu töten. Erst später erfährt er, dass Sirius Black seine Eltern verraten haben soll und zugleich sein Patenonkel ist. Die Wächter von Askaban, die Dementoren, leben nun auf dem Gelände von Hogwarts und sie machen nicht Halt vor Gut oder Böse. So steht plötzlich die Quidditch-Meisterschaft auf dem Spiel. Doch Harry und seine Freunde lassen sich wie immer nicht unterkriegen.

Meine Meinung:
Hier hat man immer noch ein Kinderbuch vor sich, doch es ist eindeutig mit Harry gewachsen. Inzwischen ist er dreizehn Jahre alt. Das Buch liest sich immer noch sehr schnell, ist jedoch in seiner Handlung komplexer geworden. Auch treten immer mehr Leute auf den Plan. Cool fand ich die neuen Fächer, die nun unterrichtet werden und in die man besonders dank Hermine auch einen tollen Einblick erhält. Bei vielen würde ich auch gerne dazusitzen und mitlernen, eindeutig. Da bin ich auch mit zehn Jahren mehr als Harry noch nicht zu alt. Die eigentliche Handlung ist diesmal eng mit dem Schulalltag verflochten,  besonders durch die Dementoren und auch die Geschichte mit Rons Ratte finde ich gut und eigentlich völlig unerwartet, wenn man die Geschichte zum ersten mal liest. Ich kannte bereits die Filme aber ich finde es dennoch eine Bereicherung, dieses Buch noch zu lesen, weil da einfach viel mehr Info dabei ist und man noch tiefer in die Welt rund um Hogwarts eintauchen kann.

Mein Highlight:
Das ist der Charakter von Sirius Black. Er ist sehr speziell und vielschichtig, sodass man lange nicht weiss, was man von ihm halten soll. Gewisse seiner Handlungen sind für mich auch nachdem sich alles auflöst, noch nicht richtig nachvollziehbar und auch wenn ich denke, dass er ein guter Mensch ist, scheint er mir ein wenig verrückt zu sein. Ich bin aber froh, dass Harry jemanden zur Seite bekommt, der ihn wirklich mag und der sich für ihn einsetzen will.

Meine Empfehlung: Ich finde inzwischen, dass einfach jeder Harry Potter gelesen haben sollte. Ich musste selbst zwar 24 werden, um damit anzufangen, aber jetzt will ich sofort mit dem nächsten Band weitermachen. Wer die ersten beiden Bücher gelesen hat und gut fand, wird dieses hier noch besser finden. 

Das Cover:
Nein, immer noch nicht meins und das bleibt durch die ganze Reihe hindurch so. Aber egal - ich werde trotzdem bei jedem Buch wissen, dass ein grandioser Inhalt auf mich wartet. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Das durfte ich von meiner tollen und ebenso lesebegeisterten Nachbarin ausleihen. Also werde ich es schön brav zurückgeben. Und natürlich gleich den nächsten Band abstauben.

Die Autorin:

J.K. Rowling wurde mit den Harry Potter Büchern reicher als die Queen und über Nacht berühmt. Dass sie selbst ebenfalls lange nach einem Verlag gesucht hat und auf den Erfolg lange warten musste, motiviert mich jeden Tag aufs Neue! Das Phänomen Harry Potter ist bislang ungeschlagen, einzigartig und wird auch heute noch nicht zu Ende sein. 

Links:

[Gastrezension] Tote Mädchen lügen nicht - von Jay Asher


Titel:
Tote Mädchen lügen nicht

Autor:
Der amerikanische Autor Jay Asher begann Lehramt zu studieren. In einem der Literaturseminare verfasste er sein erstes Kinderbuch und kurz vor seinem Abschluss noch verlässt er die Universität, denn er möchte sein Ziel vom Schriftsteller weiter verfolgen. Nebenbei hat er schon in verschiedenen Bereichen gearbeitet, so war er schon als Buchhändler und Schuhverkäufer tätig. Viele seiner Erfahrungen spielen auch in seinen Büchern eine Rolle.
Der erste Jugenroman „thirtheen reasons why“ wurde 2007 veröffentlich und führte über ein Jahr lang die Bestsellerliste der Jugendliteratur an.
Jay Asher ist verheiratet und lebt heute mit seiner Familie im Bundesstaat Kalifornien.

Inhalt:
Der Schüler Clay Jensen kommt nachhause und findet Kassetten – zwölf Stück um genau zu sein. Diese stammen von Hannah Baker, seinem heimlichen Schwarm, die sich das Leben genommen hat. Hannah fühlte sich isoliert und alleine gelassen. Sie beschliesst, Suizid zu begehen. Der Auslöser dafür ist eine Kette von traurigen Ereignissen, die vorangegangen sind. Diese Ereignisse befinden sich auf den Kassetten. Clay legt die erste in den Kassettenrekorder und hört sie – Hannahs Stimme. Sie erzählt. Was los war, wer Teil dieser Kette ist. Auch Clay ist ein Teil davon. Doch was hat er getan? Um das herauszufinden, muss er die Kassetten bis zum Schluss hören!
Und so nehmen die Dinge ihren Lauf...

Meine Meinung:
Momentan ist die Verfilmung des Buches, welches als Serie ausgestrahlt wurde, ja in aller Munde. Ein Volltreffer könnte man meinen.
Das Buch fand ich gut, irgendwann fing Hannah mich allerdings etwas zu nerven. Nicht wegen ihren Problemen, sondern dem Selbstmitleid. Dennoch ist das Buch sehr traurig, aber leider heutzutage immer mehr Realität.
Die Serie finde ich super gemacht. Dass es eine zweite Staffel geben soll, verstehe ich leider gar nicht, denn ein zweiter Teil des Buches ist weder veröffentlicht worden noch ist einer geplant.
Ich bin trotzdem froh, das Buch gelesen zu haben, bevor ich mir die Serie angeschaut habe.

Mein Highlight:
Ein Highlight ist es zwar nicht, ABER: Das Thema find ich total super! Es geht jeden etwas an und leider werden immer mehr Menschen gemobbt und alleine gelassen. Meiner Meinung nach kann jeder etwas aus dem Buch lernen und mitnehmen. Mich hat es extrem nachdenklich gestimmt.

Meine Empfehlung:
Eigentlich ist es ein Jugendbuch ab 14 Jahren, ich finde aber, dass man es auch als erwachsene Person sehr gut lesen kann. Es geht jeden von uns etwas an und öffnet die Augen! Ich würde es auch den Lesern von John Green (z.B. das Schicksal ist ein mieser Verräter) empfehlen. Der Schreibstil ist gleichermassen berührend und einfach nur fesselnd.

Das Cover:
Das Cover ist in der Signalfarbe Rot gehalten. Die grünen Striche markieren die 13 Gründe für Hannah Bakers Selbstmord. Schlicht und einfach. Ich find es perfekt.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar:
Da es ein ebook ist, welches ich runtergeladen habe, wird es einfach auf meinem Tolino bleiben. Vermutlich werde ich es irgendwann noch einmal lesen.

Links:

Die Rezensentin:
Dies ist die inzwischen dritte Gastrezension von der lieben Steffi, die auf ihrem Blog oncearoundtheworld über ihre Reisen berichtet. Hier kommt ihr zu ihrem Blog.

[Mein Buch] Imke Kubin

[Rezension] Das ferne Land - von Charlotte Thomas


Inhalt: 
Katharinas Mann ist in Arabien verstorben. Der Verdacht besteht, dass sie dort im Weihrauchhandel um ihr Vermögen betrogen wurde. Sie reist in Begleitung des Händlers Massimo ebenfalls nach Arabien, doch wem kann sie trauen? Plötzlich spielen ihre eigenen Gefühle verrückt. 

Meine Meinung:
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen durch die fesselnde Erzählerstimme, aber auch die spannende Handlung. Arabien ist ein Land, in dem ich noch nicht viele Bücher gelesen habe und das mich definitiv fasziniert, nachdem ich es selbst mal besucht habe. Manchmal hätte ich mir zwar eine weibliche Erzählerin gewünscht, nachdem die Autorin ebenfalls eine Frau ist, doch allzu schlimm war das nicht. Charlotte Thomas ist definitiv eine talentierte Autorin, die das deutsche Reich ebenso wie das arabische sehr lebendig hat werden lassen beim Lesen. Die Charaktere, und zwar nicht nur die Protagonisten, werden ebenfalls sehr greifbar durch gute Ecken und Kanten. Obwohl der Roman sehr fundiert recherchiert ist und geschichtlich lückenlos funktioniert, ist er nicht trocken oder zu sehr auf die Fakten fixiert. Im Gegenteil kann man das Buch an manchen Stellen kaum weglegen, weil es so mitreissend geschrieben ist.

Das Cover:
Auf dem Hörbuch ist das Cover mit grün kombiniert, auf dem Buch mit rot. Das gefällt mir fast besser, da es zur arabischen Welt passt. Auf dem Buch ist zudem eine junge Frau abgebildet, die einfach gut zur Protagonistin passt und somit der Geschichte ein Gesicht gibt. Ich hätte auch wegen der Gestaltung und dem Titel im Buchladen danach gegriffen.

Mein Highlight:
Ich denke, selbst in Arabien gewesen zu sein hat meinen Blick auf dieses Buch verändert und man schaut genauer hin und liest aufmerksamer, wenn die Welt rund um das Buchgeschehen beschrieben wird. Das fand ich richtig schön.

Meine Empfehlung:
Ich empfehle dieses Buch allen Fans von historischen Romanen. Meine Mutter wird viel Freude daran haben, besonders weil sie so gerne Hörbücher hört und dazu haushaltet, putzt oder was immer man dazu so gut machen kann. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Es war ein Hörbuch-Download - leider. Also kann ich es weder ins Regal stellen noch behalten. 

Die Autorin:
Charlotte Thomas hat Philosophie und Rechtswissenschaften studiert, war bis 1992 im Richteramt und danach als selbstständige Rechtsanwältin tätig. Seit 2005 ist sie freiberufliche Schriftstellerin und lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen. Mit ihren historischen Romane hat sie sich als versierte Venedigkennerin bewiesen, überzeugt aber auch bei Schauplätzen der deutschen Geschichte.

Links:
Hier könnt ihr das Buch bestellen.
Hier kommt ihr zum Hörverlag, der das Buch herausgegeben hat. 



[Mein Buch] Markus Tillmanns


[Interview] Katharina Gerlach ist in jedem Genre daheim


Wenn man durch dein Portfolio scrollt findet man über fünf verschiedene Genres. Wie kommt es dazu?
Echt, so viele? Ich bin halt vielseitig interessiert. ;-)
OK, die Antwort ist vielleicht etwas zu kurz, als hier die ausführlicherere. Ich bin mitten im Wald aufgewachsen und hatte Eltern, die auf jede meiner Fragen eine Antwort wußten oder wenigstens wussten, wo man nachsehen konnte. Dazu kamen drei Brüder, ähnlich wissbegierig wie ich, was zu einer Art Wettlauf wurde (wer findet's zuerst raus). Ich war auch einer jener Fraks, die gerne zur Schule gegangen sind.
Nach der Schule studierte ich Forst, ein Fach wo man neben den rein forstlichen Dingen in sehr vielen Bereichen gerade genug lernt, um überall mitreden zu können (Mathe, Bio, Chemie, BWL, Psychologie, Politik, Computerprogrammierung, Technik, Vermessung, Meteorologie und vieles mehr). Das war ideal für mich. Ich schob sogar noch ein Jahr Schottland zwischen Vordiplom und Diplom, um noch mehr zu lernen.
Tja, und seit es dann mit dem Schreiben ernst wurde, schlich sich immer wieder einiges von dem, was mich interessiert, in meine Geschichten. Ich tue mein Bestes, um es auf ein Minimum zu beschränken, aber ganz abstellen kann ich es nicht. Daraus resultieren diverse Genres und Geschichten, in denen es immer auch ein Stück reale Welt zu entdecken gibt.

Wie viele Prozent deiner Bücher mit Frauen in der Hauptrolle sind autobiografisch?
Eigentlich keines – oder alle, je nachdem wie man es sieht. Natürlich steckt viel von mir in meinen Figuren, aber ich verfüge auch über genügend Lebenserfahrung, um andere Leute, die mir über den Weg gelaufen sind zu „verwursten“. Eine Sache ist mir allerdings in allen meinen Büchern wichtig: eine starke Hauptfigur. Ich tue mich schwer, über Frauen zu schreiben, die andere Menschen für wertvoller halten als sich selbst. Wenn ich es doch einmal tue, dann entwickeln sie sich im Laufe der Geschichte zu Kämpferinnen. Ich bin keine Feministin, aber Kinder-Küche-Kirche als Lebensziel aller Frauen ist mir zuwider.

Wie lange schreibst du im Durchschnitt an deinen Büchern?
Bis Ende letzten Jahres brauchte ich ca. 2 Monate für eine Novelle bzw. 5 Monate für einen Roman (inkl. Überarbeitung). Im Augenblick schreibe ich, wann immer ich ein paar Minuten finde. Leider ist das nicht viel, denn mein neuer Enkel lässt mich kaum zur Ruhe kommen.

Welche Szene aus einem deiner Bücher würdest du gerne mal miterleben?
Also, im Prinzip habe ich alle miterlebt, denn sonst hätte ich sie nicht so schreiben können, wie ich es getan habe. Aber ich würde gerne einmal in der Realität sehen, wie sich ein Mensch in einen Drachen verwandelt (Feuerküsse). Ich denke, dass wäre extrem cool.

Mit welchem Charakter aus deinen Büchern würdest du eine Bank ausrauben?
Ich bin ein ehrlicher Mensch und würde daher keine Bank ausrauben (allerdings könnte ich mir vorstellen, mit einer Bande Nerls (Nebenfiguren in Waffenruhe) eine Bibliothek auszurauben, wenn ich anders nicht an Bücher käme).

Mit welchem in die Kiste hüpfen?
Geheimsache, da noch nicht fertig geschrieben :D

Du warst schon mal auf einer Buchmesse. Als Autorin oder Leserin oder beides? Was ist der Unterschied?
Ich war bereits als beides da, aber als Autorin hat es mir noch besser gefallen. Natürlich ist es bereits ein tolles Erlebnis, sich mit den Menschenmassen über die Messe zu schieben und die vielen Bücher zu entdecken, die es dort gibt. Aber von begeisterten Fans umlagert zu werden (wie es mir bei der letzten Leipziger Buchmesse passiert ist), ist einfach noch eine Klasse besser.

Du hast mir erzählt, dass dein erster Enkel zur Welt gekommen ist. Welches deiner Bücher soll er als erstes lesen?
Das kleine Gespenst Bodo und der Brief. Die andern 5 Folgen davon sind derzeit in Arbeit, so dass ihm der Lesestoff wohl so schnell nicht ausgehen wird.

Von welchem wirst du ihm nicht so schnell erzählen?
Victor's Wut und Regen für Juma (enthalten die einzigen beinahe Sex-Szenen, die ich je geschrieben habe) und Paralan's Kinder (weil jemand stirbt, den ich sehr gern hatte).

Wem hast du als erstes von deiner Autorentätigkeit erzählt?
Das weiß ich nicht mehr. Aber alle, die ich kenne, haben viel Verständnis, wenn ich mal wieder geistesabwesend bin. Es heißt dann: „Die ist in ihrer eigenen Welt, aber keine Sorge, man kennst sie da.“ :D

An was schreibst du aktuell?
Ich schreibe die nächste Märchennovelle, die auf einem sehr unbekannten Märchen basiert, in dem drei Schwestern Herzen aus Glas haben. Als zusätzliches Schmakerl verarbeite ich darin auch das Lied „Jet Black Heart“ von 5SOS, einer australischen Band.
Außerdem bin ich gerade dabei, den zweiten Band von Feuerküsse fertig zu planen, denn er soll als nächstes geschrieben werden.

Was ist dein Wunschtraum als Autorin?
Ich träume davon, dass ganz viele Menschen meine Bücher toll finden und mir das entweder über meine Webseite, über FB, oder bei einem eBook-Händler mitteilen (solche Mitteilungen (Rezi genannt) bei Händlern helfen mir übrigens sehr, meine Bücher zu verkaufen, denn es erleichtert LeserInnen die Entscheidung, ob das Buch etwas für sie sein könnte oder nicht).

Was möchtest du anderen Jungautoren mit auf den Weg geben?
Es ist ein langer Weg, gut zu schreiben, aber wenn man es will, ist es möglich. Die ersten paar Geschichten, die man schreibt sind i.D.R. Mist und sollten nicht veröffentlicht werden (Andreas Eschbach meinte einmal, jeder angehende Autor muss erst einmal 100 000 Worte Mist schreiben, bevor das gute Zeugs käme). Doch das Handwerkszeug kann man lernen, und wer am Ball bleibt, wird sicherlich etwas Lesenswertes schreiben. Es ist nur kein Weg, um über Nacht reich zu werden.

Welcher berühmten Person würdest du dein letztes Buch gerne schenken und warum?
Mein zweitletztes (Jagd auf den Grimm(sch)en Schnitter) würde ich gerne Sir Arthur Conan Doyle schenken, denn es ist zumindest zum Teil eine Hommage an Sherlock Holmes. Mein letztes Buch (Feuerküsse) wäre sicherlich am besten bei Edtih Nesbit aufgehoben, in meinen Augen die erste ernstzunehmende Kinderbuchautorin der Welt.

Was war dein allererster Berufswunsch als Kind?
Hebamme – Mein Bruder war schwanger und trug eine Puppe und ein Kopfkissen unter dem Pulli (als Mutterkuchen, den wir uns wie eine Schokoladentorte vorstellten, aber die unter den Pulli zu bekommen war etwas zu matschig), und ich war die Hebamme, die ihm bei der Entbindung half. Am Ende aßen wir dann gemeinsam mit dem Kind Kuchen. Man, was war er enttäuscht, als er erfuhr, dass Männer keine Kinder zur Welt bringen können. :D

Wie sollen die Leser deines Buches das Buch lesen? Welche Tageszeit, welche Getränke dazu, welche Stimmung, welcher Leseplatz? Wo würdest DU dein Buch gerne lesen?
Ganz gleich wie und wo, sie sollen so viel Spaß daran haben, dass sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Ich will es gar nicht mehr lesen, weil ich sonst keine zeit habe, weitere Geschichten zu Papier zu bringen.



Tintenhexes Tagebuch

Es ist mal wieder Zeit für den Einblick in mein Tagebuch. Diesen Monat bin ich spät dran, weil ich übers Wochenende im Ausland an einer wunderschönen, riesigen Hochzeit teilnehmen durfte. Daneben hatte ich in der letzten woche erstaunlich viel Zeit, zu Lesen. Ich konnte einige Bücher beenden und habe mir sogar wieder mal selbst zwei gekauft. Von allen Büchern, die keine Rezensionsexemplare sind, werdet ihr die Rezensionen allerdings vorerst nicht zu lesen bekommen. Denn wie ihr wisst lege ich ja gegen Ende Jahr eine kleine Pause ein. Wer von euch also noch Lust hat, ebenfalls einen Beitrag zu schreiben, sein Lieblingsbuch vorzustellen und zu rezensieren, ist herzlich eingeladen, sich zu melden. 
Ansonsten ist mein Leben aktuell geprägt vom Thema ‚Auto‘. Zuerst hatte mein Mann einen Unfall, unser 2. Auto ist Schrott. Das erste Auto ist einGeschäftsauto, bei welchem ich Probleme mit der Kupplung hatte und das ausgerechnet auf einem Reitturnier: Ergebnis: Wir mussten die Pferde dalassen, ein anderes Auto holen und konnten dann erst nach Hause. Nun und dann ging das Auto von der Person kaputt, die uns das Geschäftsauto gegeben hatte. Also haben wir dieses vorübergehend retour gegeben und gleichzeitig wird es auch noch durchgecheckt. Währenddessen haben wir das Auto von meinem Schwager leihen dürfen und bei diesem hat an Tag drei die Motorenwarnleuchte aufgeleuchtet - also auch ab in die Garage. Nun, ich frage mich ob das jemals ein Ende nimmt. Hat auch jemand von euch so Pech mit Autos? 
Schreibtechnisch geht bei mir aktuell auch wieder ziemlich viel voran, wenn auch ein wenig in eine andere Richtung als erwartet. Da könnt ihr euch hoffentlich bis Ende Sommer noch aus meiner Feder überraschen lassen. 
Unser Verlag will ja auch immer noch gegründet werden. Tatsächlich steht schon ziemlich viel Zeug für die Webseite, das erste Buch ist im Layout/Korrektur und wir sind zuversichtlich, euch bald das Gesamtpaket präsentieren zu können. 

Nun, das ist es vorerst von mir. Was passiert bei euch so? Ich hoffe, dass ich nächsten Monat auch wieder Zeit habe, etwas ausführlicher für euch aus meinem Leben zu berichten, oder etwas mehr erzählen zu können!

[Rezension] Vereint in Thunder Point - von Robyn Carr


Inhalt:
Peyton Lacoumette stammt aus einer grossen, baskischstämmigen Familie und ist auf einer Farm aufgewachsen. Jetzt ist sie Assistenzärztin und hat eine schlimme Trennung hinter sich. Nie wieder will sie sich mit einem alleinerziehenden Vater einlassen. Dann trifft sie auf Dr. Scott Grant, der eine Aushilfe sucht, in der Kleinstadt Thunder Point. Erst als sie sich schon in ihn verliebt hat, stellt sie fest, dass er ebenfalls zwei kleine Kinder hat. Was jetzt?

Meine Meinung:
Mich hat es schon immer gereizt, die Reihe Thunder Point anzufangen. Nun hatte ich die Gelegenheit, allerdings mittendrin einzusteigen. Nicht weiter tragisch, denn man kann die Bücher in beliebiger Reihenfolge lesen und jedes ist in sich selbst abgeschlossen. Nur unglaublich schön ist, dass man die Charaktere aus vergangenen Büchern wieder trifft. Deswegen will ich auch die anderen Bände noch lesen, um die Geschichten dieser Menschen kennenzulernen. Es ist keineswegs nur die Geschichte eines Paares, sondern gleich mehrere Personen haben immer wieder Handlungsstränge und es entwickeln sich zahlreiche Nebenplots, was ich einfach schön finde. Man hat tatsächlich das Gefühl, mitten in diesem Dorf zu leben. Ich kenne Robyn Carr ja schon länger, besonders von ihrer Virgin River Reihe und war auch hier wieder sofort von ihrem Schreibstil eingenommen. Diese Frau weiss ganz genau was sie machen muss um ihre Leser zu erfreuen. Man kann sich die Schauplätze gut vorstellen und es ist am Ende des Buches, als hätte man neue Freunde gewonnen. Ich finde Oregon einfach ein faszinierendes Fleckchen Land und sehr gut gewählt für diese Geschichte. Ein grosser Negativpunkt gibt es aber für mich: Peyton und auch die Arzthelferin Devon. Was bitteschön sind das für Namen? Grässlich und männlich. Sorry. Motzmodus wieder aus. 

Meine Empfehlung:
Wer die Virgin-River Reihe von Robyn Carr kennt und mag, wird diese hier sehr stark wiederkennen. Es ist auch ein Dorf, es spielt am Meer, in den USA und es ist vor allem wieder die altbekannte Art, Liebesgeschichten in ein spannendes Setting zu verstricken und Individuen aufeinander loszulassen. Wer Chicklit mit Drum und Dran sucht, ist hier auf jeden Fall richtig und wird an diesem Buch Freude haben. Es weckt übrigens auch ein bisschen Urlaubsfeeling! 

Mein Highlight:
Das ist jetzt voll schwer zu sagen, da ich mit diesem Band in die Reihe eingestiegen bin und nicht so genau weiss, was hier anders ist als bei den anderen Büchern. Ich finde auf jeden Fall die Idee, dass zwei Mal dasselbe passiert in Sachen Beziehung und beim zweiten Mal klappt und aufgeht, noch sehr speziell. Zuerst dachte ich, dass ich nicht recht lese, als die Protagonistin mit einem Mann in der exakt selben Situation zusammenkommt, wie ihr Ex damals war. 

Das Cover:
Ich finde diese Cover besonders in der Gestaltung mit Schrift noch schöner als diejenigen von Virgin River. Sie zeigen einfach den Schauplatz genau so, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Jeder Band der Reihe hat andere Farben, was ich zusätzlich schön finde. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ich habe mich bereits umgesehen, um weitere Bände der Reihe gebraucht bestellen zu können und werde auf jeden Fall weiterhin dabei bleiben, da mir dieser süsse Ort einfach ans Herz gewachsen ist. Dieses Buch kommt zu meiner Sammlung aus meinem Lieblingsverlag und zu den anderen Büchern der Autorin. 

Die Autorin:
Robyn Carr ist bekannt für ihre langen und romantischen Reihen. Mit Virgin River hat sie insgesamt 20 Bände herausgegeben, eine richtig stolze Leistung. Sie lässt ganze Dörfer lebendig werden und macht, dass einem die Bewohner richtig ans Herz wachsen. Dies ist nicht meine erste Rezension von ihr und wird nicht die letzte sein. 

Links:
Hier könnt ihr das Buch bestellen. 
Hier kommt ihr zum Mira Taschenbuch Verlag, der das Buch herausgegeben hat.

[Mein Buch] Sandra Berger