Blog des Monats: Februar


Nenne mir zuerst deinen Lieblingsmonat
September; ich mag es, wenn sich der Sommer langsam dem Ende zuneigt, die letzten schönen Tage mich nochmal in den Garten treiben.

Was bedeutet dein Blogname? Wie bist du darauf gekommen und hast du ihn auch schon geändert?
Ich bin gestartet mit „Yvonnes Lesewelt“. Ich denke, dass sich der Name von selbst erklärt. Im Jahr 2016 ist bei mir sehr viel passiert und ich hatte das Gefühl, aus meinem Blog heraus gewachsen zu sein. Wir passten nicht mehr so ganz zusammen. Als ich darüber nachgrübelte, wie es weitergehen soll kam mir plötzlich das Wort „Buchbahnhof“ in den Sinn. Der Bahnhof hat für mich auch immer etwas mit träumen zu tun. In erster Linie natürlich der Traum von den wundervollen Reisen in alle Welt. Als Buchbahnhof, aber auch als Start- und Zielort für eine Reise in die Welt der Bücher. Schnell stolperte ich über die beiden Bilder, die nun meinen Header zieren und auch das Motto „Setz dich, nimm ein Buch und fang an zu träumen!“ war schnell gefunden. Ich fühle mich mit meinem Buchbahnhof pudelwohl und hoffe, dass es auch meinen Besuchern hier gefällt.

Was war deine bisher schlimmste Erfahrung als Bloggerin?
Bei einer Rezension, bei der es um Autismus ging, habe ich meine Rezension so formuliert, dass sich eine Betroffene angegriffen fühlte. Wer mich kennt weiß, dass ich die letzte bin, die gefühlskalt jemandem seine Meinung um die Ohren haut und hätte ich auch nur im Ansatz geahnt, dass sich durch meine Formulierung jemand angegriffen fühlt, dann hätte ich das so nicht geschrieben. Anstatt erstmal sachlich zu sagen: Du, denk mal darüber nach, wie deine Wort vielleicht ankommen, griff sie mich heftig an und traf mit ihren Worten einen Nerv bei mir, der mich rot sehen ließ, weil ich ihre Worte einfach total unfair fand. Anstatt sachlich mit ihr zu diskutieren habe ich sie zurück angegriffen. Ein Wort gab das andere, sehr unschön. Wir haben uns danach nochmal per Mail ausgesprochen, ich habe meine Rezension abgeändert. Mir hat das die Augen dafür geöffnet, bei schwierigen Themen noch sensibler zu formulieren, aber auch dafür, nicht sofort zu antworten, sondern erstmal eine Nacht darüber zu schlafen.

Was muss ein Autor oder eine Autorin tun um ein Buch für dich zum Must-Read zu machen?Eine spannende Geschichte schreiben, die mich auf den ersten 20 Seiten zu fesseln weiß. Wichtig sind mir Charaktere, die mich berühren und eine Geschichte, die logisch aufgebaut ist und sich stetig vorwärts entwickelt.

Cover oder Klappentext, was ist dir wichtiger?
Mir ist das Cover schon sehr wichtig, denn zu einem Cover, das mich nicht anspricht greife ich eher nicht. Aber, natürlich ist insgesamt der Klappentext wichtiger. Was nützt mir das schönste Cover, wenn der Klappentext keine Geschichte verspricht, das mir gefallen könnte?
In welchen Buchcharakter würdest du dich gerne mal für einen Tag verwandeln?
Ich glaube, ich wäre gerne einen Tag die Hummel Bommel. Ich weiß, ist ein komischer Wunsch, aber sie hat ihren Mut gefunden und das ist es, was mir im Leben oft fehlt. Vielleicht könnte ich mir bei Bommel etwas abschauen, wenn ich einen Tag in ihren Körper schlüpfen könnte.

Welchen Autor oder welche Autorin möchtest du unbedingt einmal treffen?
Sarah Morgan. Ich liebe ihre Bücher. Sowohl die „wider Willen-Reihe“, als auch die „Puffin Island -Reihe“ habe ich verschlungen. Sarah ist auf Facebook unheimlich sympathisch, interagiert sehr viel mit ihren Lesern. Sie würde ich sehr gerne einmal treffen.

Was ist das Seltsamste, was die je in deiner Karriere als Buchbloggerin passiert ist?
Hm... etwas Seltsames ist mir zum Glück noch nicht passiert.

Was ist die witzigste Begebenheit rund um das Bloggen und Lesen, die dir passiert ist?
Ob man es nun witzig nennen kann, kann ich nicht sagen, aber es war auf jeden Fall eine sehr schöne Begebenheit. Ich hatte mal eine Kurzmeinung zu einem Buch von Katrin Koppold bei Lovelybooks auf der Startseite. Als ich Katrin dann das erste Mal live auf der Buchmesse in Leipzig traf, fragte sie mich, welcher Blog meiner sei. Ich antwortete: Yvonnes Lesewelt. Sie sofort: Dann hatten wir beide das gemeinsame Zitat auf der Startseite von Lovelybooks. Das hat mich doch beeindruckt und auch ein bisschen stolz gemacht, dass eine meiner Lieblingsautorinnen mich und meinen Blog gleich erkannt hat.

Wen würdest du gerne mal interviewen?
Jando. Ich bewundere die Weisheit, die er in seinen Büchern verpackt. Ich würde gerne in Erfahrung bringen, wo er diese Weisheit her nimmt, wer der Mensch hinter den Büchern ist, die so viele Leser begeistern und inspirieren.

Wenn dein Leben ein Buch wäre, wie würde der Titel lauten? Umwege zum Glück

Wo kannst du absolut nicht lesen?Ich kann eigentlich überall lesen. Ich habe die „Gabe“, so in ein Buch zu versinken, dass ich die Welt um mich herum nicht mehr wahrnehme. Meine Eltern können davon ein Lied singen. Als Kind habe ich ihnen zwar geantwortet, wenn ich gelesen habe, aber von dem Gespräch wusste ich hinterher absolut nichts mehr. Da schalte ich anscheinend auf Autopilot um...

Was ist das schlimmste Buch, das du je gelesen hast?Da ich hier keine Negativ-Werbung für Bücher machen möchte, nehme ich das Wort „Schlimmste“ mal für die Gefühle, die ich beim lesen hatte. „Nichts als das nackte Leben“ von gerda W. Klein ist eine Biografie über ein junges Mädchen im zweiten Weltkrieg. Die Autorin schafft es, ohne große dramatische Emotionen das Grauen aufleben zu lassen. Das Buch sticht eigentlich sogar durch eine recht nüchterne Erzählweise hervor. Aber vielleicht berührt es auch gerade deswegen so tief.
Es ist unfassbar, wie eine junge Frau diese Kraft aufgebracht hat die ganze Zeit durchzuhalten und dabei noch in den mit ihr gefangenen Mädchen immer wieder einen Funken Hoffnung zu wecken, dass sie eines Tages in Freiheit leben werden. Immer wieder stellt sich beim lesen die Frage: Wieso sind Menschen so grausam?

Welchen fiktiven Buchschauplatz würdest du gerne mal besuchen?
Loduun, den Heimatplaneten von Iason aus der Sternen-Trilogie von Kim Winter. Ich möchte den Planeten mit deinen ganzen tollen Pflanzen und vor allem die Toiletten sehen.

Gibt es Buchcharaktere, die nach deinem realen Namen benannt sind? Welche?
Ich wüsste nicht. Yvonne ist irgendwie ein Name, der in Büchern nicht so oft vorkommt.

Welche magische Fähigkeit hättest du gerne?
Ich würde gerne teleportieren können. Da ich nicht fliege wäre das eine super Sache, um auch weiter entfernt liegende Länder zu bereisen.

Wenn du in einem Krimi dabei wärst: Welche Rolle würde dir besser gefallen? Polizist oder Privatdetektiv?
Privatdetektiv. Ich bin mehr der Ermittler. Fakten zusammentragen, recherchieren, Schlüsse ziehen. Der Polizist steht mir zu sehr in der Schusslinie. Mutig bin ich nicht gerade.

Wenn du ein Tier als ständiger Begleiter haben könntest, was wäre es?
Eine Eule. Ein weiser Berater, der mir zur Seite steht und mir hilft, mich selbst durch das Leben zu manövrieren.

Würdest du lieber Hogwarts besuchen oder nach Mittelerde reisen?
Mittelerde. Ich mag die Hobbits und ich bewundere Gandalf. Mit Mittelerde hat J. R. R. Tolkien ein wunderbares, faszinierendes Land geschaffen. Mit Harry Potter bin ich leider nie warm geworden.

Was trinkst du am liebsten während dem Lesen?
Kaffee... ich bin ein echter Kaffeejunkie, auch wenn ich immer mal wieder versuche, meinen Konsum einzuschränken. Aber, zu einem guten Buch gehört auch eine gute Tasse Kaffee.

Was ist einzigartig an deinem Blog?
Ich denke, dass das Layout recht einzigartig ist. Außerdem meine Serie „Nostalgie“, bei der ich Autorinnen und Autoren zu ihrem liebsten Kinder- bzw. Jugendbuch befrage. Im Jahr 2017 habe ich angefangen, die Serie auf Blogger auszudehnen.

[Rezension] Darkmere Summer - von Helen Maslin


Inhalt:
Einige Jugendliche, darunter auch Kate, die Ich-Erzählerin, reisen in das alte, verfallene Schloss Darkmere, das einer von ihnen geerbt hat. Einen ganzen Sommer wollen sie dort verbringen. Doch sie wissen, dass auf dem Schloss ein Fluch liegt und tatsächlich scheint das alte Gemäuer in jedem von ihnen das Schlimmste hervorzurufen.
Die erste Herrin von Darkmere hat den Fluch ausgestossen, nachdem sie dort in einer unglücklichen Ehe gefangen war und ihre persönliche Hölle auf Erden erleben musste.

Meine Meinung:
Ich habe mir dieses Buch zu Weihnachten gekauft. Der Schreibstil und der Klappentext haben mich hier Schlimmeres erwarten lassen. Es ist wie bei einem Gruselfilm, bei dem die ganze Zeit diese Musik läuft, die sagt, dass gleich der Mörder auftaucht. Nur dass er es nicht tut. Das fand ich ein wenig schade, da das Potenzial da ist. Der Schreibstil ist echt gut und hält die Spannung pausenlos hoch. Es läuft alles auf ein grandioses Finale heraus, das mich dann auch ein wenig befriedigt hat. Aber einige Höhepunkte dazwischen hätten der Sache auch gut getan. Ich habe das Buch mitten im Winter gelesen und was soll ich sagen: Ich habe die Sonne spüren können. Die Hitze strahlt von jeder Seite des Buches und ich war echt im Bann dieser Geschichte. Wie ihr inzwischen wisst, habe ich eine Vorliebe für alte Gemäuer und hätte Darkmere deswegen auch gerne selber bereist, schliesslich kann ich als Frau nicht von dem Fluch getroffen werden. Was ich fast ein bisschen schade fand ist, dass einfach vieles mit den ganzen Drogen, die da im Spiel sind, begründet werden kann. Das macht das Ganze natürlich weniger Gruselig. Ich fand den Teil, der in der Vergangenheit spielt, super und mega spannend, aber auch hier weniger schlimm als beschrieben. Ausserdem wird das Tagebuch, das im Klappentext erwähnt wird, sehr spät erst gefunden und spielt auch keine so grosse Rolle wie eigentlich gedacht.

Mein Highlight:
Das ist hier das Finale. Alles läuft darauf hinaus und es ist sehr rasant und schrecklich und endlich so gruselig, gefährlich, wie ich mir die ganze Geschichte vorgestellt hatte. Es macht wirklich Spass, zu lesen und irgendwie ist man danach fast ein wenig traurig, weil es schon fertig ist.

Meine Empfehlung:
Ich denke das Buch ist auch schon für jüngere Leser etwas. Man muss natürlich ein wenig Gruselfaktor mögen und kommt aber auch als Liebhaber von historischen Geschichten auf seine Kosten. Ich fand es unterhaltsam und gut geschrieben und empfehle es gerne weiter.

Das Cover:
Es ist irgendwie nur bisschen gruselig, aber das Spezielle sind die Farben, die sich dank dem Lack auf dem Cover immer wieder anders ansehen. Man muss nur auf Instagram schauen, da sieht das Cover auf keinem Bild gleich aus. Es ist jetzt nicht als schön zu bezeichnen, aber es passt zum Inhalt und es macht Lust, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen. Ich fand es schön, dass es ein Hardcover ist.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Das behalte ich erstmal, da mich das Buch gut unterhalten hat. Es sieht ausserdem toll aus und war ein Weihnachtsgeschenk und ist ein Hardcover. Alles Kriterien um es in mein Regal zu schaffen.

Die Autorin:
Helen Maslin mag kunterbunte Haare und Kunst. Sie leitet einen Kunstklub für Kinder und lebt in England mit ihrer Familie. Darkmere ist ihr erster übersetzter Roman.

Links:
Das Buch bestellen könnt ihr hier.
Hier kommt ihr zum Carlsen-Verlag. 

[Rezension] Snow Fyre - von Amy Erin Thyndal


Inhalt:
Fyre ist die Schwester der Königin des Winters. Und Ciel ist der Bruder des Sommerkönigs. Eine explosive Mischung, besonders wenn er dermassen in sie verschossen ist, dass nicht einmal ihr eisiges Wesen sie abschrecken kann. Und sie dafür hat sich wirklich vorgenommen, nichts und niemanden mehr an sich heranzulassen. Zu doof nur, dass sie jetzt gemeinsam mit Ciel den Frühling vollziehen und dafür an den Sommerhof reisen muss.

Meine Meinung: 
Dieses Buch hat mich nach dem Klappentext und sowieso mit dem wunderschönen Cover sofort neugierig gemacht. Ich war total happy, es als Reziexemplar zu erhalten und habe es sofort runtergeladen und gestartet. Da jedoch war es bald vorbei mit der Freude. Die Geschichte fängt zwar rasant an, man ist sofort mittendrin. Dennoch konnte ich mich nicht erwärmen. Die Handlung ist sehr oft beschreibend, ohne dem Leser die Chance zu geben, etwas daran selbst sich vorzustellen. Die Charaktere sind sehr klischeehaft, oberflächlich und die zwei Erzählstränge sehr zusammenhanglos auf den ersten Blick. Ich fand die Kapitel mit Temperatur/Wetter irgendwie süss. Dennoch musste ich sehr kämpfen durch dieses Buch, auch wenn die Idee auf den ersten Blick mega viel Potenzial hat und einige Ideen der Autorin so auch noch nie da gewesen sind. Irgendwie war das Buch nicht meins, aber es ist trotzdem ein Buch, dem man meiner Meinung nach eine Chance geben soll, weil man spürt, wie viel Herzblut darin steckt.

Meine Empfehlung: 
Ich kann das Buch gerade an Einsteiger im Fantasy-Genre super empfehlen. Es hat eine tolle Story, eine gute Idee, die dahinter steckt. Ich denke man kann es auch als jüngerer Leser oder Leserin bereits gut geniessen. 

Mein Highlight: 
Das ist die Idee mit Sommer und Winter. Das macht wirklich Spass zum Lesen und ich finde, es ist auch etwas, was so noch nicht in jedem Buch vorkommt. Die Elfensache finde ich toll, aber man hätte sie noch ausbauen können, vielleicht mehr eigene Ideen einfliessen lassen. Mir hat das Buch aber auf jeden Fall Lust auf Sommer gemacht. 

Das Cover: 
Wow, es ist traumhaft. Hätte ich das Buch gedruckt erhalten, es würde auf jeden Fall in meinem Regal stehenbleiben, ganz egal wie ich es finde. Es ist so schön stimmig, die Farben passen gut zum Thema, die Frau und das Kleid ebenfalls und ich finde es passt auch super zum Inhalt. Vielleicht hätte man den Gegensatz von Schnee zu Feuer noch darstellen können, aber wer weiss, vielleicht wird das ja bei einem potenziellen zweiten Band umgesetzt? Das Cover ist gleichzeitig düster und kalt, aber hat auch helle Stellen, was wirklich gut passt. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar? 
Das bleibt auf meinem Reader. Viel lässt sich ja mit eBooks nicht anstellen :)

Die Autorin:
Amy Erin Thyndal lässt sich von ihren Freunden gern damit aufziehen, dass sie Bücher doch toller fände als Menschen. Nichtsdestotrotz sind es die Menschen um sie herum, die sie zum Schreiben inspirieren und ihrem Leben das gewisse Etwas verleihen. Und zwischen Studium, Sport, Hobbys, Freunden und natürlich der obligatorischen Lesesucht widmet sie sich der großen Liebe – ob in ihren Büchern oder in der echten Welt.  Ich finde übrigens ihren Namen richtig toll für eine Fantasy-Autorin und auch wenn das Buch nicht ganz meins war, werde ich sie im Auge behalten und wieder von ihr lesen.

Links:

Buchempfehlung: Mein Schreibtagebuch

Es ist wieder soweit und die monatliche Buchemepfehlung steht für euch bereit. Diesmal richtet sie sich an alle Autoren und Autorinnen unter euch. Aus der Reihe ‚Mein Tagebuch‘, in der bisher das Reittagebuch und das Lesetagebuch erschienen sind, habe ich im Januar ‚Mein Schreibtagebuch‘ veröffentlicht. 

In diesem Tagebuch kann man auf jeweils einer Doppelseite bis zu fünf Schreibprojekte erfassen und sich dazu Notizen machen. Danach gibt es immer eine Seite pro Tag, auf der man notieren kann, an welchem Projekt man gearbeitet hat, was gut lief und was weniger gut lief und sogar ein Fazit dazu ziehen kann. Was ich besonders wichtig finde ist der Platz für Zusatzideen. Und zwar passiert es vielen Autoren immer mal wieder, dass sie an etwas arbeiten und dabei von irgend einer anderen, glanzvollen Idee abgelenkt werden. Diese Ideen kann man hier nun ganz schnell loswerden, sodass der Schreibfluss nicht gestört wird. Stattdessen kann das Buch am Schluss als riesiger Ideenfundus genutzt werden und ist deswegen noch einmal doppelt so viel wert.

Ich empfehle dieses Buch allen Autoren, die ein wenig Organisation und Regelmässigkeit in ihre Schreiberei bringen wollen. Es ist bestimmt auch gut geeignet für alle Teilnehmer an meinem Romanworkshop. Ich würde mich über Feedback zu dem Buch freuen, da es mir wirklich wichtig ist, zu wissen, wie das Buch im praktischen Einsatz funktioniert. 


Ich wurde oft gefragt, ob dieses Buch auch etwas für die Blogger unter uns ist, aber ich muss sagen, dass es wirklich darauf ausgelegt ist, verschiedene Schreibprojekte zu dokumentieren und Ideen zu sammeln, sowie sich selber zu reflektieren. Aber ich habe gute Neuigkeiten für euch, liebe Bloggerinnen und Blogger: Dies wird NICHT das letzte ‚Mein Tagebuch‘ sein, sodass ihr euch schon bald auf weitere Ausgaben und damit vielleicht auch bald auf ‚Mein Bloggertagebuch‘ freuen dürft. Also lest weiter mit und vielleicht kann ich euch diesen Wunsch noch im ersten Halbjahr von 2017 erfüllen!

Hier kann man das Buch bestellen.

[Buchtrailer] Schottlands Wächter


Ein Gesicht ohne Nase sieht Bryanna aus einem Fenster eines Wohnhauses in Edinburgh an, und eine behaarte Hand winkt ihr. Ein Brownie! Sie blinzelt und schüttelt den Kopf. Unmöglich. Brownies gibt es nur in Büchern. Doch der Brownie ist nicht das einzige Fabelwesen, das ihr auf dem Heimweg begegnet. Vielleicht halluziniere ich, denkt sie und beschließt, mit ihrem Vater zu reden.

Doch der wird vor ihren Augen von einer Fremden entführt, deren Geruch Bryanna seltsam bekannt vorkommt. Ohne zu zögern folgt sie den beiden und landet Hals über Kopf im Abenteuer ihres Lebens. Die Welt, in die sie gerät, ist mörderisch gefährlich. Und falls sie die Reise überlebt, scheint sie dazu verdammt, ihren Vater wegen seines Geheimnisses töten zu müssen.

[Rezension] Emoji Backen für jede Stimmungslage - von Anna Lena Krell


Inhalt:
Dieses bunte Backbuch enthält fröhliche Rezepte mit Emoji-Formen und Verzierungen. Dieser Handy-Trend wird charmant aufgegriffen und in jedes Keks- und Tortenrezept eingebaut. Garantiert sorgen diese Leckereien für eine fröhliche Runde am Tisch. Jedes Rezept kommt mit Augenzwinkern daher und lässt einen einfach schmunzeln.
Klappentext:
Diese süßen Leckereien haben es gleich doppelt in sich: Sie schmecken nicht nur gut, sie sagen auch noch mehr als tausend Worte! In diesem Backbuch tummeln sich Cupcakes, Macarons, 3D-Kuchen, Motivtorten und viele weitere, die jeweils einen aus der digitalen Welt bekannten Emoji, einen visuellen Stimmungsanzeiger, verkörpern. Jedes Rezept kommt dabei mit einem kleinen Augenzwinkern daher und sorgt garantiert für gute Laune an der Kaffeetafel. Ob fröhliche Emoji-Torte, niedliche Katzen-Cake Pops oder Emoji-Kekse im Heldenkostüm – mit diesen Rezepten sind Sie bestens für jede Stimmung gewappnet.

Meine Meinung:
Ich habe selten ein solch süsses und verrücktes Backbuch gesehen. Es ist mit zahlreichen tollen Fotos illustriert und die Rezepte sind wirklich gut beschrieben. Allerdings sind sie eher einfach gehalten, was für jemanden, der schon lange in der Küche herumexperimentiert, fast ein wenig schade ist. Aber von jeder Seite aus strahlen diese Emojis und ich finde das Buch enorm liebevoll inszeniert. Es ist also eher eine Anfängersache, aber ich finde es auch als Geschenkbuch super geeignet und man hat definitiv gute Laune, wenn man in der Küche steht.
Meiner Meinung nach hätten es allerdings ruhig mehr als 14 Rezepte sein können. Diese unterscheiden sich vor allem in der Dekoration, aber ich bin mir sicher, dass aus der Idee noch mehr hätte gemacht werden können.

Meine Empfehlung:
Wer an einer Party richtige Eye-Catcher auftischen möchte, für den ist dieses Buch ein Must-Have. Wer gerne bäckt und mal was neues ausprobieren möchte, wird sich an diesem Geschenk mit Sicherheit erfreuen. Es ist eher für Anfänger geeignet, was aber nicht heisst, dass sich nicht jeder Bäcker und jede Bäckerin zu neuen Verzierungen und Dekorationen inspirieren lassen kann.

Mein Highlight:
Das ist schwer zu sagen. Dieses Buch ist auf jeden Fall mein schönstes Backbuch, das ich habe. Es ist optisch ein Hingucker und die bisher probierten Rezepte sind ebenfalls allesamt toll. Ich könnte also kein absolutes Highlight-Rezept nennen, da ein jedes schmackhaft ist.

Extras:
Bei der Recherche habe ich herausgefunden, dass das Backbuch nicht alleine ist in der Emoji-Welt. Es gibt ein Häkelbuch, ein Fimo-Buch, ein Stickerbuch, ein Nähbuch und sogar Backformen zum Emoji-Backbuch. Das macht doch richtig Spass und ist für Smiley-Fans genau das richtige. Ein Buch sieht übrigens süsser aus als das Nächste.

Die Autorin:
Anna-Lena Krell hat nebst den Emoji-Keksen auch noch ein Backbuch für Glückskekse und Motiv-Macarons herausgegeben. Alles was sie anpackt, sieht einfach süss aus - und schmeckt wohl auch so.

Links:
Das Buch bestellen könnt ihr hier bei Amazon.
Hier kommt ihr zu Bloggdeinbuch, die mir das Buch freundlicherweise zugesandt haben.
Hier kommt ihr zum frechverlag, die das Buch herausgegeben haben. Hier könnt ihr das Buch bestellen.

[Interview] Adam Bogs über seinen Debütroman


Erzähle doch bitte in drei Sätzen, wer du bist, was du machst und wieso du schreibst.
Hallo, ich bin der Adam und komme aus der schönen Schweiz. Ich arbeite, wenn ich nicht gerade am schreiben oder am herumtrödeln bin, in einem Telekom-Geschäft. Warum ich schreibe: weil ich aus lauter Ideen und Geschichten bestehe, die aufgeschrieben, veröffentlicht und gelesen werden wollen.

Wie viele Prozent deines Buches 'The Prevalent Witches' sind autobiografisch?
Hm, eine sehr gute Frage. Ich würde sagen weniger als 50%. Aber klar gibt es hin und wieder etwas, dass ich aus meinem Alltag in meine Geschichten packe. Das macht glaube ich jeder Autor. Was ich aber sicher sagen kann ist, dass mein Hauptprotagonist wenig Gemeinsamkeiten mit mir teilt ;)


Wie lange hast du an dem Buch geschrieben?
Etwa 3 bis 4 Monate. Danach stand das Grundgerüst der Geschichte. Danach kam die mühsame Überarbeitungsphase, bis es hiess: ab ins Lektorat.

Welche Szene daraus hättest du total gerne miterlebt?
Die, in der meine beiden Protagonisten aufeinander treffen. Das war für mich, als ich sie aufschrieb, ein magischer Moment. Noch jetzt, wenn ich daran denke, bekomme ich Gänsehaut deswegen.

An welchen Schauplatz aus deinem Buch würdest du gerne mal gehen?
In die Katakomben von Paris. Oh ja, das wäre einfach genial. Und da ich noch nie in Paris war, wäre es umso besser.

Mit welchem Charakter aus deinem Buch würdest du eine Bank überfallen?
Ganz klar mit Adeline Bones. Ich denke das würde eine spassige Angelegenheit werden und sie würde auch nicht zögern mitzumachen.

Und mit welchem gerne ins Bett hüpfen?
Also mit dieser Frage habe ich jetzt echt nicht gerechnet. Ajajaj. Was soll ich sagen. Jeder Charakter in meinem Buch hat seine Vorzüge, daher kann ich keine eindeutige Antwort darauf geben. Aber wenn, dann muss sie sicher männlich sein :p

Zu welcher Uhrzeit ist der Grossteil deines Buches entstanden?
Das ist ganz verschieden. Meistens am Nachmittag, am Abend oder in meinen Pausen bei der Arbeit. Ich habe es auch manchmal am Morgen versucht, doch das wollte irgendwie nie wirklich klappen.

Wem hast du als erstes von 'The Prevalent Witches' erzählt?
Puh, wenn ich das wüsste. Ich sage jetzt einfach Mal, meinem Freund.

Wie ist dein spezielles Buchcover entstanden?
Erst einmal Danke das du mein Buchcover speziell findest. Es ist ganz einfach gewesen. Ich habe in 2 oder 3 Word-Seiten meine Ideen dazu geäussert und wie das Cover in etwa für mich aussehen soll. Alles andere war der Grafiker. Und tata, das fertige Cover - welches mir von Anfang an gefallen hat - war da. Es musste nur ein klitzekleines Detail geändert werden, ansonsten war es perfekt.
 
Wirst du manchmal auf der Strasse erkannt?
Hehe, nein, dafür bin ich wohl oder übel noch zu unbekannt. Aber das ist auch gut so. Besser noch eine Weile unbekannt bleiben und dann wie eine Rakete in den Autorenhimmel schiessen. Jedenfalls kann man sich das ja so vorstellen. Die Realität ist da etwas anders.

An was schreibst du aktuell?
Am zweiten Teil der The Prevalent Witches-Reihe.

Was ist dein absoluter Wunschtraum als Autor?
Mein absoluter Wunschtraum: die Verfilmung meines Werkes. Ich glaube etwas besseres gibt es nicht, ausser vielleicht einen Bestseller zu landen.

Was war dein allererster Berufswunsch als Kind?
Schauspieler. Diese Kunst habe ich schon immer bewundert und das tue ich noch immer. Vielleicht sind jetzt einige geschockt oder verwirrt. Aber ja, so ist es. Der Wunsch ein Autor zu werden, kam erst in der Schulzeit.

Was möchtest du anderen Jungautoren mit auf den Weg geben?
Seit mutig, kreativ und bleibt stets am Ball. Bei mir hat es mehr als 12 Jahre gedauert, ehe ich etwas veröffentlichen konnte. Daher gebt nicht auf und versucht euer Bestes zu geben.

Welcher berühmten Person würdest du dein Buch gerne schenken und warum?
Du hast dir echt spezielle Fragen einfallen lassen ;) Ich würde sagen, Whoopi Goldberg. Sie hat mich schon immer fasziniert und mit ihren Filmen, wie Bogus oder Ein Ritter in Camelot, bin ich aufgewachsen. Daher wäre es auf jeden Fall sie und als Person, die sich für die LGBT-Community einsetzt, wäre es mehr als passend.

Wie sollen die Leser dein Buch lesen?
Am besten ohne grosse Erwartung. Die machen meist alles zunichte, noch bevor man es zu Ende gelesen hat. Und man sollte sicher Lust darauf haben und die Toleranz besitzen, wenn es um Homosexualität geht. Mein Protagonist verguckt sich ja in einen anderen Hexer. Daher wäre das sicher von Vorteil.

Welche Tageszeit, welche Getränke dazu, welche Stimmung, welcher Leseplatz?

Das muss glaube ich jeder für sich selbst entscheiden. So, wie die Entscheidung, mein Buch auszuwählen, um es zu lesen.

Wo würdest DU dein Buch gerne lesen?

Es gibt keinen bestimmten Ort, an den ich gerade denke. Ich würde mein Buch überall lesen, egal wo. Aber um dir trotzdem eine konkrete Antwort darauf zu geben, sage ich einfach Mal, auf einer Weltreise. Das wäre sicher schön.

Hier könnt ihr das Buch bestellen.

[Rezension] Im Land des ewigen Frühlings - von Christiane Lind


Inhalt:
Isabell macht sich mit ihrer Grossmutter Lina auf die Suche nach deren Grossmutter Elise, die als Forscherin Karriere gemacht hatte und Guatemala und die Maya-Kultur geliebt hat. Maragarete Seler, die Freundin ihrer Grossmutter, hat ebenfalls Nachkommen in nächster Nachbarschaft zu Isabell. Sie lernt Fabian kennen und macht sich gemeinsam mit ihm auf die Suche, doch er ist alles andere als ein einfacher Zeitgenosse. Dumm nur, dass sie sich dennoch von ihm angezogen fühlt. In der Vergangenheit versuchen Elise und Margarete jeweils ihren Weg zu finden und den Gefahren des alltäglichen Lebens in Guatemala zu trotzen. 

Meine Meinung: 
Mein Pech ist es, dass ich, je intensiver ich mich mit einem Buch auseinandersetze, immer pingeliger werde. Das scheint mein Schicksal zu sein und so ist die Liste der Dinge die ich bemerkt habe, auch ziemlich lange. Man merkt, dass hier eine sehr geübte Schreiberin am Werk ist. 
Es gibt vier Perspektiven, zwei in der Vergangenheit, Elise und Margarete und zwei in der Gegenwart, Isabell und Fabian. Eigentlich sind sie gut auseinanderzuhalten, nicht unbedingt vom Schreibstil, aber weil sie klassisch durch Kapitel getrennt wurden. 
Dass später ein weiterer Mann dazukommt, finde ich bei Isabells Erzählstrang wirklich cool, denn das Ganze wird dadurch noch spannender. Auch ihre Vergangenheit schafft eine spezielle Voraussetzung für die Gegenwart. Je länger ich gelesen habe, desto tiefer war ich in der Geschichte drin und zum Schluss landete Guatemala auch auf meiner Reise-Wunschliste. Man merkt der Geschichte an, wie gut sie recherchiert ist, bzw sie ist fast zu voll mit Fakten und Details, sodass man sich auf gewissen Seiten in einem Geschichtsbuch oder einem Reiseführer wiederfindet. Ich finde jedoch, das spricht für die Sorgfalt der Autorin und hat mich persönlich nicht gestört. 
In der Vergangenheit fand ich den Anfang von Margaretes Geschichte am Besten, der Teil mit ihrer Rückkehr nach Guatemala habe ich hingegen nicht so gerne gelesen. Das liegt allerdings daran, dass es sehr viel Unbehagen und negative Gefühle in mir ausgelöst hat. Eigentlich ist es also der Autorin gelungen, meine Gefühle zu wecken, was nicht immer so leicht ist. Elise fand ich meist farblos, aber ich war gespannt auf ihre Entwicklung, die dann auch tatsächlich stattgefunden hat, was sehr positiv war. Fabian fand ich leider ein bisschen doof, da er erst spät auf ein Familiengeheimnis stösst, was für mich darauf hindeutet, dass er mit geschlossenen Augen durchs Leben gegangen sein muss.
Der Schreibstil ist mitreissend, mit jeder Person ein wenig anders und die Charaktere sind sehr vielschichtig und abwechslungsreich.

Meine Empfehlung: 
Das Buch könnte sehr interessant sein für Liebhaber von Sarah Lark und ähnlichen Fernweh-Autorinnen, die historische Romane verfassen. Ich werde das Buch meiner Mama empfehlen, meine Schreibpartnerin hat sich das Buch bereits auf die Wunschliste geschrieben meinetwegen. Meine Schwester, die den Quetzal-Vogel aus Guatemala so wunderschön findet, wird vielleicht ebenfalls Interesse daran haben, diese Geschichte zu geniessen.

Mein Highlight: 
Das ist bei so vielen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen wirklich schwierig, aber ich nenne hier gerne die Blogparade, an der ich teilnehmen durfte. Es war meine erste, weswegen ich sie sicher nicht vergessen werde.

Das Cover: 
Ich war schon von Anfang an begeistert von dem Cover, die Farben sind einfach wunderschön und das Symbol im Hintergrund ebenso wie die Landschaft. Ich finde es cool, dass es für einmal ohne Person auskommt. Später habe ich erfahren, dass es von meiner Lieblings-Coverdesignerin Sarah Buhr stammt. Wie cool ist dass denn? Ich liebe sie einfach!

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ich musste echt ewig auf mein Print-Reziexemplar warten, da hier bei der Post was krumm gelaufen sein muss. Ich habe mich darauf sehr gefreut, aber es dann im Hinblick auf die Blogparade als eBook gelesen, was auch okay war für mich. Dieses bleibt auf dem Handy, das Print hingegen bekommt einen Ehrenplatz im Regal. Oder wird noch ein bisschen herumgereicht in der Familie. Wahrscheinlich beides. 

Die Autorin: 
Chris Lind ist eine Autorin mit vielen Gesichtern. Sie hat schon in diversen Genres unter verschiedenen Pseudonymen Erfolg gehabt. Ich kenne bisher nur ihre tolle Familiensaga und muss ihr hiermit für die schönen Lesestunden danken. Ich bin mit diesem Buch um die Welt gereist und habe stundenlang geträumt. Mit ihr eine Leserunde abzuhalten war übrigens äusserst schön und angenehm. 

Links:
Das Buch bestellen könnt ihr hier.
Hier kommt ihr zur Webseite der Autorin. 

[Gastrezension] Die erste Bindung - von Nicole Strüber


In „Die erste Bindung“ von Nicole Strüber erzählt die Autorin, wie wichtig es ist, dass Kinder die Zuneigung ihrer Eltern erhalten. Denn dies entscheidet die Entwicklung des Kindlichen Gehirns bereits im Mutterleib.

Auf den ersten Blick wirkt das Buch wie ein Elternratgeber, doch im Vorwort wird dem genau widerrufen, denn das Buch soll jeden ansprechen der Interesse an dem Thema hat und verstehen möchte, warum man selbst so ist, wie man ist.

Auch wenn es um ein hochinteressantes und komplexes Thema, nämlich das menschliche Gehirn und dessen Entwicklung geht, schafft es Nicole Strüber den Inhalt gut verständlich an den Leser zu vermitteln. Was ebenfalls positiv auffällt sind die hinzugezogenen Studien und die bildlichen Erklärungen, die das Geschriebene verfestigen sollen.

Ich kann für mich sagen, dass es echt interessant ist, festzustellen das anhand von Hirn-und Hormonveränderungen als werdende Eltern (oder auch andere Interessierte) das Gehirn des Kindes zu beeinflussen. Und jeder der ebenfalls Interesse an dem Thema hat, sollte sich „Die erste Bindung“ besorgen.

Die Autorin: Ich bin ein Kind der 90er (Baujahr 1991)  und lese seitdem ich fünf bin. Mein liebstes Kinderbuch war – neben den ganzen Klassikern von Ende, Lindgren und Preussler – Mama Muh und die Krähe! Sollte ich jemals eigene Kinder haben, wird dieses Buch definitiv vorgelesen. Den weiteren großen Suchtfaktor den ich hatte war/ist Harry Potter. Meine Jugend hätte nicht besser verlaufen können, gerade weil ich die ersten drei Bände zu einer Zeit gelesen habe, wo es mir wirklich miserabel ging. Genau deswegen habe ich auch angefangen mich voll und ganz in die unterschiedlichen Welten einzufühlen. Dadurch habe ich auch kaum ein Genre, dass ich nicht lese oder zumindest „anlese.“

Hier könnt ihr das Buch bestellen.
Hier kommt ihr zu Lenas Bücherwelt. 

[Rezension] Liebe, Yoga und andere Katastrophen - von Molly O’Keefe


Inhalt:
Victoria erbt eine Ranch von ihrem Vater. Eigentlich gehört sie ihrem Halbbruder, aber zusammen mit ihrem kleinen Sohn Jacob verwaltet sie sie und möchte sie auch kaufen. Eli ist der Verwalter auf der Ranch und er ist definitiv nicht damit einverstanden, da er selber die Ranch für sich ins Auge gefasst hat. Es wäre also alles gut, wenn Victoria nicht wäre. Zu dumm allerdings, dass er sie so furchtbar attraktiv findet und sie so gar nicht auf diese Ranch passt, an der sie mit aller Macht festhält.

Meine Meinung: 
Dies ist Band drei der Reihe von Molly O’Keefe. Die Leute darin sind nur lose miteinander verbunden, also ist das Buch gut einzeln lesbar. Die Situation ist von Anfang an explosiv und man steckt bald mitten in der Geschichte. Überhaupt ist der Schreibstil so lebendig, dass man ständig das Gefühl hat, alles was passiert wirklich mitzuerleben. Da gibt es ein Unwetter, bei dem die Ranch von einer Schlammlawine bedroht ist. Nie habe ich mich so lebendig gefühlt wie in diesen Momenten, glaubt ihr mir das? Das Buch ist so cool! Naja, ich wollte das einfach mal loswerden. In Wirklichkeit ist es mehr ins Lektüre für zwischendurch, die sich ganz witzig liest, aber nicht wirklich in die Tiefe geht. Es ist halt typisch Chicklit aber ziemlich süss zudem.

Mein Highlight: 
Das müsst ihr mir als Country-Mädchen jetzt einfach lassen. Das absolute Highlight ist die Ranch. Ich hätte zwar kein Spa daraus gemacht, aber auf jeden Fall Luftsprünge, wenn ich dieselbe Chance wie Victoria erhalten hätte. Ansonsten fand ich Jacob als Charakter noch echt gut. Er ist süss, witzig und klug und durchschaut für sein junges Alter schon ziemlich viel was auf der Ranch abgeht. Echt cool.

Meine Empfehlung:
Ich empfehle dieses Buch allen bisherigen Fans von Molly O’Keefe. Sie schreibt so süss und leicht und witzig, dass man die Bücher schlecht weglegen kann und immer gut unterhalten ist. Ich war wirklich schnell durch und es passt super zu einem Urlaub oder einem warmen Schaumbad. Der Humor kommt auf jeden Fall auch nicht zu kurz. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar? 
Das Buch stammt aus meinem Lieblingsverlag, es kommt also zu den anderen Büchern aus dem selben Haus. Ausserdem sieht es echt schön aus und ich habe ja auch die Vorgängerbände, zu denen es gut passen wird.

Das Cover: 
Jedes Buch von Molly O’Keefe hat eine Farbe und eine abgebildete junge Frau plus den Titel in süsser, witziger Schrift. Es passt gut zur Reihe, was nicht heisst, dass ich es herausragend finde. Es ist einfach typisch Chicklit. 

Die Autorin:
Dies ist jetzt schon mein drittes Buch von Molly O’Keefe und bisher habe ich ihren süssen und witzigen Schreibstil durchwegs gemocht. Ich mag Molly O'Keefes Name. Ist er nicht toll und verspricht schon alleine eine tolle Geschichte? Er würde besser zu einem Romancharakter passen, denn zu einer tollen Autorin. Sie lebt in Toronto, Kanada, einer echt tollen Stadt, wo sie sich nebst dem Schreiben um ihre Familie kümmert. Sogar die bekannte Autorin Susan Mallery hat Molly sehr gelobt.

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