[Mein Buch] Eine neue Serie!!!

Hallo meine Lieben

Dieser Blog hier wächst und gedeiht, längst gibt es ihn schon länger als ein halbes Jahr und ich durfte auch schon zahlreiche Leserinnen und Leser willkommen heissen. An dieser Stelle herzlichen Dank für eure tolle Unterstützung, eure Kommentare und Anregungen.

Nun ist es mal wieder Zeit für eine neue Serie, finde ich. Nachdem ich sowohl zahlreiche Rezensionen veröffentlicht habe, als auch Interviews mit Autoren und vieles mehr rund ums Thema Lesen und Schreiben, lasse ich nun einmal die Autoren selber über ihre Bücher sprechen. Dazu gibt es neu die Rubrik "Mein Buch", bei der Autorinnen und Autoren über ein Werk, das sie veröffentlicht haben, sprechen. Dies soll kurz und knackig gehalten werden und das Buch soll im Zentrum stehen, sodass man sich bei "Mein Buch" einen Mini-Lesetipp abholen kann.

Wie findet ihr die Idee? Welcher Autor oder welche Autorin soll eurer Meinung nach unbedingt über eines ihrer Werke sprechen?

Schon in wenigen Tagen wird es soweit sein und eine junge Autorin wird ihren Erstling unter "Mein Buch" vorstellen.

Seid gespannt!!!

Eure Tintenhexe

[Interview] Doreen Gehrke über ihren eigenen Verlag



Immer wieder trete ich aus diversen Gründen mit Autoren und Autorinnen in Kontakt. Doreen Gehrke kenne ich von ihrer Reihe "Don't let it get to you". Hier könnt ihr die Rezension zum ersten Band lesen. Wenige Wochen später schon durfte ich Band zwei ebenfalls lesen. Hier ist die Rezension dazu. Während dieser ganzen Zeit habe ich öfters mit Doreen Gehrke gemailt und durfte ihr einige interessante Fragen stellen. Für mich, die ich selber schreibe und von einer Veröffentlichung träume, waren die Antworten sehr lehrreich und interessant. Ich hoffe, euch ergeht es ebenso! Findet ihr übrigens dieses Portrait der Autorin nicht ebenfalls sehr gelungen?


Wie sind Sie dazu gekommen, zu schreiben? In welchem Alter haben Sie damit angefangen?
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich angefangen habe zu schreiben. Darum bin ich mir auch ziemlich sicher, dass es schon sehr lange her sein muss. Ich erinnere mich aber noch, Geschriebenes, ob nun Gedichte oder lose Gedanken, immer vor meiner Familie versteckt zu haben. Wahrscheinlich befürchtete ich, ausgelacht zu werden, oder wenn nicht das, dann aber nach dem Warum meines Schreibens gefragt zu werden. Und ich glaube, davor hatte ich noch mehr Angst, weil ich keine Antwort darauf hatte. Bis heute nicht. Ich schreibe ganz einfach des Schreibens wegen. Im letzten Schuljahr war ich im Rahmen einer Projektgruppe „Kreatives Schreiben“ dann erstmals bereit, eigens verfasste Gedichte und Kurzgeschichten vorzustellen. Aber selbst in dieser kleinen Gruppe von vielleicht nur einer Handvoll Schülern, gab es dann und wann mal ein Lachen oder ein „Häh, was soll denn der Quatsch bedeuten?“ zu hören. Das war natürlich nicht sehr motivierend, und das Schreiben wurde dann ein wieder gut behütetes Geheimnis.

Wann kam Ihnen zum ersten Mal der Gedanke, ein Buch tatsächlich zu veröffentlichen? 
Während des Studiums der Geologie und Paläontologie kam ich nie wirklich zum Schreiben und dachte schon, dass das Schreiben ein Hobby oder Zeitvertreib aus Langeweile eines typischen Außenseiters zur Schulzeit gewesen war. Aber dann, nach dem Studium und mit Eintritt ins Berufsleben, kam mir ziemlich schnell der Gedanke, dass es bis zum Rentenalter doch noch etwas anderes als nur Arbeit geben muss. Ich nahm das Schreiben wieder auf. Diesen Gedanken dann weiter gesponnen, fragte ich mich dann auch ziemlich schnell, warum nicht mal etwas veröffentlichen, auch gleich mit Blick auf eine berufliche Veränderung.

Wie lange arbeiten Sie im Durchschnitt an Ihren Büchern? 
Bens Geschichte habe ich geschrieben, bevor ich meinen Verlag gründete. Das war im Jahr 2012 mit einigen Unterbrechungen, aber zusammen etwa ein Jahr. Mit Gründung des Verlages habe ich mit dem dritten Band bzw. mit dem Beginn über Janes Geschichte zu erzählen, um ein paar Monate pausieren müssen. Im Grunde habe ich als Selbstverlegerin eine Doppelbelastung, das Schreiben und die Verlagsarbeit. Am Anfang war es schwierig für mich, etwas wie eine Balance zwischen beiden zu finden. Ehrlich gesagt habe ich solch eine Balance bis heute nicht gefunden und glaube mittlerweile auch nicht mehr, dass es sie gibt. Der dritte Band der Don`t let it get to you!-Reihe ist das erste Buch, das ich als Selbstverlegerin geschrieben habe und nach meiner Erfahrung kann ich für mich sagen, dass ich für die Fertigstellung eines Buches jetzt doppelt so viel Zeit brauche, als wenn ich nur Schriftstellerin wäre. Also, bis es tatsächlich veröffentlicht ist, vergeht schon ein ganzes Jahr. Und neben der Verlagsarbeit kommen ja auch noch die ganzen anderen Projekte hinzu, die man mal so beginnt, weil es einem einfach in den Fingern juckt und man seine Gedanken zu Papier bringen muss, weil man sonst nicht in den Schlaf findet. Da wird die Doppelbelastung schnell zu einer dreifachen usw..

Sind die Bücher über Ben die ersten, die Sie geschrieben haben, oder liegen bei Ihnen noch andere Manuskripte in der Schublade?
Ja, ich habe tatsächlich so einige Manuskripte in der Schublade liegen. Einige davon sind sogar älter als die Geschichte über Ben. Da aber das Schreiben und das Veröffentlichen zwei Paar verschiedene Schuhe sind, würde ich sagen, dass der erste und zweite Band der Don`t let it get to you!-Reihe meine ersten Bücher sind.

Was hat Sie dazu inspiriert, über die Probleme Jugendlicher zu schreiben? 
Man schreibt doch immer über das, was einen interessiert und/oder bewegt, einen zum Nachdenken anregt, einen einfach nicht mehr loslässt und in einem immer wieder arbeitet. Mir geht es jedenfalls so, und ich habe festgestellt, zumindest erwische ich mich jedes Mal dabei, dass ich während des Schreibens eines Manuskriptes bereits Ideen für ein anderes Manuskript bekomme. Automatisch. Im Grunde inspiriert man sich dann selbst. Als ich angefangen habe, über Ben zu schreiben, kam mir sehr schnell die Idee, über eine Jane und über einen Charly zu schreiben, und dass deshalb die Reihe aus sechs Bänden bestehen muss. Ich weiß noch, als ich mein erstes Interview bei einer Zeitung hatte und beim Erzählen über meine sechsbändige Reihe ganz erstaunt angeschaut wurde. Im Oktober veröffentliche ich den dritten Band und beim Schreiben dieses Bandes, habe ich mich oft gefragt, warum denn nach sechs Büchern Schluss sein soll. Warum? Weil ich wieder Ideen für weitere Bände bekam. Soziale Themen sind nicht ausreizbar. Das eigene Umfeld, die Medien, die Gemeinschaft inspiriert einen doch immer.

Wie recherchieren Sie um authentisch über eine Castingshow berichten zu können? 
Für die Musik-Show „Entertain Us“ aus dem Buch habe ich die Spielregeln von verschiedenen Musik-Shows vermischt. Mich streng an dem Ablauf einer bestimmten Show zu halten, wollte ich nicht und außerdem ändern sich deren Spielregeln ja auch ständig. Was Ben angeht, so habe ich da niemals an einen bestimmten Kandidaten gedacht, der tatsächlich mal an einer Show teilgenommen hat. Ich habe mich da nie beeinflussen lassen und um ehrlich zu sein, verfolge ich schon seit Jahren keine Musik-Shows mehr. Es sind einfach zu viele Informationen, die einen ermüden und nur noch zum Wegschalten animieren. Hinzu kommen Sendungen, die dann auch noch über die Musik-Shows berichten. Man kann sich ja gar nicht dagegen wehren. Ich würde auch sagen, dass ich eher wenig über „Entertain Us“ geschrieben habe und mehr über Ben, seine Gedanken und Sichtweisen und natürlich seine Familie, weil mir das wichtiger war. Insbesondere im zweiten Band rückt die Show immer weiter in den Hintergrund und Bens Dasein sowie seine Familienprobleme werden hauptsächlich diskutiert. Authentisch über eine Musik-Show zu berichten, war also nie mein Anliegen, daher habe ich auch nicht wirklich recherchiert.

Gibt es im realen Leben Vorbilder für Ihre Protagonisten? 
Nein oder niemanden, den ich persönlich kenne. Mal schnappe ich Kommentare von Familie und Freunde auf, über die ich dann längere Zeit lang nachdenke und woraus sich etwas zum Schreiben ergibt. Aber über Personen, mit denen ich verwandt oder befreundet bin, werde ich niemals schreiben. Das gilt auch für mich. Neben der Überarbeitung des dritten Bandes der Don`t let it get to you!-Reihe schreibe ich im Moment über eine Person und über deren Familienleben, die wiederum fiktiv, aber sicherlich tatsächlich existiert. Ich schreibe Gegenwartsliteratur. Ich schreibe über soziale Belange/Verhältnisse, die es in der heutigen Zeit tatsächlich gibt, aber die Personen dazu sind ausgedacht.

Warum haben Sie sich entschieden, Selbstverlegerin zu werden? 
Als die Geschichte über Ben fertig war, habe ich im Internet nach Verlagen gesucht. Bei meiner Recherche stieß ich auch auf Selbstverleger, Indie-Autoren bzw. die Möglichkeit, sein Buch ohne Verlag zu veröffentlichen. Das fand ich interessant, habe aber trotzdem erst mal zehn Verlage mit einem Exposé angeschrieben. Bis heute haben sich noch nicht alle Verlage gemeldet. Ansonsten gab es Absagen, das Thema passe nicht ins Programm, Standardfloskeln. Die erste Absage erhielt ich nach etwa fünf Monaten. Da war ich bereits Verlegerin. Es ging mir also um die Zeit. Man muss im Schnitt ein halbes Jahr auf eine Antwort warten, wenn überhaupt eine Reaktion kommt. Das war mir zu lange. Lieber nehme ich es selbst in die Hand, weiß genau, wann, was passiert, mittlerweile auch, was alles dazugehört und zu machen ist, um ein Buch zu veröffentlichen. Sicher habe ich auch Fehler gemacht und werde auch weiter Fehler machen, aber warten, bis mal jemand was macht, überlasse ich anderen.

Wie kamen Sie dazu, einen eigenen Verlag zu gründen? 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Indie-Autoren ihre Bücher veröffentlichen können, aber ohne eigenen Verlag zeigen sich die Grenzen dann doch recht schnell. Unabhängigkeit, Eigenständigkeit bzw. so wenig wie möglich aus eigener Hand geben zu müssen, Flexibilität. Darauf kam es mir an. Mit einem eigenen Gewerbe sind diese Eigenschaften gegeben.

Wo sehen Sie sich und Ihren Verlag in 5 Jahren? 
Der Doreen Gehrke Verlag wird in fünf Jahren neben der sechsbändigen Don`t let it get to you!-Reihe, ein, zwei Romanen im Bereich „Erwachsenen-Literatur“, hoffentlich auch Bücher anderer Schriftsteller verlegt haben. Es sollte sich dann nicht mehr um einen Selbstverlag handeln.

Wie sieht der Weg von Ihren Büchern aus dem Büro bis ins Bücherregal aus? 
Meine Manuskripte werden extern lektoriert, d.h. ein freiberuflich arbeitender Lektor bzw. eine Lektorin erhält das Manuskript, um es hinsichtlich Rechtschreibung, Interpunktion, Grammatik zu überarbeiten und bezüglich Stilistik mit Anmerkungen/Tipps zu versehen. Danach lese und überarbeite ich es im Wechsel einige Male, bis es dann druckfertig zur Druckerei geht. Parallel habe ich den Aufriss, d.h. die Datei, die das Cover des Buches, den Buchrücken und die Buchrückseite mit Klappentext und Rückseitenbild darstellt, fertig und schicke diese auch an die Druckerei. Vorher mussten noch Cover-Illustration und Illustration für die Buchrückseite mit dem Illustrator bzw. der Illustratorin abgestimmt werden. Die Druckerei liefert die gedruckte Auflage dann zum Auslieferer, der die Bücher lagert und auf Bestellung an die Barsortimente und/oder direkt zu den Buchhandlungen ausliefert.

Was sagen Sie den Leuten, die Vorurteile gegenüber Selbstverlegern haben? 
Mittlerweile begegne ich Vorurteilen, wie z.B. „Ach, Sie veröffentlichen im Selbstverlag. Na, das kann ja nicht gut sein.“, mit Humor. Was bleibt mir auch anderes übrig? Hier in Mecklenburg-Vorpommern war ich bei so einigen Buchhandlungen, habe mir viele Bemerkungen, Ausreden anhören müssen und bin selten wirklichem Interesse begegnet. Vielleicht sollte ich mal ein Buch darüber schreiben?! Gute oder schlechte Bücher gibt es nicht. Es gibt verschiedene Geschmäcker. Auch ein Buch verlegt im Selbstverlag kann den Geschmack eines Lesers treffen, oder eben nicht. Aber schlecht ist ein Buch nicht.

Wie gehen Sie mit negativen Rezensionen um? 
Hier geht es um das „geschriebene Wort“, d.h. die Rezension bleibt für eine längere Zeit stehen und kann meinem Verlag schon schaden. Es geht ganz klar um die Wortwahl des Bloggers, also wird man diffamiert oder nicht. Das hat dann nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun und auch Selbstverleger können sich einen Anwalt nehmen. Aber auch was die inhaltliche Widergabe der Rezension anbelangt. Ich habe mich da tatsächlich schon mal gefragt, ob der Blogger überhaupt mein Buch gelesen hat oder nicht. Bislang habe ich mich noch nicht direkt an einen Blogger gewandt, der eine negative Rezension verfasst hat, aber auf meiner Website gibt es dazu ein paar Zeilen unter dem Titel „Selbstverleger – Alles Scheiße“.

Wie stehen Sie als Autorin Buchbloggern gegenüber? Was denken Sie über sie?
Ich stehe Buchbloggern uneingeschränkt positiv gegenüber, da sie für den Schriftsteller wie auch für den Leser hilfreich sind. Der Schriftsteller kann sein Buch bewerben und der Leser erfährt, welche Bücher neu auf dem Markt sind oder welche Bücher es in bestimmten Genres außerdem gibt, die er vielleicht noch nicht gelesen hat. Grundsätzlich kann die „Buchbloggerei“ nur positiv gesehen werden, wenn es nicht den einen oder anderen Blogger geben würde, der scheinbar seine Bodenhaftung verloren und vergessen hat, welche Macht das „geschriebene Wort“ hat, schon immer zu Lebzeiten hatte und was seine Rezension zu Folge haben kann.

Ich danke Doreen Gehrke an dieser Stelle herzlich für die Zeit, die sie in meine Fragen investiert hat. Es war sehr interessant für mich und ich hoffe für all meine Leser ebenfalls!

Hier könnt ihr den Doreen Gehrke Verlag besuchen und euch selber ein Bild von der Arbeit der Autorin und Verlegerin machen.
Wenn es euch gefällt, dann dürft ihr hier gerne ein Like auf Facebook hinterlassen.

Eure Tintenhexe

[Rezension] Keine halben Küsse mehr – von Lorelei Mathias



Inhalt:
Amelie beschliesst, keine halben Sachen mehr im Leben zu machen und sich voll auf die Arbeit zu konzentrieren. Doof nur dass ihr Job gerade darin besteht, eine Speed-Dating-Agentur auszuprobieren und dass sie deswegen anstatt gar keinen Dates mindestens 20 an einem Abend hat. Doch schlussendlich findet man die Liebe sowieso dann und wo man sie überhaupt nicht erwartet. 

Meine Meinung:
Irgendwie kam mir das Buch schon auf den ersten Seiten so bekannt vor. Ich denke also irgendwie dass ich es schon einmal gelesen habe und es aus Versehen wieder auf den Stapel meiner ungelesenen Bücher gerutscht ist. Gibt allerdings Schlimmeres, denn das Buch hat mir gut gefallen und war witzig. Die Hauptperson ist ganz nett und auch gut zu verstehen, wenn auch zwischendurch echt bemitleidenswert. Ich war einmal mehr erstaunt wie sehr sich das Liebesleben der Eltern auf das eigene Liebesleben und Verhalten in dieser Beziehung auswirkt. Das Cover an sich ist ein wenig enttäuschend. Es stellt zwar „Halbe Sachen“ ganz nett dar, hat aber sonst weder mit der Protagonistin noch mit der Handlung wesentlich mehr zu tun. Würde mehr zu einer Konditorin passen oder so. Ob ich das Buch schon einmal gelesen habe habe ich bis zum Schluss nicht definitiv herausgefunden aber ich tendiere eher zu ja.

Empfehlung:
Ich würde dieses Buch vor allem Fans von leichter Literatur empfehlen. Es ist nicht allzu tiefgründig, geht aber witzig auf die Thematik „Dating“ ein. Frauen werden daran wohl eher Freude haben, vielleicht solche, die an ihrem Liebesleben gerade ein wenig verzweifeln oder versuchen, etwas in dieser Richtung zu erzwingen, werden sehen, dass es auch anders geht. Liebe passiert, man kann sie nicht erzwingen.

Highlight:
Das Highlight dieses Buches? Es ist ein Buch mit einer eher flachen Spannungskurve, doch das Highlight ist für mich als Romantikerin, dass die Protagonistin von einer Beziehungsscheuen Person zu einem in der Liebe mutigen Menschen wird und dabei sich selber und ihren Freunden trotzdem treu bleibt.

Die Autorin:
Lorelei Mathias, die Autorin dieses Buches hat mit „Keine halben Küsse mehr“ ihren Debütroman bei Goldmann herausgegeben. Sie hat denselben Job wie die Protagonistin und kennt London sowie Australien ziemlich gut, weshalb sie dieses Buch wohl auch mit Hintergrundinfos ausschmücken konnte. 

Links:

Das Bild ist Eigentum des Verlags.

Eure Tintenhexe

[Rezension] Die Kalorien-Königin – von Blanca Imboden


Inhalt:
Die Kalorienkönigin ist die Story einer Schweizerin, einer Journalistin, die gerne abnehmen will und zufällig angeboten bekommt, darüber noch eine Kolumne zu schreiben und damit Geld zu verdienen. Sie lebt in einer lustigen WG mit zwei speziellen Freundinnen, die allerdings beide sehr schlank sind. Doch der Wille zum Erreichen des Ziels ist da und dass sie damit so viele Frauen erreichen würde, hätte sich die Protagonistin niemals gedacht. Doch daneben folgen noch andere Probleme, Urlaub, Liebe und vieles mehr. 

Meine Meinung:
Ich fand das Buch eigentlich gut. Etwas seltsam war der Schauplatz Schweiz für mich als Schweizerin. Aber irgendwie auch cool, einmal etwas so Nahes zu lesen und dass die Autorin dafür gerade ihren eigenen Wohnort gewählt hat find ich noch besonders speziell. Was für mich seltsam war, war nach mehr als der Hälfte herauszufinden, dass die Hauptperson und damit die meisten anderen Leute im Buch ebenfalls um die 40 oder schon drüber sind. Dabei ging ziemlich viel von meiner Identifikation verloren, was ein wenig schade ist, aber recht machen kann man es nun einmal nicht allen Lesern und jeder Altersklasse. Ansonsten ist es witzig angegangen und zeigt, dass es auch anders geht als total verbissen sich ins Abnehmen zu stürzen. 

Empfehlung:
Empfehlen würde ich das Buch all denjenigen, die vielleicht auch mit ihrem Gewicht unzufrieden sind, in ihrem Leben etwas verändern wollen und den Leserinnen (und vielleicht auch Lesern) von humorvollen Frauenromanen. Sie werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

Highlight:
Das Highlight dieses Buches ist schnell gefunden. Ich mag den Schlankheitswahn nicht und war glücklich in dem Augenblick wo die Protagonistin herausgefunden hat, dass ihr Selbstbewusstsein nicht untrennbar mit der Zahl auf der Waage verknüpft ist.

Die Autorin:
Die Autorin ist wie schon erwähnt Schweizerin und hat mit „Die Kalorienkönigin“ ein Buch geschrieben, das in Ihrer Heimatgemeinde in der Region Zürich spielt. 

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[Rezension] Berühre meine Seele – von Rachel Vincent



Inhalt:
Kaylee ist eine Banshee. Banshees sind irische Sagengestalten und sie künden mit ihrem Schrei den Tod einer Person an. Kaylee erfährt, dass sie selber bald sterben muss. Doch zuvor gibt es noch so viele wichtige Dinge zu erledigen. Der neue, gutaussehende Lehrer scheint ein böser Dämon zu sein und ausserdem – soll Kaylee wirklich als Jungfrau sterben? 

Meine Meinung:
"Twilight Fans werden dieses Buch lieben" eigentlich gibt es nichts abschreckenderes, das man auf ein Buch drucken kann. Jedenfalls für mich. Nach vielem Zögern habe ich es dann doch angefangen und auch wenn es Band 5 einer Reihe ist, die ich nicht kenne, habe ich es wirklich gemocht und auch gut verstanden. Es ist so gesehen in sich abgeschlossen und vieles erklärt sich dann auch. Der Schreibstil ist echt gut und die Fantasyelemente toll mit der Realität verknüpft. Mochte ich total gerne.

Empfehlung:
Mädels ab ca. 15 Jahre, die - ja tatsächlich - Twilight mögen, die Kombi aus Fantasy und Realität, die werden auch "Soulscreamers" lieben. Probiert es aus. Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher der Reihe bestellen.

Highlight:
Kaylees Tod. Mehr sei nicht verraten.

Die Autorin:
Rachel Vincent stammt aus Oklahoma und mit der Reihe "Soulscreamers" wurde sie richtig bekannt, sodass sie wohl bereits an der Fortsetzung arbeitet. 

Links:

Das Bild ist Eigentum des Verlags.

Eure Tintenhexe

[Rezension] Sei mein Stern – von Amanda Frost


Inhalt:
Simon ist ein Nerd, wie er im Buche steht, mal abgesehen davon, dass er Ausserirdischer ist. Mit seiner Intelligenz langweilt er sich auf der Erde, wo er wie sein Bruder vor ihm (bekannt aus dem Vorgänger "Gib mir meinen Stern zurück") auf der Suche nach einer Frau ist. Agentin Jana wird auf ihn aufmerksam, weil er sich in die wichtigsten Server der Welt eingehackt hat und so beginnt eine knisternde Verfolgungsjagd, bei der zwischen den beiden die Funken sprühen. 

Meine Meinung:
Mindestens so gut wie der Vorgängerband. Dieses Buch habe ich sehnsüchtig erwartet und war glücklich, es endlich in der Hand zu halten. Es macht Spass zu lesen, ist locker und gleichzeitig sehr amüsant. Ich mag den Schreibstil und die fesselnde Art der Gags, von denen es nicht zu wenig im Buch hat.

Empfehlung:
An alle, die den Vorgängerband gemocht haben und an alle Frauen, die schon lange vom perfekten, ausserirdisch schönen Traumtypen träumen.

Highlight:
Dass noch mehr Handlung auf Siria, dem Heimatplanet des Protagonisten stattfindet. Den Planet kennenzulernen war schon lange mein Wunsch und nun gab es viele Szenen dort. Super!

Die Autorin:
Amanda Frosts zweiter Band ist fast noch erfolgreicher als das Erstlingswerk und sie hat ihn wieder selbst verlegt.

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[Rezension] Nummer 3 – von Nicholas Lake



Inhalt:
Nummer 3 ist ein Thriller, verpackt in eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte. Eine Familie wird vor Somalia auf ihrer Jacht von Piraten überfallen und als Geiseln festgehalten. Die Tochter Amy verbringt derweil viel Zeit mit einem der Piraten und sie kommen sich näher obwohl die Piraten ihren Opfern extra Nummern gegeben haben, um zu vermeiden, dass sich eine zu nahe Beziehung zwischen ihnen entwickelt. Dass diese Freundschaft zwischen Nummer 3 und dem Piraten nicht von Dauer sein kann, ist von Anfang an klar, ebenso wie die Explosivität dieser Verbindung.

Meine Meinung:
Zu Anfang habe ich mich ein wenig dagegen gesträubt, denn ich mag Thriller nicht so gerne. Doch ich habe es nicht bereut, das Buch gelesen zu haben. Die Prise Romantik hat die Grausamkeit ein wenig entschärft und schlussendlich war der Thriller nicht so spannungsgeladen, wie man dies sonst von diesem Genre kennt. Allgemein war das Thema zwar nicht so meins, die Protagonistin war ebenfalls nicht so liebenswert, aber das Buch hat mich dennoch gefesselt und ich hatte es relativ schnell durch. Die Gefühle der Protagonistin, Angst, Zuneigung, Missmut sind alle sehr gut beschrieben und werden so für den Leser richtig spürbar. Alles in allem ein Buch das bei mir aus der Reihe tanzt, das sich aber gelohnt hat.

Empfehlung:
Das Buch braucht nicht unbedingt ein Mindestalter, wobei natürlich schon Gewalt und Verlust Teile der Geschichte sind und man mit diesem umgehen können muss. Ansonsten ist es nicht speziell grausam oder gruselig wie man das von anderen Thrillern kennt. Eine Prise Romantik gefällt sicher den Frauen, aber auch Männer, die Piraten interessant finden und wissen wollen, wie es wirklich ist, sollten dieses Buch lesen.

Highlight:
Der Pirat und Nummer 3 erzählen sich Geschichten aus ihrem Leben. Das frischt die ganze Sache ziemlich auf und gerade diese Geschichten berühren und sind das Interessanteste am ganzen Buch.

Der Autor:
Dieses Buch ist der Debütroman von Nicholas Lake. Deswegen gibt es noch nicht viele Informationen über ihn, allerdings wird er von Kritikern sehr gelobt und wir können noch weitere tolle Bücher von ihm erwarten.

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Rezension Der Baum. Eine Biografie – von David Suzuky und Wayne Grady



Inhalt:
Die Biografie eines Baumes. Was auf den ersten Blick seltsam erscheint, ist auch auf den zweiten Blick seltsam: Ein Mix aus Genetik, Botanik, Chemie und Physik. Das Leben einer Douglasie in Nordamerika wird vom Samen bis zum stämmigen alten Baum beschrieben. Einerseits wird auf die nähere Umwelt der Pflanze eingegangen, andererseits wird das Weltgeschehen rundherum ebenfalls beleuchtet. Auf 208 Seiten werden sieben Jahrhunderte im Leben eines Baumes zusammengefasst.

Meine Meinung:
"Eine Hommage an das Leben" hat mich gelockt, dieses Buch zu lesen. Es passt in keines meiner bevorzugten Genres und ist auch keine leichte Unterhaltung wie ich mir das vorgestellt habe. Meine Liebe zur Natur hat mich dieses Buch von A bis Z lesen lassen, manchmal war es sehr langfädig und die Spannung hat seitenweise komplett gefehlt. Ein wertvolles Buch, das aber keineswegs leicht zu lesen ist und das auch einige Vorkenntnisse voraussetzt.

Empfehlung:
Wer sich bereits gut in der Natur auskennt und vielleicht auch obengenannte Fachgebiete nicht nur vom Hörensagen kennt, dem sollte es nicht schwer fallen dieses Buch zu lesen. Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten ebenso wie Leser, die sich nicht gerne mit leichter Literatur herumschlagen. Alle anderen sollten es vielleicht lassen oder wirklich viel Geduld aufbringen können. Es ist auf jeden Fall lehrreich.

Highlight:
Die Zeichnungen vom Kanadier Robert Bateman. Sie sind berührend und zeigen einen Einblick ins Leben eines Baumes, lockern das Buch auch auf. Der Teil der Weltgeschichte fand ich spannender als der Teil mit dem ganzen Fachwissen aus Gebieten, die mir leider fremd sind.

Die Autoren:
David Suzuki und Wayne Grady haben dieses Buch zusammen geschrieben und erzählt was sie mit diesem Baum erlebt haben. 


[Rezension] So kommst du mit dem Leben klar – von Miranda Kerr



Inhalt:
Das Buch ist eine Mischung aus Ratgeber und Biografie. Miranda erzählt aus ihrem Leben und gibt Tipps für junge Mädchen und Frauen, wie man mit verschiedenen Situationen im Leben umgehen kann. Man erfährt, wie sie aufgewachsen ist, was sie als Model so erlebt und schliesslich auch, wie sie dazu kommt, ein solches Buch überhaupt zu schreiben.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch sehr gemocht. Der Schreibstil ist sehr direkt, man hat das Gefühl, dass die Autorin direkt zu einem spricht und deswegen fühlt man sich sehr angesprochen. Ausserdem bin ich wohl genau im richtigen Alter um es zu lesen und habe mich selber in vielen Situationen wiedererkannt. Das Buch macht Mut und ist tatsächlich ein guter Ratgeber, auch wenn man das vielleicht nicht denkt. Mich hat positiv überrascht, dass Miranda nicht nur hübsch, sondern auch schlau ist.

Empfehlung:
Ich würde das Buch allen Mädchen so ab 14 Jahren empfehlen. Wirklich allen. Es hat so viele tolle Anregungen und Tipps und Mutmacher drin, dass ich finde, dass man das als Frau oder als angehende Frau einfach gelesen haben sollte, denn es hinterlässt ein sehr positives Gefühl. Also wenn ihr gerade down seid, greift zu diesem Buch, lest es!

Highlight:
Eindeutig die süssen Illustrationen und die Affiramtionen im hinteren Teil des Buches. Ich nehme sie mir heute noch manchmal hervor und lese sie und versuche, sie immer bei mir zu behalten um ein positiveres Gefühl zu haben davon.

Die Autorin:
Mirana Kerr ist jedem ein Begriff. Sie war ein Victorias Secret Engel, die Ehefrau von Orlando Bloom, mit dem sie auch ein gemeinsames Kind hat. Noch heute ist sie in zahlreichen Kampagnen vertreten, so zum Beispiel bei Swarovski oder läuft für viele bekannte Designer. Sie ist ursprünglich Australierin und eines der gefragtesten Models auf der ganzen Welt.

Links:

Das Bild ist Eigentum des Verlags.

Eure Tintenhexe