[Rezension] Nummer 3 – von Nicholas Lake

08:46 Tinten Hexe 0 Kommentare



Inhalt:
Nummer 3 ist ein Thriller, verpackt in eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte. Eine Familie wird vor Somalia auf ihrer Jacht von Piraten überfallen und als Geiseln festgehalten. Die Tochter Amy verbringt derweil viel Zeit mit einem der Piraten und sie kommen sich näher obwohl die Piraten ihren Opfern extra Nummern gegeben haben, um zu vermeiden, dass sich eine zu nahe Beziehung zwischen ihnen entwickelt. Dass diese Freundschaft zwischen Nummer 3 und dem Piraten nicht von Dauer sein kann, ist von Anfang an klar, ebenso wie die Explosivität dieser Verbindung.

Meine Meinung:
Zu Anfang habe ich mich ein wenig dagegen gesträubt, denn ich mag Thriller nicht so gerne. Doch ich habe es nicht bereut, das Buch gelesen zu haben. Die Prise Romantik hat die Grausamkeit ein wenig entschärft und schlussendlich war der Thriller nicht so spannungsgeladen, wie man dies sonst von diesem Genre kennt. Allgemein war das Thema zwar nicht so meins, die Protagonistin war ebenfalls nicht so liebenswert, aber das Buch hat mich dennoch gefesselt und ich hatte es relativ schnell durch. Die Gefühle der Protagonistin, Angst, Zuneigung, Missmut sind alle sehr gut beschrieben und werden so für den Leser richtig spürbar. Alles in allem ein Buch das bei mir aus der Reihe tanzt, das sich aber gelohnt hat.

Empfehlung:
Das Buch braucht nicht unbedingt ein Mindestalter, wobei natürlich schon Gewalt und Verlust Teile der Geschichte sind und man mit diesem umgehen können muss. Ansonsten ist es nicht speziell grausam oder gruselig wie man das von anderen Thrillern kennt. Eine Prise Romantik gefällt sicher den Frauen, aber auch Männer, die Piraten interessant finden und wissen wollen, wie es wirklich ist, sollten dieses Buch lesen.

Highlight:
Der Pirat und Nummer 3 erzählen sich Geschichten aus ihrem Leben. Das frischt die ganze Sache ziemlich auf und gerade diese Geschichten berühren und sind das Interessanteste am ganzen Buch.

Der Autor:
Dieses Buch ist der Debütroman von Nicholas Lake. Deswegen gibt es noch nicht viele Informationen über ihn, allerdings wird er von Kritikern sehr gelobt und wir können noch weitere tolle Bücher von ihm erwarten.

Links:

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Rezension Der Baum. Eine Biografie – von David Suzuky und Wayne Grady

18:09 Tinten Hexe 0 Kommentare



Inhalt:
Die Biografie eines Baumes. Was auf den ersten Blick seltsam erscheint, ist auch auf den zweiten Blick seltsam: Ein Mix aus Genetik, Botanik, Chemie und Physik. Das Leben einer Douglasie in Nordamerika wird vom Samen bis zum stämmigen alten Baum beschrieben. Einerseits wird auf die nähere Umwelt der Pflanze eingegangen, andererseits wird das Weltgeschehen rundherum ebenfalls beleuchtet. Auf 208 Seiten werden sieben Jahrhunderte im Leben eines Baumes zusammengefasst.

Meine Meinung:
"Eine Hommage an das Leben" hat mich gelockt, dieses Buch zu lesen. Es passt in keines meiner bevorzugten Genres und ist auch keine leichte Unterhaltung wie ich mir das vorgestellt habe. Meine Liebe zur Natur hat mich dieses Buch von A bis Z lesen lassen, manchmal war es sehr langfädig und die Spannung hat seitenweise komplett gefehlt. Ein wertvolles Buch, das aber keineswegs leicht zu lesen ist und das auch einige Vorkenntnisse voraussetzt.

Empfehlung:
Wer sich bereits gut in der Natur auskennt und vielleicht auch obengenannte Fachgebiete nicht nur vom Hörensagen kennt, dem sollte es nicht schwer fallen dieses Buch zu lesen. Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten ebenso wie Leser, die sich nicht gerne mit leichter Literatur herumschlagen. Alle anderen sollten es vielleicht lassen oder wirklich viel Geduld aufbringen können. Es ist auf jeden Fall lehrreich.

Highlight:
Die Zeichnungen vom Kanadier Robert Bateman. Sie sind berührend und zeigen einen Einblick ins Leben eines Baumes, lockern das Buch auch auf. Der Teil der Weltgeschichte fand ich spannender als der Teil mit dem ganzen Fachwissen aus Gebieten, die mir leider fremd sind.

Die Autoren:
David Suzuki und Wayne Grady haben dieses Buch zusammen geschrieben und erzählt was sie mit diesem Baum erlebt haben. 


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[Rezension] So kommst du mit dem Leben klar – von Miranda Kerr

17:07 Tinten Hexe 0 Kommentare



Inhalt:
Das Buch ist eine Mischung aus Ratgeber und Biografie. Miranda erzählt aus ihrem Leben und gibt Tipps für junge Mädchen und Frauen, wie man mit verschiedenen Situationen im Leben umgehen kann. Man erfährt, wie sie aufgewachsen ist, was sie als Model so erlebt und schliesslich auch, wie sie dazu kommt, ein solches Buch überhaupt zu schreiben.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch sehr gemocht. Der Schreibstil ist sehr direkt, man hat das Gefühl, dass die Autorin direkt zu einem spricht und deswegen fühlt man sich sehr angesprochen. Ausserdem bin ich wohl genau im richtigen Alter um es zu lesen und habe mich selber in vielen Situationen wiedererkannt. Das Buch macht Mut und ist tatsächlich ein guter Ratgeber, auch wenn man das vielleicht nicht denkt. Mich hat positiv überrascht, dass Miranda nicht nur hübsch, sondern auch schlau ist.

Empfehlung:
Ich würde das Buch allen Mädchen so ab 14 Jahren empfehlen. Wirklich allen. Es hat so viele tolle Anregungen und Tipps und Mutmacher drin, dass ich finde, dass man das als Frau oder als angehende Frau einfach gelesen haben sollte, denn es hinterlässt ein sehr positives Gefühl. Also wenn ihr gerade down seid, greift zu diesem Buch, lest es!

Highlight:
Eindeutig die süssen Illustrationen und die Affiramtionen im hinteren Teil des Buches. Ich nehme sie mir heute noch manchmal hervor und lese sie und versuche, sie immer bei mir zu behalten um ein positiveres Gefühl zu haben davon.

Die Autorin:
Mirana Kerr ist jedem ein Begriff. Sie war ein Victorias Secret Engel, die Ehefrau von Orlando Bloom, mit dem sie auch ein gemeinsames Kind hat. Noch heute ist sie in zahlreichen Kampagnen vertreten, so zum Beispiel bei Swarovski oder läuft für viele bekannte Designer. Sie ist ursprünglich Australierin und eines der gefragtesten Models auf der ganzen Welt.

Links:

Das Bild ist Eigentum des Verlags.

Eure Tintenhexe

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