Adventskalender: Vorschau mit Abstimmung


Meine Lieben!

Der Advent naht mit grossen Schritten und während ich daheim fleissig am Kalender für meinen Schatz bastle, arbeite ich auch schon seit August an einem Blog-Adventskalender. Darin sollt ihr 24 Bücher kennenlernen. Was für welche, da müsst ihr euch schon überraschen lassen. Auf jeden Fall wird es spannend und ich freue mich auf zahlreiche Beiträge und natürlich auf eure Advents-Kommentare.

Damit das Ganze auch richtig schön wird, haben mir zwei Teilnehmerinnen einen Banner gebastelt. Natürlich kann ich mich nicht entscheiden und überlasse es deswegen euch! Rechts in der Sidebar könnt ihr abstimmen, welcher Banner euch besser gefällt. Die Abstimmung läuft bis am 31. Oktober um 24 Uhr. Der Gewinnerin von eurer Abstimmung winkt ein Buchgeschenk von mir. Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Soll es Banner 1 oder Banner 2 werden?
















[Rezension] Die Erbin - von Simona Ahrenstedt



Inhalt:
Natalia de la Grip ist die Tochter einer schwedischen Adelsfamilie. David Hammar hat eine persönliche Rechnung offen mit den de la Grips und rächt sich, indem er das Familienunternehmen ruiniert. Leider hat David zuvor Natalia kennengelernt und die beiden kamen sich näher als erlaubt. Eine Begegnung, aus der eine Beziehung entsteht, die dem Untergang geweiht ist. Als alles endet, ist es bereits zu spät.

Meine Meinung:
Ich gebe zu, dass ich so etwas wie modernes Selection erwartet habe. Das Cover ist zauberhaft und lädt einfach zum lesen ein. Tatsächlich ist es aber ein Gegenwartsroman, der einen Einblick in die knallharte Finanzwelt und gleichzeitig in die schwedische Oberschicht gewährt. Das macht das Buch sehr spannend und es ist alles andere als verklärt oder zu romantisch. Die Charaktere sind sehr vielschichtig mit einer spannenden Vergangenheit und viel Handlungsspielraum, sodass die Handlung nicht immer dem vorhersehbaren Verlauf folgt. Die Parallelen zu Tolstoi, die viele Leute beim Lesen festgestellt haben, sind tatsächlich nicht von der Hand zu weisen. Ich persönlich habe das Buch sehr gemocht und konnte mich gut in die jeweiligen Personen hineinversetzen und an gewissen Stellen habe ich das Buch nicht mehr weggelegt.

Mein Highlight:
Das war für mich diesmal die Reise in ein fremdes Land. Schweden scheint oft der Schweiz so ähnlich und dennoch konnte ich immer mal wieder kulturelle Unterschiede feststellen, die das Ganze für mich total spannend gemacht haben. Nach dieser Lektüre kann ich mir total gut vorstellen, Schweden einmal zu bereisen und ein solcher Sommer wie im Buch zu erleben. Nur halt ohne Drama.

Meine Empfehlung:
Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch noch spannender ist für Leute, die selber mit Finanzen arbeiten. Ansonsten ist es ein Buch für Frauen, die spannende Gegenwartsliteratur schätzen und dabei gleichzeitig gerne noch fremde Länder kennenlernen.

Das Cover:
Eindeutig: An diesem Umschlag könnte ich nicht vorbeigehen und das Buch würde wohl auch in meinem Regal bleiben, wenn die Story nicht so fesselnd wäre. Die abgebildete Frau und die Schrift und die passenden Farben, das hat mir einfach auf den ersten Blick schon gefallen.

Die Autorin:
Simona Ahrenstedt hat sich gefreut, nach historischen Romanen auch mal einen Gegenwartsroman zu schreiben. Danach war die Recherchearbeit tatsächlich grösser und aufwändiger als für die anderen Romane. Sie ist selber Schwedin und kannte deswegen die Schauplätze sehr gut.

Link:
Danke an Vorablesen für das Rezensionsexemplar.
Hier kommt ihr zum Egmont Lyx Verlag, der das Buch herausgegeben hat.
Das Buch bestellen könnt ihr hier.

[Rezension] E.J. und das Drachenmal - von Anika Oeschger



Inhalt:
Emilia Jane entdeckt eines Tages, nachdem sie sich an einem Fossil im Büro ihres Vaters geschnitten hat, ein seltsames Mal an ihrem Arm. Es sieht aus wie ein Drache und stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf. Als dann ihre Eltern verschwinden und ihr Haus verwüstet wird, weiss Emilia Jane, dass sie handeln muss. Ihre Freunde sind erst schockiert von ihren neuen Fähigkeiten, doch nach und nach trennt sich das Spreu vom Weizen und E.J. erhält Hilfe von Seiten, von denen sie es nicht erwartet hätte. Zum Glück ist ihre Grossmutter aus Schottland, eine alte Druidin, für die Teenager da und unterstützt sie auf ihrem Weg.

Meine Meinung:
Obwohl es mir extrem schwer fällt, diese Rezension zu schreiben, brennt es mir auch enorm unter den Nägeln, sie endlich loszuwerden. Also: Das Buch hat mir ganz und gar nicht gefallen und mich extrem genervt. Doch zuerst zu den guten Punkten:
Ich fand es toll, dass das Buch in der Schweiz spielt und da mit Orten punktet, die ich selber kenne. Ausserdem ist die Idee, die dem Buch zugrunde liegt, richtig toll. Das Buch ist auch sehr hochwertig, ein Hardcover mit einer tollen Schutzhülle. Damit hat es sich leider von meiner Sicht her auch schon.
Der Schreibstil ist extrem mühsam und fast wie Schweizerdeutsch, das eins zu eins übersetzt wird. Da das Buch ein Lektorat und Korrektorat in Deutschland durchlaufen hat, schockiert mich das ziemlich. Zwei Adressen, von denen man definitiv abraten muss.
Das Buch leidet ausserdem unter zahlreichen Zeitfehlern und Sprüngen zwischen den Zeiten, die in Träumen von E.J. und in der Wirklichkeit verwendet wurden. Geht leider gar nicht und verwirrt und fällt unangenehm auf.
Dann der ganze Teenie-Kram, der die Geschichte wohl auflockern soll: Ich hätte mir gewünscht, dass es da mehr um Fantasy gehen würde, anstatt ein bisschen auf diese Chicklit-Schiene aufspringen zu wollen. Offensichtlich wusste die Autorin nicht ganz genau was sie wollte, obwohl sie doch eine echt geniale Idee vor sich hatte. Es nervt ziemlich wie E.J. mal diesen, mal jenen küsst und dann nach dem ersten Kuss plötzlich weiss, dass sie den Richtigen vor sich hat.
Das Buch weist leider auch ziemlich viele Logikfehler auf. Passagen, die länger hätten sein sollen, sind auf ein paar Seiten gequetscht, sodass im einen Moment alles normal ist und im nächsten haben wir eine Horde "Zauberschüler" im Garten. Dann wiederum sind Passagen sehr lange, die einfach nichts zur Story beitragen.
Dass das eBook übrigens 16.99 Euro kostet finde ich einfach nur krass!

Meine Empfehlung:
Ich empfehle das Buch jungen Lesern ab ca. 14, die gerne Fantasy und Chicklit lesen. Wer einen lokalen Bezug hat, weiss das Buch vielleicht eher zu schätzen. Wer in beiden Genres schon viele tolle Bücher gelesen hat, lässt allerdings eher die Finger davon.

Mein Highlight:
Dass E.J. an den selben Ort tanzen geht wie ich.

Das Cover:
Das Coverbild ist sehr gelungen. So stellt man sich E.J. vor. Sie sieht wirklich sympathisch aus und die Farbgestaltung passt zum Buch und dem Thema. Die Fonts finde ich weniger passend, aber allgemein ist es ein sehr hochwertiges Buch. Schade dass E.J. auch wieder eines dieser rothaariger/grünäugigen Dinger sein muss, die da in der Buchwelt herum zaubern. Das macht sie auch nicht magischer. Sogar J.K. Rowling wusste das und hat bei Hermine darauf verzichtet.

Der Verlag:
Der Riverfield Verlag ist ein neuer Verlag aus Basel, der besonders lokalen Debütantinnen eine Chance geben will. Das Buch ist zuvor bei BOD erschienen und wurde nun neu aufgelegt, auch als eBook.

Die Autorin:
Anika Oeschger, geboren 1997, ist Gymnasiastin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zürich. In ihrer Freizeit geht sie verschiedenen sportlichen Aktivitäten nach und ist seit Jahren eine begeisterte Pianistin. »E.J. und das Drachenmal« ist ihr Romandebüt.

Links:
Das Buch bestellen könnt ihr hier.
Hier kommt ihr zum Riverfield-Verlag, der das Buch herausgegeben hat.

[Linktipp] Testet Mybook

Hallo meine Lieben
http://www.mybook.de/questions/?a=dGludGVuaGV4ZTkyQGdtYWlsLmNvbQ%3D%3DIch habe heute mal wieder eine Empfehlung für euch! Natürlich dreht sie sich um Lesen!

Und zwar stelle ich heute eine Seite für alle Buchverrückten wie mich vor, die vielleicht auch mal nicht mehr wissen, was sie als nächstes verschlingen sollen. Einige von euch wissen schon wovon ich spreche: von mybook.de
Diese Seite habe ich mehr zufällig entdeckt, als ich auf anderen Buchblogs gestöbert habe. Ich habe mich damals mit dem Genre Fantasy mal angemeldet und mir einige Tipps geben lassen. Dabei füllt man einen Fragebogen aus und erhält anhand dieser Angaben, die doch sehr ins Detail gehen, eine Empfehlung für einige Bücher. Im Verlauf der Empfehlung ist dann auch ein persönlicher Kontakt entstanden und ich habe sogar noch eine zweite Ladung spannender Bücher empfohlen bekommen.
Die Treffsicherheit der Empfehlungen ist erstaunlich hoch. Sicher 80% der Tipps sind auf meiner Wunschliste gelandet. Dabei waren aber auch einige Bücher darunter, die ich nicht bereits von Buchblogs kannte, es sind also wirklich Geheimtipps. Und das Tolle ist, dass man auch den Fragebogen immer wieder ausfüllen kann und zum Beispiel ein anderes Genre ausfüllen. Die persönliche Beratung ist wirklich auf höchstem Niveau, sodass man trotz Gratisdienstleistung das Gefühl hat, richtig toll unterstützt zu werden.

http://www.mybook.de/questions/?a=dGludGVuaGV4ZTkyQGdtYWlsLmNvbQ%3D%3DNatürlich hat auch mybook ein Einkommens-System, da die zahlreichen Mitarbeiter, die sich wirklich viel Zeit für die Empfehlungen nehmen, auch bezahlt werden wollen, und das funktioniert über den Kauf der empfohlenen Bücher. Wenn man also nach einer Empfehlung anstatt auf Amazon das Buch direkt auf mybook kauft, dann profitieren diese davon und finanzieren so ihre kostenlose Beratung. Das finde ich auch vollkommen in Ordnung, auch wenn ich das eine oder andere Buch zuerst danach im Laden angeschaut habe, um mir noch ein besseres Bild davon zu machen. 

Nun hat mybook eine spezielle Attraktion und die hat mir die Seite auch, nachdem ich sie für eine Weile beinahe vergessen habe, wieder in Erinnerung gerufen: Wenn man drei Leute dazu bringt, den Fragebogen auszufüllen und sich Bücher empfehlen zu lassen, dann erhält man ein kostenloses Abonnement des Magazins „Bücher“, das man dann digital ein Jahr lang lesen darf. Da ich verrückt bin nach neuen Buchtipps, wäre das Magazin natürlich genau das Richtige für mich! Und deswegen wäre es schön, wenn ihr von diesem Angebot profitiert und den kostenlosen Fragebogen ausfüllt. Ich kann nur sagen: Es lohnt sich! Und ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr auch mich damit unterstützt!

Ich danke euch schon im Voraus. Ausserdem würde ich mich besonders freuen, auch von euren Erfahrungen mit mybook zu hören. Wie findet ihr die Seite? Besucht ihr sie oft? Wie haben euch die Tipps gefallen? 

Bis bald meine Lieben!


Hier Klicken ;)

Tagebuch 25.06.2015: Ich lese und lese!



Hallo meine Lieben

Wie ihr seht, tut sich in letzter Zeit wieder ein bisschen mehr auf dem Blog. Ich hoffe, das freut euch genau so wie mich.

Meine privaten Aufgaben haben nicht wirklich abgenommen, meine Hochzeit rückt näher und näher. Was mich momentan also vor allem beschäftigt sind Blumen, Tischpläne, und all die Extrawünsche meiner lieben Gäste. Doch in den vergangenen Tagen hat mich trotzdem die Leselust wieder gepackt, sodass ich in der Mittagspause und am Abend vor dem Einschlafen zumindest je ein paar Seiten lese.
Auch Rezensionen habe ich wieder einige geschrieben und auch wenn die Zeit der täglichen Beiträge erstmal wirklich vorbei ist, finde ich es toll, dass mein Blog nicht komplett schläft und ich euch immer mal wieder neue Buchempfehlungen präsentieren kann.

Nicht nur im Bloggerportal, sondern auch in fast jedem Buchladen, an dem ich vorbei gekommen bin, habe ich zugeschlagen und so wartet nun ein ganz schöner Stapel von ungelesenen Büchern auf mich. Während meinem Tief, wo ich auch keine Rezensionsexemplare angenommen oder Bücher gekauft habe, habe ich immerhin diesen Stapel sonst schon ein bisschen verkleinert, worauf ich recht stolz bin. 

Was mich am meisten gefreut hat, sind die trotzdem wachsenden Followerzahlen auf allen Kanälen. Auch auf Instagram zählt mein Account inzwischen über 200 Follower, was total cool ist. Diesen zu pflegen ist mir auch ein wenig leichter gefallen, schliesslich ist ein Bild schneller geschossen als ein Blogpost erstellt. 

Wie gesagt, inzwischen lese ich wieder und blogge ich wieder, die Reglmässigkeit von früher kann ich aber noch nicht wieder garantieren. Ich freue mich trotzdem über jeden Kommentar und natürlich auch eure Meinungen zu den Büchern, die ich rezensiere und auch eure Buchtipps! Seitdem ich blogge habe ich von Mitbloggerinnen und Mitbloggern schon so viele tolle Bücher empfohlen bekommen, dass ich gar nicht mehr mitzählen kann.

Ihr seht also: Mich gibt es noch und ich möchte diesen Post auch dazu nutzen, mich bei euch allen zu bedanken. Es ist schön dass es euch gibt und dass ihr weiterhin zu mir haltet! 

In der nächsten Zeit dürft ihr euch auf einige spannende Rezensionen freuen: Ich lese gerade „Wie zwei alte Schachteln einmal aus Versehen die Welt retteten“ und auf mich warten weitere spannende Bücher zum Beispiel von Sophie Kinsella oder J.R.R. Tolkien. Ausserdem habe ich natürlich auch selber wieder ein bisschen was geschrieben, das ich euch bald zeigen werden. Und auch die Fortsetzung von „Das goldene Ufer“, von Iny Lorentz folgt bald, da ich „Der weisse Stern“ innert weniger Tage regelrecht verschlungen habe!

Ich freue mich und wünsche euch eine gute Zeit!

Liebster-Award

Hallo ihr Lieben
Ich wurde wieder einmal zum Liebsten-Award nominiert und zwar von
https://sabinaschneider.wordpress.com
Ich habe mich darüber sehr gefreut und komme hier nun meinen Pflichten nach und beantworte die Fragen, bevor ich selber weitere Blogs nominiere.

  1. Wenn du es dir aussuchen dürftest, welche Superkraft hättest du?
    In der Zeit reisen. Ich würde gerne einige Epochen in der Vergangenheit erkunden und ebenso gerne wissen, was die Zukunft für uns bereithält. Eine einzige Lebensspanne erscheint mir einfach so kurz...
  1. Was ist die unnützteste Superkraft, die du dir vorstellen kannst?
    Ach, in Wirklichkeit ist doch das ganze Gerede über Superkräfte unnütz, denn geben tut es sie ja doch nicht.
  1. Glaubst du an den Weltfrieden? Wenn ja, wie sähe er aus? Wenn nein, warum nicht?
    Ja, weil wenn ich nicht daran glauben würde, woran sollten wir denn sonst glauben?
  1. Welche extremen Gegensätze zeichnen dich aus?
    Extreme Gegensätze? Schwierig, diese Frage richtig zu verstehen. Ich bin ein sehr lebenslustiger, sozialer Mensch, der immer Action haben will und auch spontane Aktionen mag und gleichzeitig bin ich eine typische Leseratte, habe gerne meine Ruhe und bin alleine und bewege mich für Stunden nur um die Seiten umzublättern.
  1. In welchem Buch könntest du ein halbes Jahrhundert verbringen und warum?
    In „Das Lied von Eis und Feuer“, weil es wirklich die spannendste Welt ist, die ich mir aktuell vorstellen kann. Ausserdem geht dort alles langsamer, die Jahreszeiten dauern mehrere Jahre. Also könnte ich da gerne alle Jahreszeiten durchleben und mehrere Könige erleben. Die Welt ist wirklich spannend und ich würde einige der Charaktere gerne kennenlernen.
  1. Stell dir vor, Peter Pan entführt dich in dein privates Nimmerland. Auf welche Kreaturen stoßen wir?
    Ich muss sagen, dass ich die Geschichte rund um Peter Pan und Nimmerlang gar nicht mehr genau in Erinnerung habe und den Kreaturen zuletzt begegnet bin bei „Once upon a time“, wo Peter Pan einer der Bösen ist. Also wirklich schwierig. Ich stelle mir eine schöne Insel vor, würde gerne am Strand verweilen, noch einmal ein Kind sein und Tinkerbell muss ich natürlich auch begegnen.
  1. Du greifst zu einem Buch, wenn es …?
    Ein tolles Cover hat. Dies ist schliesslich der erste Eindruck und erst dann lese ich den Klappentext. Nur wenn ich das Buch empfohlen bekommen habe, greife ich nach einem Buch, ohne mich gross vom Cover beeinflussen zu lassen. Empfehlungen nehme ich allerdings ebenfalls nur an, wenn mich das Cover zuvor angesprochen hat. Also: Äussere Werte zählen nunmal zuerst. Doch wenn die inneren Werte nicht stimmen, lege ich es wieder weg.
  1. Welche Gefühle muss eine Geschichte in dir erzeugen, damit sie dir in Erinnerung bleibt?
    Allgemein Gefühle. Ob positiv oder negativ, wenn es mich mitreisst, bleibt es in Erinnerung, auch wenn es eine Träne in meinen Augen hinterlassen hat.
  1. Was ist dein Lieblingsbuch und warum?
    Ich hab keine und zwar weil ich mich nicht entscheiden könnte, nachdem es so viele Schätze auf Papier gibt.
  1. Gibt es ein Hass-Buch, dass du niemandem empfehlen würdest? Wenn ja, welches?
    Ich möchte hier keine Titel nennen, doch Bücher, die man schon auf den ersten Blick als unlektoriert erkennt, möchte ich einfach nicht mehr aufgetischt kriegen.
  1. Welche Indie-Autoren kennst du und welche würdest du weiterempfehlen?
    Mir fällt hier nur Amanda Frost ein, die eine meiner liebsten Autorinnen ist, und von der ich jedes Buch verschlungen habe. Sie ist wirklich lesenswert.
Ich nominiere meinerseits:

Meine Fragen für euch sind:
In welches Tier würdest du dich gerne verwandeln?
In welcher Form magst du Bücher am liebsten: Print, Hörbuch oder eBook?
Welches Rezept kochst du am liebsten?
Mit welchem Talent würdest du berühmt werden?
Was machst du am Abend vor dem Einschlafen als Letztes?
Mit was kann man dich ablenken?
Was zeigt das Hintergrundbild auf deinem Handy?
Welche Zeitung liest du am häufigsten?
Welche Eissorte magst du am liebsten?
Was würdest du tun, wenn du für einen Tag lang das Geschlecht wechseln könntest?
Welche unnötige Fernsehsendung schaust du dir an?

Mit Skoobe auch unterwegs Bücher auf dem Smartphone oder Tablet lesen


Hallo ihr Lieben
Heute habe ich mal einen Beitrag für euch, der mir zugeschickt wurde und der für die digitalen Leser unter euch sicher interessant ist!
Wusstet Ihr, dass Skoobe rückwärts gelesen ebooks heißt? Dank der Skoobe App kann man unterwegs, z.B. auf seinem Smartphone, zu einem monatlichen Festpreis unbegrenzt viele Bücher lesen. Ähnlich wie bei einer Flatrate - eben nur für Bücher.
Die App an sich gibt es bereits seit Februar 2012, damals nur für das IPhone, das IPad und den IPod Touch. Im gleichen Jahr erschien dann auch die Android Version. Aktuell listet Skoobe mehr als 100.000 eBooks von über 1.400 Verlagen. Dazu zählen Neuerscheinungen, Bestseller aber auch Klassiker von bekannten und namenhaften Autoren wie Jojo Moyes, Jonas Jonasson, Charlotte Link, Steven King, Eugen Ruge, Daniel Kehlmann, Hera Lind, Lisa Jackson, Peter James, Val McDermid, Nora Roberts, Sylvia Day oder Lucinda Riley. Das Themenspektrum ist ebenso umfangreich. Nicht nur die neusten Belletristik Titel lassen sich auf Skoobe finden - sondern auch eine Vielzahl an Ratgebern für unterschiedliche Lebensbereiche, Kinderbücher und Sachbücher.
Aktuell ist die App für alle iOS- und Android Geräte erhältlich. Zudem kann man die App auch auf dem Kindle Fire und allen anderen offenen Android eReadern nutzen.
Ganz interessant sind auch die Skoobe Bestenlisten in den jeweiligen Kategorien:
Die fünf beliebtesten Titel in der Kategorie Belletristik sind:
1. Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes
2. Die Erbin - John Grisham
3. If you stay - Füreinander bestimmt - Courtney Cole
4.If you leave - Niemals getrennt - Courtney Cole
5. Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey - Sophie Seeberg
Die fünf beliebtesten Titel in der Kategorie Sachbuch sind:
1. Ich will doch bloß sterben, Papa - Michael Schofield
2. Überlegen unter 1,3 Millarden Irren - Jan Aschen
3. Ich bin eine Hutterin - Mary-Ann Kirkby
4. Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt - Uta Eisenhardt
5. Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter - Karin Jäckel
Die fünf beliebtesten Titel in der Kategorie Ratgeber sind:
1. Ein leerer Magen macht gesund - Bronnie Ware
2. Skinny! Die Diät - Bob Harper
3. Der perfekte Haushalt: Aufräumen - Ulrike Lowis
4. Mein iPad - Anton Ochsenkühn und Michael Krimmer
5. Dumm wie Brot - David Perlmutter
Die beliebtesten Titel in der Kategorie “Kinder & Jugend” sind:
1. Die Bestimmung - Veronica Roth
2. Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit - Veronica Roth
3. Die Bestimmung - Letzte Entscheidung - Veronica Roth
4. Herz verspielt - Simone Elkeles

[Interview] Der Autor Daniel Ritter ist eigentlich Elektroniker

Hallo meine Lieben

Heute durfte ich ein Interview mit Daniel Ritter führen. Er ist Autor und hat mir aus seinem Schreiberleben erzählt. Ich hoffe, dass euch dieser Blick hinter die Kulissen genau so gut gefällt, wie mir!

Du bist Elektroniker. Wie kommt man da zum Schreiben?
Vor knapp zwei Jahren gab es leider eine Zeit meines Lebens die ich nicht vermissen werde. Ich wurde arbeitslos. Das Bewerben und die Suche nach einer neuen Arbeit bestimmten nun mein neues monotones Leben. Eines Morgens stand ich dann mit einer verrückten Idee auf. 
Ich wollte einfach einen eigenen Roman schreiben ... 
Vielleicht war es am Anfang die Monotonie, die mich zum Schreiben brachte, doch eigentlich hatte ich schon immer Spaß neue Geschichten zu erfinden. Als ich die ersten Sätze schrieb, konnte ich nicht mehr aufhören. Das Schreiben wurde ein Teil von mir, und auch nachdem ich wieder Arbeit fand, schrieb ich einfach weiter... 

Was sagen deine Arbeitskollegen dazu, dass du jetzt auch noch Autor bist?
Ich glaube, am Anfang belächelten mich meine Kollegen ein wenig. Das Buch war ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig. In den Mittagspausen schrieb ich immer noch weiter... Ich glaube aber je weiter, mein Projekt voranschritt, desto mehr respektierten und unterstützten sie es. Dennoch war es für viele unverständlich so viel Arbeit in etwas zu investieren, das vielleicht am Ende nichts einbringt. Einer meiner Kollegen wettete sogar um einen Kasten Bier, wenn 100 Bücher verkauft würden. Die Wette habe ich gewonnen. Heute müsste er mir wohl einige Kästen  mehr spendieren ...

Wann kündigst du deine Stelle und lebst vom Schreiben?
Warum sollte ich meine Arbeit als Elektroniker kündigen? Die Arbeit macht mir einfach zu viel Spaß. Durch das Schreiben selbst könnte ich auch noch nicht leben ... Doch darum geht es mir auch nicht. Ich schreibe nicht des Profits wegen. Mir genügt es, wenn die Kosten gedeckt sind und die Leser Spaß an meinen Geschichten haben.

Woher kommen die Ideen für deinen Roman Wulfheart?
Die Ideen können von wirklich fast überall kommen. Vieles stammt direkt aus meinem Leben, meiner Arbeit und der Umgebung, in der ich aufgewachsen bin. Ich habe das Glück in einem schönen, kleinen Dorf zu leben. Viele Orte meines Romanes wie die Stadt Eisenbergen orientieren sich an der Landschaft dieses Ortes. Einige Charaktere basieren auf Menschen, die ich kennen lernen durfte. Priester Nugget zum Beispiel basiert auf meinem alten Religionslehrer. (Ein seltsames aber einzigartiges Original)
Hauptsächlich schaue ich mir einfach unsere Gesellschaft an und erkenne dann ihre Missstände. So schreibe ich zum Teil schonungslos, was ich von unserer schnelllebigen Konsumwelt halte. 

Wer hat dich während dem Schreibprozess am meisten unterstützt und gepusht?
Mein Zwillingsbruder Christian. Ohne ihn hätte ich es vielleicht nicht geschafft das Buch zu schreiben. Von Anfang an glaubte er an mich und meine Idee. Christian ist sogar der Schöpfer einer meiner Charaktere. (Stainless). Bei der Kurzgeschichte »Die Expedition von Noref und beim kommenden Teil 2 ist er Co-Autor« 

Wo hast du den grössten Teil deines Romanes geschrieben?
Am Computer... Dort musste ich alles ins Reine schreiben... 
Allerdings trage ich immer einen kleinen Block bei mir. So habe ich schon an vielen Orten geschrieben. In der Bahn, im Auto, beim Wandern, im Krankenhaus, in der Mittagspause, im Schaltkasten, auf dem Amt der KFZ-Zulassungsstelle (besonders hier hatte ich viel Zeit und habe es tatsächlich geschafft, ein komplettes Kapitel fertigzustellen)

Wie lange hat der ganze Prozess von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung gedauert?
Gute Frage. Ich habe meine Arbeitsstunden ab irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr gezählt. Vor knapp zwei Jahren kam mir die erste Idee. Als ich anfing, hatte ich noch keinerlei Erfahrung, was die Veröffentlichung und das Schreiben selbst betrifft. Der gesamte Prozess dauerte etwa 1,5 Jahre. Es war eine erfüllte Zeit, in der ich so viel Neues lernte. Erst das Schreiben brachte mich z.B zum Zeichnen. Der Wolf und die Landkarte ist eines der Ergebnisse.

Wer hat das Werk zu allererst gelesen?
Wieder muss ich sagen, dass es mein Bruder war, der die ersten Zeilen lesen durfte. Danach kam gleich meine Mutter. Meist trafen wir uns und ich laß immer wieder was Neues vor. Alle waren immer bespannt, wie es weitergeht. Ich denke, das hat mich auch etwas gepusht weiter zu schreiben. 

Wie oft checkst du die Verkaufszahlen deines Buches?
Täglich, ich bin einfach neugierig...

Was kommt als Nächstes von dir?
Gegen April wird der zweite Teil meiner Wulfheart Trilogie »Chroniken eines Propheten« erscheinen. Die Kurzgeschichte von Noref wird aufgrund der hohen Nachfrage auch weitergeführt. Meine Kurzgeschichte ist auch das erste Werk sein, welches in englischer und japanischer Sprache veröffentlicht wird. (Das mit dem Japanischen hat etwas mit einer Wette zu tun, die ich ganz nebenbei gewinnen werde...)  Dann arbeite ich noch an meinem ersten Krimi/Thriller. Das Projekt steht aber noch ganz am Anfang. 

Was würdest du Nachwuchsautoren raten?
Ausdauer und Geduld. Lasst euch auf keinen Fall von euren Ideen abbringen. Auch wenn der Erfolg nicht sofort kommt, ist das am Anfang vielleicht ganz normal. Es braucht Zeit, bis sich euer Werk herumspricht. Nehmt euch bei der Veröffentlichung Zeit. Zu Beginn habe ich diesen Fehler gemacht.  Euer Buch sollte von möglichst vielen gelesen werden, passt aber dabei auf, wem ihr es gebt. Die Buchpiraten holen sich sonst noch vor der Veröffentlichung euer Buch. Glaubt mir.

Du machst auch noch Musik. Wo verknüpfst du deine beiden Leidenschaften?
Bei Schreibblockaden hilft mir die Musik abzuschalten. Wenn ich an meinem Keyboard spiele, mache ich meinen Kopf wieder frei und die Blockade ist meist verschwunden. Nebenbei ist auch so mein erstes Album »Wulfheart« entstanden.   

Welches Hobby ist dir wichtiger?
Sehr gute Frage. Ich könnte ja beide Hobbys in der Donnerkuppel gegeneinander antreten lassen. (Zwei gehen rein einer kommt raus). Aber im ernst, ich weiß es nicht. Beides das Schreiben und die Musik sind ein Teil von mir. 

Was machst du sonst in deiner Freizeit?
Ich zeichne, baue Computer und wandere gerne, wenn es das Wetter erlaubt. Die Natur liefert einfach unglaublich viel Inspiration.

Farewell Sir Terry Pratchett

Ich habe ein lautes „Nein“ ausgestossen als ich am Donnerstag kurz vor dem Feierabend die Online-Zeitung aufgerufen habe. „Terry Pratchett im Alter von 66 Jahren verstorben“. Es war sogar die Hauptschlagzeile, obwohl ich eigentlich nie das Gefühl hatte, dass er im deutschsprachigen Raum sonderlich bekannt gewesen ist.

Ich selbst habe ihn auch nicht gekannt, bis ich vor fünf Jahren meinen Freund kennengelernt hab, der – ausser man hat ihn dazu gezwungen – keine anderen Bücher als diejenigen von Pratchett gelesen hat. Das finde ich nicht weiter tragisch, denn schliesslich hat dieser in seinem leider viel zu kurzen Leben doch über 70 Bücher herausgegeben und somit genug Lesestoff für eine ganze Weile. Es liest schliesslich nicht jeder so viel wie wir Buchblogger.

Mein erstes Buch von Terry Pratchett war „Der Zauberhut“, das mich einfach mitgerissen und oftmals zum lauten Lachen gebracht hat. Schon hatte ich die Scheibenwelt und ihre schrulligen Bewohner ins Herz geschlossen. Es folgten zahlreiche Bücher, Hörbücher und Filme, die ich allesamt toll gefunden habe. Ihr wisst es selber, habe ich doch alleine letztes Jahr sicher drei oder vier Rezensionen zu Titeln von Terry Pratchett veröffentlicht und weitere sind in der Pipeline, da ich immer wieder gerne auf die Scheibenwelt reise. Eben diese Welt ist für mich nun untergegangen.
Ich war noch nie so berührt vom Tod eines Autors, wie von demjenigen von Terry Pratchett, der – wie ich finde zu Recht – von der Queen geadelt wurde und damit berechtigt, sich Sir Terry Pratchett zu nennen. Im letzten Jahr noch war ihm die Buchmesse in London gewidmet und bot damit seinem letzten grossen Auftritt einen würdigen Rahmen. Auch an der Buchmesse in Frankfurt wurde ihm noch ein Preis verliehen, auch wenn er selbst nicht anwesend war.

Es ist schon einige Jahre her, dass Pratchett die Diagnose Alzheimer gestellt bekam. Seine Fans rund um den Erdball waren erschrocken, bangten, ob auch die Scheibenwelt im unaufhaltsamen Vergessen dieser Krankheit versinken würde. Doch bis zuletzt hat Pratchett weitergeschrieben und nicht nur das: Seit der Diagnose hat er sich mit seiner Bekanntheit ebenso wie finanziell für die Erforschung seiner Krankheit eingesetzt und zugleich immer wieder auch das Thema Sterbehilfe aufgegriffen und damit den Weg geebnet, dass auch in Grossbritannien Menschen, die von dieser Welt scheiden möchten, bevor sie in einer Krankheit alles vergessen, was sie jemals waren, dies tun dürfen, ohne dafür verurteilt zu werden.

Zum Schluss jedoch wurde Terry Pratchett, der seinen Lebensmut nie aufgegeben hat, von der Krankheit eingeholt und sein Leben endete, bevor er alles vergass, was ihm jemals wichtig gewesen ist. Zwar durfte er nur kurze 66 Jahre auf dieser Erde verweilen, doch in dieser Zeitspanne hat er vielen Menschen so viele Geschichten geschenkt, dass es unmöglich ist, ihn jemals zu vergessen.
Ausgerechnet an seinem Todestag, dem 12. März 2015 erschien die deutsche Übersetzung von „Der lange Krieg“, die Fortsetzung von „Die lange Erde“ und somit ein weiteres Werk, in dem er sich unsterblich gemacht hat. Meine Rezension dazu folgt in nicht allzu langer Zeit.


Für mich wird Terry Pratchett nie ganz sterben, denn inzwischen hat mein Schatz fast seine gesamten Werke in unserem Bücherregal gesammelt und ich werde mir eins nach dem anderen vornehmen, und somit jedes Mal, wenn ich die Buchseiten aufschlage, Sir Terry wieder begegnen.  

[Romanworkshop] NEWS!


NEWS!NEWS!NEWS!NEWS!NEWS!


Jetzt habt ihr schon einige Wochen, vielleicht schon Monate den Romanworkshop mitverfolgt! Und dieser wird nun ein wenig umgestellt, damit hier wieder mehr Platz ist für den Fokus auf die Bücher. 

So habe ich in den letzten Monaten zahlreiche Rezensionen geschrieben und könnte jeden Tag eine oder zwei veröffentlichen.
Ausserdem habe ich so viele Interviews mit Autoren geführt und auch unter der Rubrik "Mein Buch" warten zahlreiche Bücher darauf, von euch entdeckt zu werden.

Deswegen wird der Romanworkshop "ausgelagert". Er ist nun als Newsletter erhältlich und baut damit thematisch auch aufeinander auf. Die Theorie wird nun aufgelockert durch Übungen, die ebenfalls auf den jeweiligen Themen aufbauen. So soll man chronologisch nun lernen wie man sich auf das Schreiben vorbereitet bis zu dem Tag, an dem man sich mit einem fertigen Manuskript auf die Suche nach einem Verlag macht.

Wie lange das genau dauern wird, kann ich nicht sagen, da ich immer wieder bei der Recherche für den Romanworkshop auf neue Themen gebracht werde. Natürlich möchte ich auch immer auf die Fragen meiner Leser eingehen. Ich hoffe, dass einige von euch, die nun hier mitgelesen haben, auch im Newsletter wieder anzutreffen sind. Es spielt übrigens keine Rolle, wann ihr euch anmeldet, denn der Newsletter beginnt für jeden bei Null. Für Leute, die mich noch nicht so gut kennen, gibt es sogar eine kleine Einführung zu Beginn!

Start des Newsletter-Workshops ist zu Beginn vom Mai 2015! Bis dahin habt ihr Zeit, euch anzumelden! Natürlich sind auch spätere Anmeldungen problemlos möglich und ein Einstieg ist jederzeit erlaubt =)

Eure Tintenhexe