[Rezension] Die Sturmschwester - von Lucinda Riley



Inhalt:
Ally ist die zweite von sechs adoptierten Frauen, die ihren Vater verloren haben. Nun macht sie sich auf die Suche nach ihrer Herkunft und reist dazu nach Norwegen. Viel ist ihr nicht geblieben, das ihr Hinweis geben kann, wonach sie sucht, doch sie findet einen wertvollen Schatz auf ihrer Suche: Die Musik. Und plötzlich merkt sie, dass ihre Verbindung dazu tiefer ist, als sie geahnt hat. Sie erlebt eine spannende Reise, die emotional alles andere als einfach ist. 

Meine Meinung:
Das Buch knüpft beinahe nahtlos an Band eins an, fährt einfach aus der Perspektive einer weiteren Schwester fort. Der Anfang ist identisch mit dem von Band eins, ohne sich allzu schwerwiegend zu wiederholen, was ich wirklich gut fand, denn ein weiterer Blickwinkel auf die Situation zu sehen, macht den Auftakt zu Band zwei nur spannender, besonders da man nach dem offenen Ende von Band eins sehr gespannt ist, wie es mit den Schwestern weitergeht.
Wie schon im ersten Teil fehlen mitunter ein bisschen die Emotionen, bei Ally fast noch mehr, als es bei Maia der Fall war. Sie hat zwei Schicksalsschläge innert kürzester Zeit zu verarbeiten und trotzdem macht sie weiter und weiter, blickt positiv in die Zukunft und so weiter. Das ist fast ein wenig unglaubwürdig.
Cool fand ich, dass die Spekulationen um den Tod des Adoptivvaters noch grösser werden. Hin und wieder erhält man von der Autorin ein kleines Häppchen, das einen glauben lässt, dass man vielleicht gar nicht so falschliegt, wenn man am Tod und der Geschichte um den Tod ein wenig zweifelt.
Ebenfalls gut gefallen hat mir die Reise in den hohen Norden. Auch wenn ich wirklich mehr der Typ für warme Urlaube bin muss ich sagen, dass es doch noch einige Länder gibt, die ich gerne bereisen möchte und die nicht unbedingt für Strandurlaube geeignet sind. Norwegen kennenzulernen hat mich sehr gefreut, es ist ein Land, über das ich bisher nicht so viel wusste und nebenbei erfährt man immer mal wieder etwas darüber. Dieser Schauplatz kam mir näher als Brasilien im ersten Teil.
Insgesamt war das Buch nicht ganz so toll wie Band eins, auch wenn die Protagonistin mir näher kam und ich sie besser fand als Maia, die mir einen Tick zu wenig selbstbewusst und unsicher war. Ich werde auf jeden Fall auf Band drei warten, da ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht mit den sieben Schwestern. Oder sind es nur sechs?

Meine Empfehlung:
Wer historische Romane, gepaart mit einer spannenden Geschichte in der Gegenwart mag, der ist hier richtig. Lucinda Riley verknüpft verschiedene, exotische Schauplätze und verschiedene Zeitepochen gekonnt zu einem spannenden Plot. Wer ihre Bücher schon kennt, wird hier ebenfalls gerne zugreifen. Das Buch ist eine aufwändige Lektüre und nichts für zwischendurch.

Mein Highlight:
Das fällt mir diesmal wirklich schwer zu sagen. Das Buch wirkt noch komplexer wie Band eins und hat viele Details zu bieten. Ich würde aber sagen, dass ich viel über das Segeln, Allys Hobby erfahren habe und das Buch mir Lust gemacht hat, es selber mal auszuprobieren. 

Das Cover:
Hier muss ich sagen, dass die Reihe zwar bisher tolle Cover hat, aber Nummer zwei fast einen Tick zu düster ist. Beide verströmen jedoch nicht wirklich Heiterkeit und Wärme, was mich persönlich ein wenig davon abhält, die Cover perfekt zu finden. Sie passen aber gut zur Autorin, lassen den Stil ihrer Werke darin erkennen. Trotzdem verbreiten sie eher traurige Stimmung.

Was passiert mit meinem Exemplar:
Meine Mama ist der wohl grösste Fan von Lucinda Riley. Klar, dass sie das Buch unbedingt lesen muss, bevor es zu Band eins in meinem Büchergestell kommt. Solch dicke Schunken behalte ich eigentlich immer, wenn ich es nicht komplett ätzend fand. 

Die Autorin:
Lucinda Riley schreibt unter diesem Pseudonym historische Romane über Frauenschicksale. Sie stammt aus Irland. Heute lebt sie in Norfolk und schreibt nur noch Romane, nach ihrer Karriere als Film- und Theaterschauspielerin. Sie ist inzwischen schon so etwas wie eine Stammautorin auf meinem Blog, dies ist nun das fünfte oder sechste Buch von ihr, das ich vorstelle und ich kann einfach nicht genug bekommen von ihrem tollen Schreibstil. 

[Rezension] Touchdown für die Liebe - von Susan Mallery

Inhalt:
Dellina ist selbständige Partyplanerin und hat für eine Weile ein Zimmer in ihrer Wohnung an ihre Schwester vermietet, die dort Brautkleider gelagert hat. Als Sam nach einem One-Night-Stand die falsche Türe erwischt, flieht er Hals über Kopf. Kein guter Start für die beiden, die nun gemeinsam eine Veranstaltung auf die Beine stellen. Doch noch immer sprühen die Funken zwischen ihnen und so ist es gar nicht so einfach, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Wäre Sam nicht davon überzeugt, dass er beziehungsunfähig ist, könnte alles so schön sein.

Meine Meinung:
Ich durfte nun zum zweiten Mal mit einem tollen Buch von Susan Mallery nach Fool’s Gold zurückkehren. Längst wünsche ich mir, dass es die Stadt auch in Wirklichkeit geben würde und ich sie und ihre süssen Bewohner kennenlernen dürfte. Wer sich hier nicht wohlfühlen würde, muss echt verrückt sein.
Die Protagonistin, Dellina, hat einen wunderschönen Namen. Ich habe ihn zuvor nicht gekannt, aber jetzt kann ich mir vorstellen, meine Tochter so zu nennen, wenn ich dann mal eine habe. Sie ist mir allerdings ein bisschen fremd geblieben, irgendwie habe ich den Zugang zu ihr und ihren Handlungsmotiven nicht ganz finden können. Sam ist mir da schon näher gewesen und ich fand es toll dass auch seine grässliche Ex auf den Plan getreten ist. Das hat dem Buch definitiv mehr Würze verliehen, da die beiden Protagonisten nicht allzu viele Ecken und Kanten haben.
Der Nebenplot um Dellinas Schwester, die unbedingt einen Heiratsantrag will, war auch mal wieder urkomisch und ich habe mich gefreut, als sich hier alles zum Guten gewendet hat.
Ein zweiter Nebenplot rund um einen Skistar und seine Schwester und deren gewalttätiger Vater, habe ich leider ganz und gar nicht verstanden. Insgesamt sind es nur ca. 5-10 Seiten und man hat keine Ahnung, warum man diese Infos erhält. Ich hoffe, im nächsten Band mehr dazu zu erfahren.
Ich hatte einige kurzweilige Stunden beim Lesen dieses Buches und freue mich bereits auf den nächsten Teil dieser Reihe.

Meine Empfehlung:
Das Buch ist etwas für Leute, die eine kurzweilige, nicht allzu anspruchsvolle Lektüre suchen, vielleicht gerade jetzt im Sommer für an den Fluss, den See oder ans Meer. Man muss nicht allzu viel nachdenken, kann gut unterbrechen und wieder reinkommen und wird dennoch super unterhalten. Das Buch hat viel Herz und viel Humor.

Mein Highlight:
Da musste ich nicht lange überlegen: Wenn die gesamte Gemeinde ausrückt, um knapp sechzig Katzen zu retten, dann ist das einfach urkomisch. Zu gerne wäre ich bei dieser Aktion live dabei gewesen. Eine geniale Idee der Autorin, die aber nicht zu weit hergeholt ist.

Das Cover:
Das Cover ist im selben Stil wie der Vorgängerband und wie eigentlich fast alle Susan-Mallery-Bücher. Es ist jetzt nicht so spektakulär, ich bin nicht ein grosser Fan dieser comic-artigen Illustrationen, aber der Widererkennungswert ist definitiv da und ich würde auch im Buchhandel danach greifen. 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar:
Natürlich bleibt es im Regal, bei all seinen Freundinnen und Freunden von der selben Autorin und aus dem selben Verlag.  Vielleicht stolpert meine Schwester oder meine Schwägerin noch darüber und freut sich ebenso wie ich.

Die Autorin:
Susan Mallery ist inzwischen Stammautorin auf meinem Blog und sie ist wirklich eine Autorin, die ich bewundere. Ich finde es cool, dass ihre Geschichten zwar alle sehr herzlich sind, sich aber dennoch voneinander unterscheiden und ich mag, dass ihre Reihen zusammen gelesen werden können und man alten Charakteren wieder begegnet, aber dass ihre Bücher trotzdem alles irgendwie Einzelbände sind. Dies ist schon meine fünfte Rezension von ihr auf dem Blog, aber auch schon mindestens mein zehntes Buch das ich von ihr lese.

[Rezension] Das Seehaus - von Kate Morton




Inhalt:
Sadie ist Polizistin mit Leib und Seele. Als sie sich zu fest auf einen Fall einlässt, wird sie beurlaubt. In Cornwall stösst sie auf einen Fall, der siebzig Jahre zurückliegt und demjenigen aus der Gegenwart gar nicht so unähnlich ist. Sie lenkt sich damit ab, doch während sie in die Vergangenheit einer angesehenen Familie von damals eintaucht, wird sie von ihrer eigenen unaufhaltsam eingeholt.
Um 1933 freut sich die junge Alice Edevane auf das Mittsommerfest auf dem Anwesen ihrer Familie. Sie ist frisch verliebt und es scheint, als gehöre die ganze Welt ihr. Doch in dieser Nacht geschieht etwas, das ihre ganze Familie dazu bewegt, ihr Anwesen in Cornwall fluchtartig zu verlassen und über siebzig Jahre lang nicht wiederzukehren. Alice trifft als alte Frau auf Sadie und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Meine Meinung:
Endlich habe ich mich nach meiner Handoperation wieder an einen dicken Schmöker herangewagt und es hat erstaunlich gut geklappt. Ich bin froh, kann ich jetzt auch wieder Hardcovers mit 700 Seiten verschlingen ohne Schmerzen zu haben.
Nun, und dieses Buch habe ich tatsächlich verschlungen. Obwohl es von Kate Morton schon einige Bücher gibt, habe ich sie bisher nicht gekannt – eine Wissenslücke, die ich jetzt dringend füllen muss.
Ausgewählt habe ich dieses Buch wegen seines Covers, doch regelrecht aufgefressen habe ich es wegen des unglaublich spannenden Schreibstils. Es gibt ein Verbrechen und dazu fast zehn verschiedene Theorien im Laufe der Geschichte. Jedes Mal ist man davon überzeugt, dass das die Lösung ist und alles erscheint so logisch, bis es irgendwie wiederlegt wird. Währenddessen spielen so viele Personen eine wesentliche Rolle und es gibt auch Nebenhandlungen, die unglaublich spannend sind, sodass die einzelnen Perspektivenwechsel nicht schlimm sind, weil die Spannung ständig sehr hoch bleibt.
Am Anfang kommt man sehr rasch und sehr gut in die Geschichte und während ich da der Meinung war, der Plot sei recht durchschaubar, wurde ich bald eines besseren belehrt.
Am besten gefallen hat mir Loeanneth, das Haus in Cornwall, das Schauplatz im Hier wie im Damals ist. Zu gerne hätte ich die Schlüssel dazu erhalten, um selber herumzustöbern und die verlassenen Zimmer zu erkunden.

Meine Empfehlung:
Dieses Buch geht erst an meine Mama, die wie ich davon begeistert sein wird. Danach ist es für alle Fans von historischen Romanen, die aber auch gerne Krimis und Thriller lesen. Dieses Buch vereint diese Genres geschickt. Wer sich für die Zeit rund um die beiden Weltkriege interessiert, wird hier eine spannende Zeitreise erleben können.

Mein Highlight:
Das ist nebst dem Cover eindeutig Loeanneth. Das Haus hat mich einfach in seinen Bann gezogen und die Beschreibungen der Autorin haben ein sehr lebendiges Bild für mich erschaffen.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar:
Eindeutig: Das ist ein Buch zum behalten, dem sich wohl noch weitere Bücher der Autorin hinzugesellen. Aber erst wird es wohl meine Mama und vielleicht noch meine Schwiegermama beglücken. Einfach zu spannend!

Das Cover:
Wenn ich es mit den anderen Covern der Autorin vergleiche ist dies eindeutig das Schönste, denn es ist farbenfroh, romantisch und verspielt. Ich habe das Buch wegen des Covers ausgesucht und würde es jederzeit wieder tun. Einfach eine wunderschöne Gestaltung, bei der man gerne direkt ins Bild hinein springen möchte.

Die Autorin:
Kate Morton liebt vergangene Zeiten und Cornwall. Beide Leidenschaften fliessen in ihre Bücher, die inzwischen rund um die Welt verschlungen werden. Erschienen sind von ihr bereits fünf Titel. Sie ist eigentlich Australierin und ist verheiratet mit einem Jazz-Musiker. 

Buchempfehlung: Mein Reittagebuch

http://www.amazon.de/Mein-Reittagebuch-meinem-Pferd-durchs/dp/3839185610?ie=UTF8&creativeASIN=3839185610&linkCode=w00&linkId=&ref_=as_sl_pc_qf_sp_asin_til&tag=carlisecre-21Meine Lieben!

Heute habe ich die Freude, euch ein etwas anderes Buch vorzustellen. Und zwar habe ich es selbst gestaltet und herausgegeben.

'Mein Reittagebuch' ist ein Buch zum Reinschreiben und Gestalten für alle Pferdefreunde. Geeignet ist es sowohl für den Freizeitreiter, der gerne seine Zeit mit dem Pferd dokumentieren möchte, als auch für Reiter mit mehr Ambitionen, die ihre Trainingsfortschritte dokumentieren und ihre Reitstunden aufzeichnen wollen.

Daneben gibt es Blätter für Gesundheit und Fütterung und auch Seiten, auf denen man die wichtigsten Adressen notieren kann, um sie immer griffbereit zu haben.
http://www.amazon.de/Mein-Reittagebuch-meinem-Pferd-durchs/dp/3839185610?ie=UTF8&creativeASIN=3839185610&linkCode=w00&linkId=&ref_=as_sl_pc_qf_sp_asin_til&tag=carlisecre-21
Einige Seiten mit Zitaten oder Tipps dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Ich habe dieses Buch gestaltet, weil mir selber eine solche Möglichkeit, Fortschritte aufzuzeichnen, gefehlt hat. Nun würde es mich sehr freuen, wenn das Reittagebuch auch anderen Pferdefreunden helfen würde und ihr diesen Beitrag fleissig teilt!

Das Buch ist seit Anfang der Woche in allen gängigen Buchshops erhältlich, so zum Beispiel auch hier bei Amazon. 

Eure Tintenhexe


[Rezension] Die Tuchvilla - von Anne Jacobs

 
Inhalt:
Marie kommt als Bedienstete in die Tuchvilla. Dass sie ausgerechnet dort auf ihre Vergangenheit treffen wird, hat sie auf jeden Fall nicht erwartet, schliesslich ist sie eine Waise ohne Hinweis auf ihr bisheriges Leben.
Paul, der Fabrikerbe muss sich von seinem Lotterleben als Student abwenden und endlich in seine Position hineinwachsen. Als er Marie begegnet, ändert sich sein Leben von Grund auf.
Die Erbinnen des Hauses spekulieren auf eine gute Partie und bereiten sich auf die Ballsaison vor. Über allem droht der Ausbruch des Krieges.

Meine Meinung:
Ich durfte dieses Exemplar als eBook probelesen, mit dem Zweck dass mein Leseverhalten aufgezeichnet wird. Ich habe bei diesem Test gerne mitgemacht, da mich das Cover und der Klappentext auf Anhieb angesprochen haben. Ich habe das Buch mit in meine Flitterwochen nach Jamaica genommen, doch erst jetzt komme ich dazu, eine Rezension zu schreiben. Der Grund dafür war meine Hand, die jetzt operiert und wieder in bester Ordnung ist.
Zurück zum Buch: Es war speziell, im heissen Strandurlaub über den Winter zu lesen. Doch die vielen Persönlichkeiten haben mich bald sehr gefesselt. Das Haus ist sehr ansehnlich beschrieben und man lernt auch viel über die damalige Herstellung von Tuch. Auch wenn im ganzen Buch der 1.Weltkrieg droht, finde ich gut, dass dieser nicht im Zentrum des Geschehens steht. Am meisten gefesselt hat mich das Puzzlespiel rund um Maries Herkunft. Es ist fesselnd, wie sich alles nach und nach zusammenfügt. Aber auch die Liebesgeschichten haben mir gefallen, da sie nicht hauptsächlich sind aber man dennoch verfolgen kann, wie sie sich anbahnen. Ein solider Roman, der von allem etwas bietet und sich echt gut liest. Die Charaktere sind allesamt sehr vielschichtig und manchmal findet man erst nach und nach heraus, dass jemand, der einem nicht sympathisch war, eigentlich ganz hilfsbereit ist und jemand der auf den ersten Blick nett erscheint, ganz schön hinterlistig ist. Die Erzählperspektive ist hier super gewählt, da man auch als Leser nicht alles weiss.

Meine Empfehlung:
Wer 'Downton Abbey' gemocht hat, wird dieses Buch sowieso toll finden. Es spielt in Deutschland, doch das ist hier eher zweitrangig, vom Aufbau her, der Trubel um eine ganze Familie und deren Anhang, finde ich sehr gut gewählt. Wer sich für die Zeit vor und während dem 1. Weltkrieg interessiert, wird dieses Buch ebenfalls sehr gerne lesen. Es ist auf jeden Fall etwas für Fans von historischen Romanen.

Mein Highlight:
Das Ende. Ich bin eine unverbesserliche Romantikerin, ich weiss. Das Ende war einfach das Beste am Ganzen und ich war sehr glücklich für alle Beteiligten, dass es so ausgegangen ist.
Als zweites Highlight möchte ich Pauls Entwicklung nennen. Er mausert sich vom gedankenlosen Studenten, der von einem Fettnäpfchen ins nächste springt, zu einem ernsthaften und vertrauenswürdigen Erben der Dynastie.

Das Cover:
Mich friert ein bisschen, wenn ich es sehe, doch eigentlich ist es echt schön anzusehen. Die Kälte ist auch im Buch ein grosser Teil der Story, sodass das gut passt. Ich habe herausgefunden, dass es eine Fortsetzung gibt und werde gerne beide nebeneinander ins Regal stellen. Schon wieder eine Reihe! Uff!

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar:
Das ist eindeutig etwas für meine Mama. Sie sollte es definitiv lesen und die Fortsetzung auch gleich. Da sie aber wohl bald umzieht, wartet das Buch noch ein bisschen bei mir, bis sie Zeit dafür hat. Es lohnt sich definitiv.

Die Autorin:
Anne Jacobs hat bereits unter anderen Namen und Pseudonymen Bücher, historische Romane und exotische Geschichten geschrieben. Nun erfüllt sie sich den langgehegten Traum, eine Reihe über eine Familiendynastie zu schreiben und kann dabei von A bis Z fesseln. Sie begeistert mit lebendigem Schreibstil und tollen Charakteren.

Links:
Das Buch bestellen könnt ihr hier.
Hier kommt ihr zum Blanvalet-Verlag, der das Buch herausgegeben hat.

[Rezension] Royal Passion - von Geneva Lee



Inhalt: 
Die Amerikanerin Clara küsst auf einer Party einen heissen fremden Typen. Dass er der englische Kronprinz ist und dies erst der Anfang von einem prickelnden Abenteuer weiss sie zu diesem Zeitpunkt nicht. Als sie sich auf den Titelseiten aller Klatschblätter wiederfindet, beginnt sie zu ahnen, auf was sie sich eingelassen hat. Kann sie der Anziehung zum Prinzen widerstehen oder wird sie sich in ihm verlieren? Und kann ihr Herz das unbeschadet überstehen?

Meine Meinung: 
Selection meets Shades of Grey. Zweiteres habe ich nie gelesen, aber als Fan von Prinzessinnen und Prinzen musste ich dieses Buch haben. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein bisschen hat es mich auch an "Die Erbin" von Simona Ahrenstedt erinnert. Ich habe den Schreibstil echt gemocht und konnte das Buch kaum weglegen. Und das obwohl ich Clara nicht allzu gerne gemocht habe. Nur schon der Name ist irgendwie doof. Aber die Sprache ist echt super, sodass man denkt eine Freundin erzählt die Geschichte. Cool ist auch dass das Buch nicht in einer erfundenen Welt spielt. Schlussendlich musste ich merken, dass solche Geschichten, bei denen es wirklich nur um das Eine geht, nicht ganz mein Stil sind aber hier gab es immerhin noch die royale Nebenhandlung. Obwohl das Buch dermassen gehypt wurde, hat es mir nicht den Boden unter den Füssen weggezogen, die Fortsetzungen lese ich aber wohl trotzem.

Mein Highlight: 
Eindeutig das Rätselraten: Wird alles ziemlich erotisch, düster und herzzerreissend enden oder gibt es hier doch ein Märchenhochzeithappyend? Irgendwie würde beides passen. Ob sich aber drei Bücher aus dem Stoff wirklich lohnen, wird sich zeigen.

Meine Empfehlung: 
Das Buch ist für alle (eher weiblichen) Fans von den beiden oben genannten Reihen und auch Sympathisanten des englischen Königshauses werden hier Freude haben. Vielleicht kann ich ja meine Schwester überreden, auch wenn ihr Lesestil eher prüde ist.

Das Cover: 
Eigentlich ist es schön, zum Thema passend und definitiv mal was anderes. Das Material und der silberne Hintergrund sind aber total empfindlich und man sieht jeden Kratzer.

Die Autorin: 
Geneva Lee lebt im mittleren Westen der USA und bezeichnet sich selbst als hoffnungslose Romantikerin. Mit "Royal Passion" eroberte sie jede Bestsellerliste.

[Interview des Monats] Saras etwas andere Bücherwelt


Erstmal: Wer hat den wunderschönen Header für deinen Blog gemacht?
Den hat die liebe Leslie von LeFaBook für mich gestaltet.


Was machst du für deinen Buchblog noch, ausser Lesen?
Ich mache natürlich bei einigen Aktionen anderer Blogger mit. Ich habe aber auch eine eigene Aktion am Freitag, für die ich mich in die Tiefen des Internets schmeiße und nach verschiedenen Covern zu meinem aktuellen Buch suche.
Wirklich interessant, was dabei manchmal rumkommt.
Ansonsten vertrete ich meinen Blog natürlich auch auf Facebook und Google+, mache Fotos dafür oder schreibe dort kleinere Beiträge.


Wie viel Zeit investierst du pro Woche in deinen Blog?
Oh wenn ich genau darüber nachdenke ist es doch schon eine Menge. Alle Bücher die ich lese werden dort rezensiert, dann noch die ganzen Aktionen der anderen Blogger und meine eigene Freitagsaktion. Wenn ich mal nur von der Zeit am PC und ohne das Lesen ausgehen, sind das ca. 1-2 Std. pro Tag (am Wochenende auch mehr). Klingt erstmal nicht viel, ist es aber manchmal doch. Schließlich kann ich nicht den ganzen Tag mit meinen geliebten Büchern verbringen und muss noch arbeiten um mein Hobby zu finanzieren.
Aber um auf die Frage zurück zu kommen.
Leute... ich kann es nicht genau sagen :D


Seit wann bloggst du schon? 
Das dürfte jetzt in etwa ein Jahr sein. Seit Januar 2015 bin ich dabei und es macht mir wirklich sehr viel Spaß.


Warum hast du damit angefangen?
Ganz einfach: Ich wollte meine Gedanken zum Gelesenen mit anderen teilen. Mein Freund hört mir zwar immer brav zu, aber ich glaube die meisten Bücher interessieren ihn nicht :D Da freue ich mich also mehr über die lieben Kommentare und Beiträge meiner Leser. Der Austausch mit ihnen ist super und wirklich interessant.


Welche Beiträge, welche Reihe schreibst du am liebsten?
Gemeinsam Lesen steht bei mir ganz oben auf der Liste. Ich finde es super zu sehen was die anderen gerade lesen. Denn so wird man immer wieder auf das eine oder andere Buch aufmerksam, was einem vielleicht sonst durch die Lappen gegangen wäre. Außerdem gefällt mir die immer wechselnde Frage 4 besonders gut. Da gibt’s manchmal so interessante Antworten ;)


Und dann arbeite ich natürlich noch gerne an meiner Freitagsaktion Comparing Covers. Ich bin nämlich ein großer Coverfan.


Arbeiten noch andere Leute an deinem Blog mit? Inwiefern?
Nein. Ich mache alles alleine.


Dein Buchblog heisst 'Saras etwas andere Bücherwelt'. Was ist denn daran anders?
Mit dem Namen habe ich damals als ich angefangen habe auf meine Lesegewohnheiten anspielen wollen.
Zum einen bin ich nämlich ziemlich festgefahren in meine Lieblingsgenres und kann irgendwie nichts anderes lesen. Das reizt mich nicht und langweilt mich  dann auch oft.
Von daher werdet ihr bei mir eigentlich selten etwas aus anderen Genres finden, was aber ja nicht zwangsläufig schlecht ist.
Und zum anderen bin ich ein kleiner Spoilerfan und lese bei jedem Buch als erstes den Schluss. Manchmal blätter ich auch vor um schon mal zu sehen, was mich so erwartet.
Jetzt schreien bestimmt wieder einige laut auf. Aber das ist so eine Macke von mir, die ich nicht abgelegen kann. Mich persönlich stört sie auch nicht.

Was würdest du Blogneulingen gerne mit auf den Weg geben? Wie kommt der Erfolg?
Tja. Dafür müsste man erst einmal Erfolg für sich definieren. Ich selbst empfinde mich jetzt nicht als erfolgreich. Aber mir ist auch die Freude an meinem Hobby wichtiger.
Lasst es langsam angehen. Übernehmt euch nicht, zwingt euch nicht Beträge zu schreiben wenn ihr keine Lust habt. Die Dinge nehmen dann schon ihren Lauf. Das Wichtigste ist aber die Freude an der Sache, die sich hoffentlich auch auf die Leser überträgt.


Welche Zahl aus deinen Blogstatistiken checkst du am häufigsten?
Ich muss gestehen, dass ich doch am häufigsten auf die Seitenaufrufe und Followerzahlen gucke. Nicht weil ich um jeden Preis so viel wie möglich davon haben möchte, aber um zu sehen ob mein Blog und meine Beiträge gut ankommen. Es motiviert ja auch wenn man sieht, dass andere die Arbeit und Mühe wertschätzen.
Welches Buch das du gelesen hast, hast du bisher am meisten bereut? Warum?
Ganz klar. Solitaire! Das habe ich dieses Jahr gelesen und es war absolute Zeitverschwendung. Es hat mir gar nicht gefallen und anders als sonst habe ich mich durchgebissen und es nicht abgebrochen. Hätte ich mal. Denn das bereue ich jetzt noch. In der Zeit hätte ich ein schönes Buch von meinem SuB lesen können.


Wenn du ein Buch schreiben würdest: Welches Genre wäre das?
Jugendbuch auf jeden Fall. Vermutlich mit einem Fantasy oder Dystopie-Anteil.


Was liegt jetzt gerade für ein Buch auf deinem Nachttisch?
Im Moment liegt dort Silber – Das 1. Buch der Träume.


Welches Buch würdest du Angela Merkel schenken wenn du sie treffen würdest?
Auf jeden Fall irgendetwas witziges. Sie hat einen seriösen Posten zu vertreten und kann sicher etwas Spaß vertragen. Ich glaube sogar, dass sie privat ein humorvoller Mensch ist.
Vielliecht wäre Hummeldumm etwas für sie :D


Welches Buch hast du zuletzt geschenkt gekriegt?
Das waren mehrere. Meine Weihnachtsgeschenke. Silber, Soul Seeker, Minnesota Winter, Loving Confess.


Welches Buch hast du zuletzt verschenkt?
Das war Du stirbst in meinem Herzen nicht.  Das Buch ging an eine liebe Leserin von mir, nachdem ich mein Regal aussortiert hatte und sie hat sich so gefreut.


Welches Buch würdest du mir empfehlen?
Talon! Du magst doch auch gerne Fantasy oder? Ansonsten natürlich auch die Lux-Serie von Jennifer L. Armentrout.

Vielen Dank für die netten Fragen und den „Gastauftritt“ auf deinem Blog.

[Rezension] eversea - Und die Welt bleibt stehen - von Natasha Boyd



Inhalt:
Keri Ann hat mit Jack Eversea sowas von abgeschlossen. Sie steht kurz davor, in der Öffentlichkeit als Künstlerin bekannt zu werden und freut sich auf ihr Studium. Da tritt der Schauspieler wieder in ihr Leben und alles was er will, ist, sie zurückzuerobern – nach fünf Monaten Funkstille. Dass Keri Ann nicht noch einmal das Herz gebrochen haben will, ist verständlich – doch kann sie Jack und ihren Gefühlen widerstehen?

Meine Meinung:
Wenn man eversea 1 gelesen hat und sich an das Ende dieses Buches erinnert, kann man sich nicht vorstellen, dass die Geschichte noch irgendeine Chance hat, weiterzugehen. Aber kein Buch ohne Happy End – und so ist es auch da. Die Story beginnt richtig harzig und tieftraurig, was das Lesen manchmal ein bisschen erschwert. Die Protagonisten kommen ohne einander einfach schlecht aus und man fühlt das – fast schon ein wenig überspitzt. Dafür ist die Versöhnungsphase eher sehr kurz gehalten und dann – was ich wieder richtig gut finde – offenbaren sich die Probleme einer Beziehung zwischen einem ‚Star‘ und einem Normalo. Ich verstehe auch die Probleme, die Keri Ann mit ihrem Selbstbewusstsein hat und finde es gut, dass in diesem Band noch deutlicher wird, dass auch Jack nicht perfekt ist.
Der Schreibstil ist wie beim letzten Buch schon, richtig toll und flüssig, sodass man das Buch einfach verschlingen will und ich mich manches Mal zurückhalten musste, was allerdings gar nicht so easy war. Wieder total gut gefallen hat mir die Gegend, in der das Buch spielt. Man merkt, wie tief verwurzelt Keri Ann dort ist. Auch Jazz, ihre beste Freundin, lernt man diesmal fast besser kennen, sie ist mehr als ein Groupie und ist manches Mal richtig hilfreich. Ich habe sie sehr ins Herz geschlossen.

Mein Highlight:
Ich finde das Ende, SPOILER: den Film, den Jack drehen will, sehr beeindruckend und berührend. Irgendwie gibt diese Geschichte dem ganzen Buch noch mehr Tiefe und ich habe es sehr gemocht, dass er das filmisch umsetzen wollte.

Meine Empfehlung:
Wer Band 1 gemocht hat, wird auch Band 2 gut finden. Ausserdem ist das Buch etwas für Fans des tiefen Südens von USA. Es ist ein typischer Frauenroman, der sich auch total gut als Urlaubslektüre eignet.

Das Cover:
Manchmal dachte ich beim ersten Buch, es kann nicht noch schöner kommen. Das Cover überzeugt durch seine Farben und seine schlichte Sanftheit. Es ist Band 1 durchaus würdig und zeigt auch, dass die beiden Bücher zusammengehören.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten und werde es zusammen mit Band 1 in Ehren halten. Auch wenn ich jetzt noch nicht weiss, ob ich es noch einmal lesen werde, gehört so ein tolles Buch einfach in mein Regal. Aktuell ist Band 1 noch bei meiner Schwester und ich denke, Band 2 wird auch noch dahin ausgeliehen.

Die Autorin:
Natasha Boyd hat Psychologie studiert und eine Marketingstelle gehabt, bevor sie mit dem Schreiben begonnen hat. Sie lebt selber an South Carolinas Küste, gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Söhnen. Eversea ist ihr Debütroman.