[Rezension] Wildrosensommer - von Gabriella Engelmann

10:28 Tinten Hexe 0 Kommentare


Inhalt:
Aurelia ist alleinerziehende Mutter von zwei Mädchen und Floristin auf einem Tagesmarkt. Als sie im Urlaub auf ein verlassenes Hausboot trifft, ändert sich ihr Leben Knall auf Fall. Wie kann sie ihren Kindern beibringen, von heute auf morgen ihr altes Leben hinter sich zu lassen? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem alten Hausboot Luna? Aurelia merkt, dass es Zeit ist, einen Neuanfang zu wagen. Sie lässt München hinter sich und zieht richtung Hamburg.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch total gerne begonnen, weil es von einer Autorin geschrieben wurde, von der ich weiss dass sie einfach toll schreibt. Dann bin ich umgezogen und habe eine Grippe gekriegt, sodass das Buch lange einfach nur liegenblieb und ich nie richtig über die ersten Seiten herausgekommen bin. Das fand ich schade denn insgeheim habe ich davon geträumt, in meinem neuen Garten zu sitzen, mir die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen und dieses Buch zu lesen. Nun also, Startschwierigkeiten hinter mir gelassen liest es sich im neuen Bett und der neuen Badewanne (freistehend!) auch ganz toll. Ein Hausboot steht im Zentrum der Ermittlungen - äh Handlung. Was für eine coole Idee. Die Protagonistin ist eine gestresste und alleinerziehende Mutter. Diese Rolle hat es mir nicht leicht gemacht, mich hineinzuversetzen, doch schlussendlich fand ich sie einfach sympathisch, drum war es nicht tragisch. Die Kinder sind auf den ersten Blick schrecklich doch mit jeder Seite versteht man sie besser. Mein absoluter Liebling war allerdings Coco. Ihr werdet schon sehn warum. Ich habe das Buch zwischendurch noch einmal unterbrochen, da es doch eher eine tiefgründigere Lektüre ist und ich Lust auf was Leichtes hatte, doch dann habe ich es in einem Rutsch zu Ende gebracht und es definitiv gemocht.

Mein Highlight:
Leben auf einem Hausboot! Ich fände es nur schon schön wenn ich mal eine Ferienwoche auf einem solchen Boot verbringen dürfte. Umso cooler natürlich, darauf zu leben. Diese Idee hat mir total gut gefallen und sogar ein bisschen neidisch auf die Protagonistin gemacht.

Meine Empfehlung:
Das Buch ist wie eine Reise nach Hamburg. Wer diese Stadt mag oder schon immer mal bereisen wollte, hat hier eine ganze Menge Flair des Nordens zwischen den Buchdeckeln. Wer gerne Frauenromane mit viel Gefühl und auch ein bisschen mehr Tiefgang liest, ist hier richtig.

Das Cover:
Wie immer bei Gabriella Engelmanns Büchern hat das Cover Platz gefunden auf einem speziellen Karton mit einer interessanten Maserung. Definitiv ein Buch, das man auch gerne befühlt und sogar im Dunkeln erkennt. Die Gestaltung ist schlicht, aber schön in ihrer Einfachheit und man erkennt sofort, von welcher Autorin das Buch stammt. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar:
Ich behalte es. So einfach ist das. Ein schönes Buch, das einen Platz in meinem Regal mehr als verdient hat.

Die Autorin:
Gabriella Engelmann ist nicht mehr neu auf meinem Blog und ich folge ihr inzwischen auch auf Instagram, wo sie immer mal wieder Bilder von den Schauplätzen ihrer Bücher postet. Sie ist auf jeden Fall dafür verantwortlich, dass ich Lust bekommen habe, mal den Norden Deutschlands zu erkunden. Danke dir Gabriella!

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