[Interview des Monats] Saras etwas andere Bücherwelt


Erstmal: Wer hat den wunderschönen Header für deinen Blog gemacht?
Den hat die liebe Leslie von LeFaBook für mich gestaltet.


Was machst du für deinen Buchblog noch, ausser Lesen?
Ich mache natürlich bei einigen Aktionen anderer Blogger mit. Ich habe aber auch eine eigene Aktion am Freitag, für die ich mich in die Tiefen des Internets schmeiße und nach verschiedenen Covern zu meinem aktuellen Buch suche.
Wirklich interessant, was dabei manchmal rumkommt.
Ansonsten vertrete ich meinen Blog natürlich auch auf Facebook und Google+, mache Fotos dafür oder schreibe dort kleinere Beiträge.


Wie viel Zeit investierst du pro Woche in deinen Blog?
Oh wenn ich genau darüber nachdenke ist es doch schon eine Menge. Alle Bücher die ich lese werden dort rezensiert, dann noch die ganzen Aktionen der anderen Blogger und meine eigene Freitagsaktion. Wenn ich mal nur von der Zeit am PC und ohne das Lesen ausgehen, sind das ca. 1-2 Std. pro Tag (am Wochenende auch mehr). Klingt erstmal nicht viel, ist es aber manchmal doch. Schließlich kann ich nicht den ganzen Tag mit meinen geliebten Büchern verbringen und muss noch arbeiten um mein Hobby zu finanzieren.
Aber um auf die Frage zurück zu kommen.
Leute... ich kann es nicht genau sagen :D


Seit wann bloggst du schon? 
Das dürfte jetzt in etwa ein Jahr sein. Seit Januar 2015 bin ich dabei und es macht mir wirklich sehr viel Spaß.


Warum hast du damit angefangen?
Ganz einfach: Ich wollte meine Gedanken zum Gelesenen mit anderen teilen. Mein Freund hört mir zwar immer brav zu, aber ich glaube die meisten Bücher interessieren ihn nicht :D Da freue ich mich also mehr über die lieben Kommentare und Beiträge meiner Leser. Der Austausch mit ihnen ist super und wirklich interessant.


Welche Beiträge, welche Reihe schreibst du am liebsten?
Gemeinsam Lesen steht bei mir ganz oben auf der Liste. Ich finde es super zu sehen was die anderen gerade lesen. Denn so wird man immer wieder auf das eine oder andere Buch aufmerksam, was einem vielleicht sonst durch die Lappen gegangen wäre. Außerdem gefällt mir die immer wechselnde Frage 4 besonders gut. Da gibt’s manchmal so interessante Antworten ;)


Und dann arbeite ich natürlich noch gerne an meiner Freitagsaktion Comparing Covers. Ich bin nämlich ein großer Coverfan.


Arbeiten noch andere Leute an deinem Blog mit? Inwiefern?
Nein. Ich mache alles alleine.


Dein Buchblog heisst 'Saras etwas andere Bücherwelt'. Was ist denn daran anders?
Mit dem Namen habe ich damals als ich angefangen habe auf meine Lesegewohnheiten anspielen wollen.
Zum einen bin ich nämlich ziemlich festgefahren in meine Lieblingsgenres und kann irgendwie nichts anderes lesen. Das reizt mich nicht und langweilt mich  dann auch oft.
Von daher werdet ihr bei mir eigentlich selten etwas aus anderen Genres finden, was aber ja nicht zwangsläufig schlecht ist.
Und zum anderen bin ich ein kleiner Spoilerfan und lese bei jedem Buch als erstes den Schluss. Manchmal blätter ich auch vor um schon mal zu sehen, was mich so erwartet.
Jetzt schreien bestimmt wieder einige laut auf. Aber das ist so eine Macke von mir, die ich nicht abgelegen kann. Mich persönlich stört sie auch nicht.

Was würdest du Blogneulingen gerne mit auf den Weg geben? Wie kommt der Erfolg?
Tja. Dafür müsste man erst einmal Erfolg für sich definieren. Ich selbst empfinde mich jetzt nicht als erfolgreich. Aber mir ist auch die Freude an meinem Hobby wichtiger.
Lasst es langsam angehen. Übernehmt euch nicht, zwingt euch nicht Beträge zu schreiben wenn ihr keine Lust habt. Die Dinge nehmen dann schon ihren Lauf. Das Wichtigste ist aber die Freude an der Sache, die sich hoffentlich auch auf die Leser überträgt.


Welche Zahl aus deinen Blogstatistiken checkst du am häufigsten?
Ich muss gestehen, dass ich doch am häufigsten auf die Seitenaufrufe und Followerzahlen gucke. Nicht weil ich um jeden Preis so viel wie möglich davon haben möchte, aber um zu sehen ob mein Blog und meine Beiträge gut ankommen. Es motiviert ja auch wenn man sieht, dass andere die Arbeit und Mühe wertschätzen.
Welches Buch das du gelesen hast, hast du bisher am meisten bereut? Warum?
Ganz klar. Solitaire! Das habe ich dieses Jahr gelesen und es war absolute Zeitverschwendung. Es hat mir gar nicht gefallen und anders als sonst habe ich mich durchgebissen und es nicht abgebrochen. Hätte ich mal. Denn das bereue ich jetzt noch. In der Zeit hätte ich ein schönes Buch von meinem SuB lesen können.


Wenn du ein Buch schreiben würdest: Welches Genre wäre das?
Jugendbuch auf jeden Fall. Vermutlich mit einem Fantasy oder Dystopie-Anteil.


Was liegt jetzt gerade für ein Buch auf deinem Nachttisch?
Im Moment liegt dort Silber – Das 1. Buch der Träume.


Welches Buch würdest du Angela Merkel schenken wenn du sie treffen würdest?
Auf jeden Fall irgendetwas witziges. Sie hat einen seriösen Posten zu vertreten und kann sicher etwas Spaß vertragen. Ich glaube sogar, dass sie privat ein humorvoller Mensch ist.
Vielliecht wäre Hummeldumm etwas für sie :D


Welches Buch hast du zuletzt geschenkt gekriegt?
Das waren mehrere. Meine Weihnachtsgeschenke. Silber, Soul Seeker, Minnesota Winter, Loving Confess.


Welches Buch hast du zuletzt verschenkt?
Das war Du stirbst in meinem Herzen nicht.  Das Buch ging an eine liebe Leserin von mir, nachdem ich mein Regal aussortiert hatte und sie hat sich so gefreut.


Welches Buch würdest du mir empfehlen?
Talon! Du magst doch auch gerne Fantasy oder? Ansonsten natürlich auch die Lux-Serie von Jennifer L. Armentrout.

Vielen Dank für die netten Fragen und den „Gastauftritt“ auf deinem Blog.

[Rezension] eversea - Und die Welt bleibt stehen - von Natasha Boyd



Inhalt:
Keri Ann hat mit Jack Eversea sowas von abgeschlossen. Sie steht kurz davor, in der Öffentlichkeit als Künstlerin bekannt zu werden und freut sich auf ihr Studium. Da tritt der Schauspieler wieder in ihr Leben und alles was er will, ist, sie zurückzuerobern – nach fünf Monaten Funkstille. Dass Keri Ann nicht noch einmal das Herz gebrochen haben will, ist verständlich – doch kann sie Jack und ihren Gefühlen widerstehen?

Meine Meinung:
Wenn man eversea 1 gelesen hat und sich an das Ende dieses Buches erinnert, kann man sich nicht vorstellen, dass die Geschichte noch irgendeine Chance hat, weiterzugehen. Aber kein Buch ohne Happy End – und so ist es auch da. Die Story beginnt richtig harzig und tieftraurig, was das Lesen manchmal ein bisschen erschwert. Die Protagonisten kommen ohne einander einfach schlecht aus und man fühlt das – fast schon ein wenig überspitzt. Dafür ist die Versöhnungsphase eher sehr kurz gehalten und dann – was ich wieder richtig gut finde – offenbaren sich die Probleme einer Beziehung zwischen einem ‚Star‘ und einem Normalo. Ich verstehe auch die Probleme, die Keri Ann mit ihrem Selbstbewusstsein hat und finde es gut, dass in diesem Band noch deutlicher wird, dass auch Jack nicht perfekt ist.
Der Schreibstil ist wie beim letzten Buch schon, richtig toll und flüssig, sodass man das Buch einfach verschlingen will und ich mich manches Mal zurückhalten musste, was allerdings gar nicht so easy war. Wieder total gut gefallen hat mir die Gegend, in der das Buch spielt. Man merkt, wie tief verwurzelt Keri Ann dort ist. Auch Jazz, ihre beste Freundin, lernt man diesmal fast besser kennen, sie ist mehr als ein Groupie und ist manches Mal richtig hilfreich. Ich habe sie sehr ins Herz geschlossen.

Mein Highlight:
Ich finde das Ende, SPOILER: den Film, den Jack drehen will, sehr beeindruckend und berührend. Irgendwie gibt diese Geschichte dem ganzen Buch noch mehr Tiefe und ich habe es sehr gemocht, dass er das filmisch umsetzen wollte.

Meine Empfehlung:
Wer Band 1 gemocht hat, wird auch Band 2 gut finden. Ausserdem ist das Buch etwas für Fans des tiefen Südens von USA. Es ist ein typischer Frauenroman, der sich auch total gut als Urlaubslektüre eignet.

Das Cover:
Manchmal dachte ich beim ersten Buch, es kann nicht noch schöner kommen. Das Cover überzeugt durch seine Farben und seine schlichte Sanftheit. Es ist Band 1 durchaus würdig und zeigt auch, dass die beiden Bücher zusammengehören.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten und werde es zusammen mit Band 1 in Ehren halten. Auch wenn ich jetzt noch nicht weiss, ob ich es noch einmal lesen werde, gehört so ein tolles Buch einfach in mein Regal. Aktuell ist Band 1 noch bei meiner Schwester und ich denke, Band 2 wird auch noch dahin ausgeliehen.

Die Autorin:
Natasha Boyd hat Psychologie studiert und eine Marketingstelle gehabt, bevor sie mit dem Schreiben begonnen hat. Sie lebt selber an South Carolinas Küste, gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Söhnen. Eversea ist ihr Debütroman. 

[Interview des Monats] Sarah von der Covermanufaktur


Neues Jahr, neues Glück, neue Blogrubriken. Auch bei mir soll sich einiges tun und das beginnt damit, dass ich wieder Interviews führen möchte. Deswegen gibt es das Interview des Monats. Als erste Person in dieser Rubrik stelle ich euch Sarah von http://www.covermanufaktur.com/ vor. Sie gestaltet Buchcover und verkauft diese an Autoren, insbesondere Selfpublisher. Wer bei ihren Premades nichts findet, dem schneidert sie ein Cover direkt auf den Leib oder eben auf die Geschichte. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie das auch für mich gemacht hat und nun meine Fragen beantwortet hat.

Wie bist du dazu gekommen, Buchcover zu designen?
Also eigentlich hatte ich "nur" fotografiert. Um den daraus resultierenden Bildern den letzten Feinschliff zu verpassen, habe ich mir Grundlagen mit Photoshop angeeignet. Zugegeben... das war alles nicht sonderlich professionell. Als dann vor wenigen Monaten Julia Adrian, die Autorin der 13. Fee, mich auf die Idee brachte, es mal mit Buchcovern zu versuchen, habe ich es einfach getan. Innerhalb kürzester Zeit hab ich mir so unglaublich viel Wissen reingeprügelt, geschrien, gezweifelt, aber ich bereue nichts :-)


Was inspiriert dich für deine Designs?
Oh, die Frage ist einfach: alles. Alles was irgendwie aus Formen besteht, Farben, Mustern. Andere Buchcover. Kunst. Musik, Wortfetzen...


Welche Bücher liest du privat?
Hauptsächlich den Jugendbuch- und Fantasybereich. Ich bin ja der Meinung, dass man nie zu alt für Jugendbücher ist :D

Schreibst du selber auch?
Du glaubst gar nicht, wie gerne ich das tun würde! Aber mein Talent ist so gut wie null ausgeprägt und auch meine Fantasie reicht nicht für so komplexe Dinge. Ich würde bewusst oder unterbewusst andere Geschichten kopieren, leider.


Wie lange arbeitest du an einem Buchcover?
Das ist unterschiedlich. Meistens, wenn auch nicht immer, dauert die Suche nach geeignetem Bildmaterial schon ziemlich lange. Autoren haben oft eine sehr genaue Vorstellung der Protagonisten im Kopf, so dass es zu einem richtigen Kampf kommen kann, da was passendes zu finden. Das ist ein Prozess, den viele vergessen. Wenn das erst einmal geschafft ist geht es erst ans Cover selbst. Das kann mal nur 2 Stunden dauern, aber auch 20. Es ist wirklich sehr unterschiedlich, weil sehr viele Faktoren da mit reinspielen. Wie genau war die Vorstellung des Autoren und somit meine Vorgaben? Haben der Autor und ich denselben Geschmack? und vieles mehr.


Beschreibe deinen bisher schwierigsten, herausforderndsten Auftrag?
Ich bin ja noch recht neu dabei, deshalb kann und möchte ich dazu nicht viel sagen. Diejenige wüsste direkt bescheid. Ich sag nur soviel: wenn diejenige nochmal kommt, schick ich sie zum Teufel. ;) Zum Glück überwiegen die positiven Erfahrungen bei weitem.

Dein bisheriges Lieblingscover?
Meinst du von meinen Covern? Ich weiß nicht, wieviel zu dem Zeitpunkt dieses Interviews öffentlich ist, aber die zwei Cover von Sarah Stankewitz haben es mir angetan. Aber auch "die vierte Braut" von Julianna Grohe mag ich sehr. Im Grunde mag ich aber alle Cover, die ich auch im Portfolio zeige :-)


Für welches Genre gestaltest du die meisten Cover?

Fantasy :)


Für welches Genre gestaltest du am liebsten Cover?

Ebenfalls Fantasy, da kann man der Kreativität freien Lauf lassen.

Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?
Derzeit "Wild" von Lena Klassen - sehr empfehlenswert!


Wo gewinnst du neue Kunden?

Das meiste läuft über Empfehlungen ab. Aber auch durch diverse Facebook Gruppen und meiner Facebook Seite verirrt sich der ein oder andere Besucher zu mir. Manchmal weiß ich aber auch gar nicht, woher alle kommen :D


Wie viele Buchcover gestaltest du pro Monat?

Irgendwas zwischen 5 und 10. Kommt ganz drauf an, in welchem Monat. Im Dezember z.B. ist so gut wie nichts, ein Sommerloch gibt es wohl auch, dafür liefen September und Oktober sehr gut bei mir.


Was arbeitest du nebenbei noch?

Ich habe die Covermanufaktur - das ist Arbeit genug, hihi. Zusätzlich habe ich aber noch einen Shop, wo man Schmucklesezeichen, Ketten, Ohrringe usw. kaufen und anfertigen lassen kann. Das ist ganz gut, wenn gerade kein Coverauftrag reinkommt.


Wann und wo kommen dir die besten Cover-Ideen?

Grundsätzlich dann, wenn ich grad am einschlafen bin. Seit der Covermanufaktur habe ich echte Schlafprobleme, ich knacke so halbwegs weg - ZACK IDEE, und wieder hellwach... Das geht dann auch gerne mal bis morgens um 8, gääähn.


Welches Buch würdest du mir empfehlen?
Da es gerade einfach so aktuell ist: Wild! :D Aber auch Better Life von Lillith Korn sowie alles was ich von mir weiß von Adele Griffin sind echt toll <3

Ich danke dir für dieses Interview! :)

[Rezension] Das letzte Sakrileg - von Stephanie Parris




Inhalt:
Giordano Bruno ist ein von der Kirche verstossener Priester, der inzwischen für die englische Krone spioniert. Er steht im Dienste von Walsingham, der als Spion von Königin Elisabeth bekannt worden ist. ‚Das letzte Sakrileg‘ ist nach ‚Frevel und ‚Ketzer‘ der dritte Band um Bruno und spielt wie die Vorgänger während der Tudor-Zeit. Er begegnet seiner alten Liebe Sophia, die ihren Ehemann umgebracht haben soll. Sie reisen aufs Land, wo sich das Verbrechen abgespielt hat. Gemeinsam versuche sie aufzuklären, was wirklich passiert ist und kommen so schnell grösseren Verstrickungen auf die Schliche.

Meine Meinung:
Anfangs war ich etwas enttäuscht ab mir selber, da mir nicht aufgefallen ist, dass es hierzu zwei Vorgängerbände gibt. Allerdings war die Situation schon nach wenigen Kapiteln wieder klar, sodass ich denke, dass es gut möglich ist, dieses Buch alleine zu lesen. Es handelt sich um eine in sich abgeschlossene Geschichte, aber der spannende Schreibstil hat mich dazu gebracht, die ersten beiden Bände ebenfalls auf meine Wunschliste zu setzen. Das Spezielle an diesem historischen Roman ist in meinen Augen, dass für einmal nicht das Hauptgeschehen rund um die Oberschicht erzählt wird, sondern dass man erfährt, wie es dem einfachen Volk in dieser Zeit ergangen ist. Als Fan der Serie ‚Tudor‘ war es für mich deshalb besonders spannend, auch mal eine andere Perspektive kennenzulernen. Ein bisschen hat mich ‚Das letzte Sakrileg‘ an ‚Das Salz der Erde‘ erinnert, schon als ich das Cover gesehen habe. Allerdings ist hier auch ein bisschen Kriminalroman und Spionagegeschichte in dem historischen Roman verpackt, was es zu einem ganz anderen Leseerlebnis macht. Alles in allem habe ich das Buch gemocht und durch seine komplexe Handlung, die mehrere Stränge miteinander verflicht, hat es mich von A bis Z fesseln können. Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten.

Das Cover:
Wie schon gesagt erinnert das Cover ein wenig an ‚Das Salz der Erde‘ und auch an ‚Die Säulen der Erde‘, weshalb es total gut in mein Bücherregal passt und dort mit Sicherheit seinen Platz behalten wird, da es einfach ein tolles Leseerlebnis war und ich es vielleicht irgendwann wieder anschauen möchte.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Das Buch wird jetzt erstmal an meinen Vater ausgeliehen, evtl. wenn ich mir die anderen beiden Bände gekauft und selber gelesen habe. Und dann werde ich es behalten, zumindest bis ich umziehe und die meisten meiner Bücher wegmüssen.

Mein Highlight:
Ich fand es spannend, mal etwas Richtung Krimi zu lesen, das aber historisch ist. Irgendwie habe ich das bisher noch nicht so richtig und es hat mir gut gefallen, wie sich alles verstrickt hat.

Meine Empfehlung:
Dieses Buch ist etwas für Fans von Ken Follet, aber solchen, die gerne noch ein bisschen mehr Krimi mögen. Ansonsten für Fans von der Tudor-Zeit, die mal hinter die heile Kulisse blicken und erfahren wollen, wie es anderen Gesellschaftsschichten in dieser Zeit ergangen ist.

Die Autorin:
Unter ihrem Realnamen schreibt Stephanie Parris selber Buchkritiken für diverse grosse Magazine. Nun hat sie bereits ihren dritten Roman rund um Bruno, den Spion der Königin veröffentlicht.

Links:
Das Buch bestellen könnt ihr hier.
Hier kommt ihr zum Limes-Verlag, der das Buch herausgegeben hat. 

Ich bin dann mal weg



Jawohl, ich verschwinde für drei Wochen!
Und zwar fliege ich endlich mit meinem Mann in unsere Flitterwochen, auf die wir uns seit August freuen. Das Ziel heisst Jamaica. Sonne, Strand, Meer und ein spezielles Volk, tolles Essen, nette Menschen und einige spannende Programmpunkte erwarten uns. Natürlich wird es später den einen oder anderen Reisebericht geben. Doch erstmal bin ich vom 16.1. bis und mit dem 7.2. einfach nur weg.
Natürlich habe ich euch nicht komplett vergessen: Einige Rezensionen von Büchern, die ich während dem Adventskalender geschrieben habe, erwarten euch trotzdem und auch die Rubrik ‚Mein Buch‘ läuft wie gewohnt weiter. Also gibt es immer mal wieder etwas zu lesen für euch. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in dieser Zeit treu bleibt und auch den einen oder anderen Kommentar hinterlässt.
Auf diesen Urlaub freue ich mich schon echt lange, und ich möchte ihn auch dazu benutzen, ein wenig über meine aktuelle Situation nachzudenken, vielleicht auch das eine oder andere daran zu ändern, wenn ich zurück bin. Aber auf jeden Fall freue ich mich auf erholsame Tage und besonders darauf, eine neue Kultur kennenzulernen und in eine fremde Welt einzutauchen.
Natürlich kommt auch das eine oder andere Buch mit, dieses Mal ausnahmsweise auf meinem eBook-Reader, den ich nur all Jahr ein oder zwei Mal entstaube und einschalte. Zum Beispiel die Royal-Bücher, die es bisher nicht in Printform gibt, aber auch der Jahresende-Bestseller ‚Feuer und Flut‘ werden mich begleiten. Ob in meinem Gepäck noch Platz für ein Printbuch ist, werde ich in letzter Sekunde entscheiden.

Warum man auch als Buchblogger einen Blogplan machen sollte





Viele von uns nehmen Rezensionsexemplare an, kaufen selber immer wieder Bücher, wünschen sich welche zu jeglichem Anlass und können auch an öffentlichen Bücherschränken und Bibliotheken nicht vorbeigehen. Dass sich da eine Menge Bücher sammelt, könnt ihr euch ja vorstellen. Doch meist sind Rezensionen nur der Kern eines Buchblogs. Dazu kommen Verlosungen, Kooperationen, Verlagsprogramme, Interviews und zahlreiche Aktionen. Dass das manchmal unübersichtlich wird, kann mir jeder von euch bestätigen, oder?

Ausserdem will man keine Veröffentlichungstermine verpassen, die Rezensionslinks immer pünktlich abliefern und auch keine Neuerscheinung vergessen. Doch jeder kennt auch die Zeiten, in denen man manchmal einfach kaum eine freie Minute hat, um zu bloggen oder die wunderschönen Sonnentage, die man lieber draussen verbringt, als vor dem PC zu hocken. Oder die Momente, in denen man so viel im Kopf hat, dass man schnell mal vergisst, eine Rezension zu schreiben. Stellt euch vor ihr werdet spontan krank?

Genau deswegen habe ich einen Blogplan, der mindestens ein Monat im Voraus gefüllt ist, mit fertigen Posts, oder wenn ich bisschen in Eile bin, zumindest mit Plänen für alle Veröffentlichungstage, damit ich weiss, was ich noch schreiben muss. Das Ganze organisiere ich mit ‚Google Calendar‘, das ich auch auf dem Handy installiert habe und so immer weiss, was gerade aktuell ist. Besonders für meine Dauer-Rubrik ‚Mein Buch‘, die jeden Montag erscheint, ist das super, da ich immer nachschlagen kann, welcher Autor wann an der Reihe ist oder welcher schon dran war.

Gerade in Zeiten, in denen ich viel schreiben kann, so wie im Dezember, als mein Adventskalender lief und ich ausser der Promotion nichts zu tun hatte, plane ich weit voraus und schaue, wie viele Beiträge pro Woche sich ergeben. Meist sind das 2-4 Blogposts, die ich dann schon vorbereitet habe. Danach versende ich am betreffenden Tag noch Rezensionslinks oder teile das ganze auf meinen sozialen Kanälen. Natürlich habe ich dadurch auch mehr Zeit, neue Blogposts zu schreiben und keiner geht vergessen.

Hier noch einmal für die Unüberzeugten unter euch die wichtigsten Argumente, die für einen Blogplan sprechen:

  • Man kann auch mal vergessen zu bloggen
  • Man kann sich auch mal einen Tag frei nehmen
  • Wenn man krank wird ist ebenfalls schon vorgesorgt
  • Man kann sich an den Erscheinungsterminen aufs Sharing konzentrieren
  • Man vergisst kein Rezensionsexemplar
  • Man kann Autoren und Gastbloggern immer einen genauen Termin für ihre Beiträge angeben
  • Man kann Abwechslung in den Blog bringen, auch wenn man mal nur Interviews oder Rezensionen schreibt
  • Man weiss, wann beitragsfreie Tage sind, sodass man auch spontan noch etwas einschieben kann
  • Man hat einfach ein sichereres Gefühl
  • Man behält den Überblick, auch wenn man viele Posts im Voraus schreibt
  • Man kann verplante Zeiten nutzen, um neue Beiträge zu schreiben, ohne dabei den Druck einer Deadline zu spüren

Und viele Gründe mehr. Ich selber habe es eine lange Zeit im Blog selber organisiert, inzwischen bin ich einfach froh um meinen Plan, in dem ich nachschlagen kann, was wann an der Reihe ist, auch wenn ein Autor oder Verlag mal nachfragt. So kann ich auch schauen, wann Offtopic-Beiträge wie dieser hier gut reinpassen würde.

Ich bin gespannt auf eure Meinung zum Thema Blogplaner. Während andere Blogger sowieso davon überzeugt sind, frage ich mich, wie das bei den Buchbloggern so ist? Habt ihr einen? Oder warum habt ihr keinen? Danke vielmals für eure Kommentare!