Was tun Buchblogger, wenn sie nicht lesen?

12:45 Tinten Hexe 5 Kommentare




Ihr kennt das, manchmal habt ihr keine Lust zum Lesen, gerade ein Buch beendet oder gerade keine Rezension, die ihr noch schreiben könntet. Doch schliesslich dreht sich in unserem Leben viel um den Buchblog und so ist dann nicht Feierabend. Hier erzähle ich euch von einigen Aktivitäten, die ich rund um den Buchblog habe und die euch vielleicht inspirieren, wenn Langeweile aufkommt und ihr nicht wisst, was ihr noch für euren Blog tun könnt.

Design – Es gibt nichts Schlimmeres als ein Blog, der sein Design alle drei Wochen wechselt. Der Wiedererkennungswert bleibt völlig auf der Strecke. Also liebe noch so kreative Bloggerinnen und Blogger, tut das nicht. Ein neuer Header alle sechs Monate tut das völlig. Doch ein unübersichtliches Design oder unaufgeräumter Blog, das macht auch keinen Sinn. Also ordnet ihn von Zeit zu Zeit, überlegt ob ihr alle Widgets noch braucht, ob ihr Social-Media-Technisch gut verlinkt seid und so weiter. Ihr könnt auch hin und wieder was Neues einbauen, ein neues Profilbild, einen neuen Posttitel, ein neuer Font. Aber denkt immer daran: Weniger ist manchmal mehr.

Social Media – Jede Gruppe und jede Pinnwand mit den eigenen Posts vollspammen, das bringt nur kurzfristig Traffic. Wer sich jedoch in diversen Gruppen an Diskussionen beteiligt, wird bekannter und somit auch der eigenen Blog öfters besucht. Ausserdem ist das eine spannende Methode, über andere Buchblogger und ihre Spezialitäten mehr zu erfahren. Nicht selten stolpere ich dabei über Neuerscheinungen oder Aktionen, die ich sonst verpasst hätte. Dabei möchte ich Instagram extra erwähnen: Schnell ist ein Foto mit dem Handy geschossen und geteilt und ebenso schnell sind ein paar Herzen verteilt und schon habt ihr wieder etwas für eure Bekanntheit getan.

Buchhandlungen – ich denke dass es unglaublich wichtig ist, dass Buchblogger sich regelmässig aus dem eigenen Kämmerchen wagen und in der Buchhandlung umsehen. Mehr als einen Stammladen zu haben, ist sogar sehr sinnvoll. Man kommt mit den Leuten ins Gespräch und entdeckt neue Bücher, die man entweder zur Wunschliste hinzufügen kann oder sogar ins Bücherregal stellen. Ich denke nicht, dass es einen Ort gibt, um mehr über Bücher zu erfahren, als in der Buchhandlung. Ausserdem kann das Feeling dort auch anregen, um wieder Lust zu kriegen zum Lesen oder Stoff für neue Rezensionen und andere buchige Beiträge zu sammeln. Dieselben Tipps gelten meiner Meinung nach auch für Bibliotheken: Vielleicht mal einen Blick in die Klassik-Abteilung werfen oder Erinnerungen bei den Jugendbüchern auffrischen?

Verlagsprogramme – Das ist wie die Buchhandlung der Zukunft: Stöbert durch Verlagsprogramme und informiert euch, was in den nächsten Monaten auf den Markt kommt. Vielleicht die Fortsetzung eines Buches, das ihr schon gelesen habt oder einfach sonst etwas Spannendes. Manchmal reicht es auch, sich vom Cover inspirieren zu lassen. Verlagsprogramm-Posts sind übrigens etwas, was ich selber sehr gerne lese, auch wenn es meinem Geldbeutel selten gut tut!

Autoren – inzwischen tummeln sich viele Autoren auch auf Facebook oder haben eigene Webseiten. Diese helfen, mehr über den Schriftsteller zu erfahren und solche ein bisschen durchzuschauen schadet nie. Wer weiss – vielleicht ergibt sich ein Interview oder beim nächsten Mal, wenn man ein Buch liest, kann man in der Rezension einige Hintergrundinfos preisgeben? Mich beeindruckt es immer, wenn ich über Autoren recherchiere und dann Parallelen zu ihren Leben in ihren Werken entdecke.

Buchblogs lesen – Kein Witz! Das mag zwar eure Konkurrenz sein, aber es lässt sich auch richtig viel lernen und wer weiss – die Inspiration folgt vielleicht auf dem Fusse. Deswegen schadet es nicht, einige Blogs zu abonnieren und regelmässig zu checken. Ich habe meine Lieblingsblogs sogar verlinkt, sodass auf meiner Startseite zu sehen ist, wenn es neue Beiträge gibt. Schadet übrigens nicht – meiner Meinung nach.

Im Übrigen tut es auch gut, sich mal mit etwas ganz anderem zu befassen, als Büchern und dem Bloggen. Ein Spaziergang vielleicht? 
Was macht ihr so, wenn ihr gerade nicht spezifisch lest oder bloggt? Ich bin gespannt auf eure Anregungen und Tipps! Wenn euch diese Serie übers Bloggen gefällt, setze ich sie gerne fort.

Kommentare:

  1. Ein toller Beitrag und kann ich nur unterschreiben! ;) Wenn ich die Zeit dazu finde, bastel ich auch gerne etwas um, räume meine Seiten auf und versuche alles etwas hübscher darzustellen. Dabei sollte aber wirklich nicht alles plötzlich umgestellt werden. Ich finde es so nervig, wenn ich auf vertrauten Buchblogs bin und alles anders ist. Einmal habe ich mich sogar gefragt, ob ich plötzlich auf einem fremden Blog gelandet bin ehe ich gecheckt habe, dass das Design einfach komplett überholt wurde...

    Ich glaube, eine weitere Beschäftigung von vielen ist dann noch das Umräumen des Bücherregals. ;)

    Nine <3

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    1. Ja, stimmt das habe ich vergessen! Oder bei mir das Bauen eines neuen Regals =) Habe alles selbstgemacht und muss immer mal wieder erweitern =)

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  2. Ohje, wenn ich mich vor Rezensionen drücken will, will ich am liebsten stattdessen was am Design basteln. Aber du hast schon recht, dauernd etwas zu ändern, das bringt nichts.

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    1. Ja ein bisschen optimierern schadet ja nie =)

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  3. Ein schöner Beitrag! Danke dafür.
    Das Design sollte aber nicht in Stein gemeißelt sein. Manchmal macht es Sinn etwas daran zu ändern - ein Blog wächst und entwickelt sich im Laufe der Zeit. Wenn dann aber gravierend am Design geschraubt wird, sollte das angekündigt werden, damit die Leser sich darauf einstellen können.
    Und ich kann nur unterschreiben, dass Kommunikation das A und O des Bloggers ist. :-)
    LG
    loralee

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